Wirtschaftsstruktur in Ostwürttemberg
Ein statistischer Überblick über den Wirtschaftsstandort
| Region Ostwürttemberg |
Baden- Württemberg |
Einheit | |
Anzahl soz.-vers. Pflichtig Beschäftigte |
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| 2008 | 150.576 | 3.891.264 | Anzahl |
Anteil Beschäftigte (2008) |
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| im produzierenden Gewerbe | 51,4 | 39 | % |
| im Handel, Verkehr u. Gastgewerbe | 17,2 | 20 | % |
| im sonstigen Dienstleistungsbereich | 31,0 | 40 | % |
| in Land- und Forstwirtschaft | 0,4 | 1 | % |
Exporte im verarbeitenden Gewerbe |
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| Exportquote 2009 | 46,1 | 47,0 | % |
| Exportaufkommen 2009 | 5.144.735 | 109.960.383 | 1.000 EUR |
Investitionen im Verarbeitenden Gewerbe |
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| Investitionen 2008 | 590.343 | 11.351.776 | 1.000 EUR |
| Investitionen je Beschäftigtem 2008 | 9.274 | 9.069 | EUR |
Arbeitslosenquote |
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| 2009 (Jahresdurchschnitt) | 5,2 | 5,1 | % |
Quellen: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, www.ostwuerttemberg.info
Top 10 Branchen in Ostwürttemberg
Die Wirtschaft in Ostwürttemberg ist traditionell durch den Maschinenbau und die Metallverabeitende Industrie geprägt. Diese historisch begründete Besonderheit der Region wird bestätigt durch die Betrachtung der Top 10 Branchen in Ostwürttemberg, mit den Bereichen Maschinenbau (13.281 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) und Herstellung von Metallerzeugnissen (9.602 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) auf den Plätzen 1 und 2. Dieser klassisch technische Bereich wird in der Region Ostwürttemberg ergänzt durch den Einzelhandel und das Gesundheitswesen.

Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen
Wird diese Betrachtung auf alle Beschäftigten in der Region und die ausgeweitet, so zeigt sich das Verarbeitende Gewerbe als wichtigster Bereich, gefolgt von Handel und Gesundheitswesen. Insgesamt ist die Anzahl der Beschäftigten in der Region nahezu ausgeglichen verteilt zwischen Produzierendem Gewerbe (52% mit 77.428 Beschäftigten) und dem Dienstleistungsbereich – bestehend aus Handel, Verkehr u. Gastgewerbe sowie sonstigen Dienstleistungen (gesamt 48% mit 72.570 Beschäftigten).

Entwicklung der Bruttowertschöpfung
Wird statt der Anzahl der Beschäftigten in den einzelnen Bereichen die Bruttowertschöpfung herangezogen, zeigt sich, dass seit Mitte der 1990er Jahre ein konstanter Anstieg der Bruttowertschöpfung im Dienstleistungsbereich dafür gesorgt hat, dass dieser Sektor den ebenfalls kontinuierlich steigenden Bereich des Produzierenden Gewerbes überholt hat. Mit Werten von annähernd 6,25 Milliarden Euro im Dienstleistungsbereich und über 5,5 Milliarden Euro im Produzierenden Gewerbe präsentiert sich die Region als starker Wertschöpfer.

Investitionen im Verarbeitenden Gewerbe
Die Wirtschaftskraft der Region Ostwürttemberg zeigt sich auch an der Höhe der Investitionen im Verarbeitenden Gewerbe in der Region. Dieses hat sich seit 1995 nahezu verdoppelt und erreichte im Jahr 2008 eine Summe von annähernd 600 Millionen Euro. Diese Investitionen in Maschinen, Anlagen und Gebäude sind ein starker Indikator für die Bereitschaft der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe sich in der Region weiter zu etablieren. Gleichzeitig stehen diese Investitionen für ein Vertrauen der Unternehmen in die Region und deren wirtschaftliche Bedeutung in der Zukunft.

Weitere Statistiken zur Region Ostwürttemberg
Quelle für alle Daten und Statistiken: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, www.ostwuerttemberg.info
