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Aktuelles

Zukunftspreis 2017 der Handwerkskammer Ulm

Die Handwerkskammer Ulm sucht mit dem Zukunftspreis 2017 die zukunftsfähigsten Betriebe in ihrem Bezirk. Bewerben können sich Unternehmen, die ihren Betrieb in besonderer Art und Weise auf aktuelle und künftige Herausforderungen ausrichten. Der Preis belohnt das Zusammenspiel aus den Kategorien Innovationsfähigkeit, Digitalisierung, Fachkräfteengagement, Unternehmenssicherung und Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen. Interessierte bereits etablierte Betriebe sowie ausdrücklich auch Start-ups können sich bis zum 14. April bewerben.

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Jahresprogramm Marketing-Club Ostwürttemberg

Der Marketing-Club Ostwürttemberg e.V. ist Treffpunkt für alle, die in Ostwürttemberg in Unternehmen und Institutionen leitende Funktionen innehaben oder Verantwortung im Marketing tragen, ebenso für Medien-Dienstleister und Consulter. Mit Experten aus der Region und ganz Deutschland zeigt er in Vor-Ort-Veranstaltungen, Kongressen, Foren oder sonstigen Formaten Chancen auf, wie Aspekte des Marketings entwickelt und optimiert werden können. Das Jahresprogramm 2017 steht in Printform und als Download zur Verfügung.

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Open Innovation-Kongress Baden-Württemberg 2017

Auf dem Open Innovation-Kongress Baden-Württemberg 2017, der gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und der Steinbeis 2i GmbH am 3. April in Stuttgart veranstaltet wird, werden unter dem Motto „Digitalisierung der Innovationsprozesse“ von Experten Einsichten zu Open Innovation sowie der Bedeutung digitaler Techniken vermittelt. Hierzu berichten Unternehmen über eigene Erfahrungen im Umgang mit Open Innovation-Strategien. Zudem werden neue Innovationsmethoden wie das Innovation Hacking, Innovation Labs und Makerspaces vorgestellt. Auch Themen wie Crowdfunding, IT-Sicherheit und geistiges Eigentum werden dargelegt und mit Vertretern aus Politik und mittelständischen Unternehmen diskutiert.

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Wettbewerb „HolzProKlima“ - jetzt für den regionalen Holzbautag abstimmen

Die Initiative „Holzkompetenz³“ der drei Landkreise Heidenheim, Ostalbkreis und Schwäbisch Hall hat im vergangenen Jahr 2016 bereits zum fünften Mal einen regionalen Holzbautag veranstaltet. Ziel des jährlich stattfindenden Holzbautags ist es, durch Praxisbeispiele und Anschauungsobjekte, Vorträge und Diskussionsrunden Bauherren, Architekten, Tragwerksplanern, kommunalen Entscheidungsträgern aber auch den Holzbauunternehmen Chancen und Potenziale des privaten und öffentlichen Holzbaus aufzuzeigen.

Mit dieser Veranstaltungsreihe hat sich die Initiative „Holzkompetenz³“ beim Landeswettbewerb „HolzProKlima“ beworben. Unter folgendem Link kann die Bewerbung durch eine Bewertung unterstützt werden: http://holzproklima.de/sites/projekte2016.php.

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Bewerbung Innovationspreis Ostwürttemberg 2017

Bis zum 28. Februar 2017 läuft die Bewerbungsphase für den Innovationspreis Ostwürttemberg 2017. Dieser wurde von der WiRO, der IHK Ostwürttemberg sowie der Kreissparkasse Ostalb und der Kreissparkasse Heidenheim ins Leben gerufen, um Talente und Patente der Region zu würdigen. Vergeben wird der Preis für herausragende Leistungen in den Bereichen „Wirtschaft und Verwaltung“, „Bildung und Wissenschaft“ und „Patente“. Teilnehmen können Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen mit Wohnort oder Sitz in Ostwürttemberg. Bedingung ist, dass die Bewerber im Ausschreibungszeitraum 2016 nationale oder internationale Preise/Auszeichnungen erhalten haben oder Erfinder bzw. Inhaber eines Patentes sind, das im Ausschreibungszeitraum erteilt wurde. Als Preisgeld winken bis zu 5.000 Euro. Stifter des Preises sind die Kreissparkasse Ostalb und die Kreissparkasse Heidenheim. Alle zum Wettbewerb zugelassenen Teilnehmer erhalten eine Anerkennungsurkunde im Rahmen der Preisverleihung und werden in einer Dokumentation gewürdigt.

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LIGNA 2017 – Gemeinschaftsstände der Deutsche Messe AG

Die LIGNA, die vom 22. - 26. Mai 2017 in Hannover stattfindet, ist mit über 93.000 Besuchern die Weltleitmesse der Forst- und Holzwirtschaft. Über 1.500 Aussteller präsentieren das gesamte Spektrum an Werkzeugen, Maschinen und Anlagen aller Wertschöpfungsstufen der Be- und Verarbeitung von Holz und Holzwerkstoffen. Ebenso werden zusätzliche aktuelle Branchentrends wie Vernetzung in der Fertigung, Effizienz, Nachhaltigkeit und der vielfältige Einsatz der Technologien bei der Werkstoffbearbeitung abgebildet. Die LIGNA hat Veränderungen im Markt aufgegriffen und wartet mit einer neuen Struktur auf, in der die Deutsche Messe AG zu attraktiven Konditionen mehrere Gemeinschaftsstände ausrichtet. Dies sind die Gemeinschaftsstände „Leichtbau“, „Marktplatz Werkstatt und Montage“, „Maschinenkomponenten und Automatisierungstechnik“, „Oberflächentechnik“ und „Wood-Industry-Summit“. Interessierte Unternehmen können sich bei der Deutsche Messe AG melden.

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Neuer Leitfaden für KMU zum EU-Beihilferecht

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat mit der Veröffentlichung eines Grundlagenbandes eine neue Leitfaden-Reihe zum EU-Beihilfenrecht ins Leben gerufen. Mit der Veröffentlichung eines ersten Vertiefungsbandes zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und den beihilfenrechtlichen Standardinstrumenten wird die Publikationsreihe fortgesetzt. Um einen fairen Wettbewerb im europäischen Binnenmarkt zu garantieren, sind staatliche Beihilfen nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Der Leitfaden stellt für die Behörden des Landes und die Kommunen vertiefende Informationen für ihre Arbeit bereit. Darüber hinaus ist er aber auch Ratgeber für die Empfänger von staatlichen Leistungen.

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Innovationsberatung „go-Inno“ für kleine Unternehmen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Richtlinie für das Förderprogramm „go-Inno“ (BMWi-Innovationsgutscheine) bis Ende 2020 verlängert. Kleine Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe und Handwerk können somit auch künftig die Leistungen von autorisierten Beratungsunternehmen in Anspruch nehmen. Die Gutscheine decken bis zu 50 % der dabei entstehenden Kosten ab, sowohl für eine Potenzialanalyse als auch für das Realisierungskonzept eines Innovationsprojektes. Die Unternehmen tragen nur den Eigenanteil, ein Antragsverfahren ist nicht erforderlich.

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VR-InnovationsPreis Mittelstand 2017

Die Volksbanken Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg würdigen großartige unternehmerische Leistungen bei neuen Ideen, Produkten und Dienstleistungen alljährlich mit dem VR-InnovationsPreis Mittelstand. Auch aktuell werden wieder technische Innovationen, kreative Marketing-, Vertriebs- oder Dienstleistungskonzepte, originelle Personalkonzepte, vorbildliche Projekte bei Fortbildung und Mitarbeiterqualifizierung oder innovative Produkte oder Dienstleistungssysteme gesucht. Bewerben können sich alle mittelständischen Unternehmen einschließlich Selbstständige freier Berufe, soweit sie ihren Firmensitz in Baden-Württemberg haben bzw. Kunden einer Volksbank Raiffeisenbank mit Sitz in Baden-Württemberg sind. Das Umsatzvolumen darf maximal 100 Mio. Euro p.a. und die Mitarbeiterzahl maximal 500 betragen. Neben Geldpreisen im Wert von insgesamt 50.000 Euro warten u.a. hochwertig produzierte Filmporträts auf die Preisträger.

Link VR-InnovationsPreis Mittelstand 2017


Förderprogramm „Azubi im Verbund - Ausbildung teilen“

Betriebe, die nicht in der Lage sind, das gesamte Spektrum der in den Ausbildungsverordnungen vorgeschriebenen fachpraktischen Ausbildungsinhalte abzudecken, können sich mit anderen Betrieben zu einem Verbund zusammenschließen. Das Land Baden-Württemberg fördert deshalb mit dem Programm „Azubi im Verbund - Ausbildung teilen“ die Zusatzkosten der Ausbildung in einem anderen Betrieb. Die Dauer der Ausbildung in diesem Betrieb muss mindestens 20 Wochen betragen. Gefördert werden die Stammbetriebe eines Verbundes mit einem Zuschuss in Höhe von einmalig 2.000 Euro pro Ausbildungsplatz („Prämie“) bzw. 1.000 Euro für Verbundausbildung, wenn der Partnerbetrieb eine Bildungseinrichtung ist. Der Antrag muss spätestens vor Beginn der Ausbildung im durchführenden Betrieb gestellt werden.

Link Ministerium für Finanzen und Wirtschaft


Kostenlose Förderdatenbank des Bundes

Mit der Förderdatenbank des Bundes gibt die Bundesregierung einen umfassenden Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der EU. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst. Sie steht sowohl für Privatpersonen wie z.B. Existenzgründer als auch für Unternehmen und Berater zur Verfügung und richtet sich gleichermaßen an Benutzer ohne wie auch mit Vorkenntnissen.

Link Förderdatenbank


Neuer Online-Förderberater der L-Bank

Mit dem neuen Online-Förderberater der L-Bank kann geprüft werden, ob ein Projekt (Zielgruppe „Existenzgründer/KMU“) förderfähig ist. Außerdem kann individuell ermittelt werden, welches Förderprogramm zum jeweiligen Vorhaben am besten passt. Kommen mehrere Förderdarlehen dafür infrage, hilft ein Programmvergleichstool dabei, die Unterschiede festzustellen.

Link Online-Förderberater der L-Bank


Trend geht zu vielen Geschossen und Roboterfertigung

Am Mittwoch wurde in Kressbronn der Holzbaupreis Baden-Württemberg 2015 verliehen. Mit diesem Wettbewerb werden herausragende Bauten, die unter überwiegender Verwendung von Holz errichtet wurden, ausgezeichnet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zu den Zielen des seit 1979 alle drei Jahre vergebenen Holzbaupreises Baden-Württemberg sagte Schirmherr und Minister für ländlichen Raum, Alexander Bonde (Grüne), dessen Haus zu den Auslobern gehört: "Jedes vierte Gebäude im Land ist ein Holzgebäude - gebaut mit einem oder wertvollsten nachwachsenden Rohstoffe, die wir zur Verfügung haben. Die Verwendung von Holz ist aktiver Klimaschutz."

Wachsende Marktanteile im Holzbau durch innovative Techniken

Der Holzbaupreis ist mit 5000 Euro dotiert, es wurden sechs Arbeiten mit Preisen, sieben mit Anerkennungen und eine mit einer lobenden Erwähnung ausgezeichnet. Zusätzlich vergab die Jury aus Architekten, Ingenieuren, Umwelt- und Forstexperten die Sonderpreise Ingenieurbauwerk, wegweisende Innovation, Naturpark Südschwarzwald, Tanne und Baukultur. Die Preise und Anerkennungen werden den Entwurfsverfassern, Tragwerksplanern und Bauherren gleichermaßen zuerkannt.
Vielfältige Entwicklungen und innovative Techniken haben dem Holzbau in den vergangenen Jahren wachsende Marktanteile verschafft. Die Resonanz auf den Holzbaupreis 2015 war deshalb mit knapp 160 Bewerbungen nach Angaben eines Sprechers des Ministeriums für den ländlichen Raum (MLR) herausragend. "Die Beteiligung ist auch ein Beleg dafür, dass sich Architekten, Ingenieure, Verbraucher sowie die Kommunen im Land stark mit dem Universalbaustoff Holz identifizieren und aus Überzeugung mit Holz bauen", so der Sprecher.
Die Vielfalt der prämierten Bauten ist groß. Neben Wohngebäuden und Kindertagesstätten sind auch Schul- und Hallenbauten sowie andere Gebäudetypen wie Technikgebäude in Holzbauweise in Baden-Württemberg entstanden.
Die Besonderheit, die in diesem Jahr einen Preis erhältm steht in Aalen-Waldhausen. Das "K8" ist ein achtgeschossiges Büro- und Verwaltungsgebäude in moderner Holzbauweise - ein Novum im Land. "Dieses Projekt ist Wegbereiter für einen nachhaltigen Hochbau im urbanen Umfeld", so Bonde. Deutschlands erster Holzbau mit acht Vollgeschossenm, dessen tragende Konstruktion aus Massivholz besteht, sei beispielhaft für die Leistungsfähigkeit des modernen Holzbaus. Verbaut wurden 1350 Kubikmeter Holz aus Baden-Württemberg.

Holz aus Laubbäumen als neues Einsatzfeld

Besonderes Augenmerk verdient nach Juryansicht auch der Träger des Sonderpreises "Wegweisende Innovation". Damit wird der Forstpavillon in Schwäbisch Gmünd ausgezeichnet, der laut Jury sinnbildlich für eine neue Epoche im Holzbau steht. Er ist weltweit das erste Gebäude mit einem Tragwerk aus Holz von Laubbäumen, das von Robotern gefertigt wurde. "So sind präzise, materialsparende und hochtragfähige Bauteile entstanden. Dank des Roboter-Einsatzes ist Industrie 4.0 damit im Holzbau bereits Realität", erläutert der Minister. Die vom Plattenskelett des Seeigels inspirierte, bionische Konstruktion wurde in Kooperation mehrerer Institute der Uni Stuttgart entwickelt.
Der Holzbau verändert sich nach Aussagen von Architekten. Bis in die 1990er-Jahre wurde meist in ländlichen Regionen, allenfalls noch in stadtnahen Randgebieten, mit Holz gebaut. "Aufgrund ihrer spezifischen Fähigkeiten bleibt die Holzbauweise nicht mehr auf Gebäude geringer Höhe beschränkt, sondern gewinnt auch im mehrgeschossigen urbanen Bauen an Bedeutung", erläutert Peter Cheret, Architekt und Professor an der Uni Stuttgart.

Datei Staatsanzeiger 24.07.2015


Fachkräfteportal Ostwürttemberg

Das Fachkräfteportal Ostwürttemberg fasst Unternehmen und sonstige Akteure aus der Region zusammen, die Stellen für Fachkräfte auf ihren Internetseiten ausschreiben. Interessenten können hier bei aktuell 165 attraktiven Arbeitgebern nach Kategorien wie Branche, Standort, Unternehmensgröße oder genauer Berufsbezeichnung suchen. Arbeitgeber können sich mit einem kostenlosen Standard- oder einem preisgünstigen Premium-Eintrag im Portal eintragen lassen und so zielgerichtet ihr Personalmarketing erweitern.

Neben der Internetseite „Erstaunliches Ostwürttemberg“, die mit zahlreichen Informationen Ostwürttemberg als attraktiven Lebens- und Arbeitsort vorstellt, sind die Einträge auch in weitere regionale und landesweite Auftritte wie www.bw-jobs.de, dem Fachkräfteportal Baden-Württemberg, eingebunden und werden u.a. auf Hochschul- und Recruitingmessen beworben.

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Förderprogramme und Wettbewerbe im Clusterportal Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg, der Bund und die Europäische Union bieten eine Vielzahl an Förderprogrammen, Unterstützungsleistungen und Wettbewerben zu Forschung und Innovation, Internationalisierung, Existenzgründung oder Unternehmenswachstum an. Die wichtigsten davon sind im Clusterportal Baden-Württemberg aufgelistet, mit dem das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg auch über die Cluster-Initiativen im Land und die sonstigen landesweiten Netzwerke informiert.

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Förderprogramm Klimaschutz-Plus

Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat die nächste Runde im Förderprogramm Klimaschutz-Plus eingeläutet und die aktualisierten Förderbedingungen und Antragsformulare ins Internet eingestellt. Ab sofort können sich Unternehmen, Kommunen, kirchliche Einrichtungen und Vereine wieder um Fördermittel für Investitionen in den Klimaschutz bewerben. Gefördert werden z.B. Investitionen in die energetische Sanierung der Gebäudehülle und der technischen Gebäudeausrüstung, in die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien und in die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung. Auch für Energieberatungen gibt es Zuschüsse. Das Förderprogramm wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA) betreut.

Link Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg


Zertifizierung soll Heimvorteil schaffen

Baden-Württemberg gilt als Holzbauregion Nummer eins in Deutschland: Das Land will nun mit einer novellierten Landesbauordnung den Baustoff Holz weiter forcieren. Doch für eine günstige ökologische Bilanz müssen auch die Beschaffungswege stimmen. Klarheit soll die Zertifizierung bringen.

Deutschland ist der zweitgrößte Schnittholz-Importeur der Welt. Und gleichzeitig der viertgrößte Schnittholz-Exporteur. Diese Bilanz hält die bundesweite Initiative "Holz von Hier" für problematisch. Deswegen setzt sich "Holz von Hier" für eine Förderung von regionalen Stoffkreisläufen ein. Jetzt hat sich die Landesregierung mit einer Novelle der Landesbauordnung dazu entschlossen, ab 2015 die Verwendung von Holz als Baustoff weiter voranzutreiben. Doch damit aus der positiven Ökobilanz von Holz kein Schildbürgerstreich wird, darf das Holz nicht aus Raubbau stammen und am besten auch nicht Tausende von Kilometern zurückgelegt haben, wenn es hier ankommt. Durch die Zertifizierung von Holz ist der entscheidende Weg, um Raubbau zu unterbinden.

Die beiden bekanntesten forstlichen Zertifizierungssysteme FSC und PEFC  sind allerdings internationale Label und berücksichtigen die Klimabilanz der Holzprodukte nicht. Deshalb hat die Initiative ein neues vergaberechtskonformes Umweltzeichen "Holz von Hier" eingeführt, das nicht nur die Holzherkunft aus heimischen, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, sondern zudem eine optimale Umwelt- und Klimabilanz sichert. "Holz von Hier" hat daher einen Praxisleitfaden "umweltfreundliche, nachhaltige Beschaffung mit Holz" für Architekten und Beschaffer in Kommunen veröffentlicht. Weitere Informationen und der Praxisleitfaden für die Beschaffung von Holz unter:

Link Holz von Hier


Regionalstudie Holzkompetenz hoch drei

Hinter dem Namen „Holzkompetenz hoch drei“ verbergen sich die Landkreise Ostalb, Heidenheim und Schwäbisch Hall mit ihrer starken Forst- und Holzwirtschaft. Unter Federführung der regionalen Wirtschaftsförderung WiRO haben sie sich zusammengetan und mit einer aus EU-Mitteln geförderten Studie die regionalen Potenziale der Branche untersucht.

Die Studie gibt Aufschluss darüber, wo die Stärken und Schwächen in der Holz-Region liegen und mit welchen Mitteln man dort die gute Position halten und ausbauen kann. Fast dreißig Experteninterviews und zwei Workshops mit noch mehr Teilnehmern haben die Ersteller der Studie, die renommierte UNIQUE forestry and land use GmbH, durchgeführt, zahlreiche Studien ausgewertet und Analysen gemacht. 

Konkrete Handlungsansätze sieht man darin, die Potenziale der Holzmobilisierung im Kleinprivatwald besser zu nutzen und Anreizsysteme für Kleinprivatwaldbesitzer zu schaffen. Weitere wichtige Felder sind die Verbesserung der Rundholzlogistik, die Eruierung der Mobilisierungschancen für Energie- und Waldrestholz oder die Produktdiversifikation in der Sägeindustrie.

Neben dem kostenlosen Download kann die Studie auch als gedrucktes Exemplar bei der WiRO (07171 / 92753-0, wiro@ostwuerttemberg.de) angefordert werden.


Datei Regionalstudie Holzkompetenz hoch drei


Kompetenzfeld-Broschüre "Holz und Papier" als Download



Der Rohstoff Holz spielt mit seiner Weiterverarbeitung und Wertschöpfungskette eine bedeutende wirtschaftliche Rolle für Ostwürttemberg. Ziel ist es, diesen Bereich weiter auszubauen und Netzwerke zu schaffen. Die WiRO hat dazu eine Broschüre auf den Weg gebracht.

Holz hat nichts von seiner Bedeutung verloren. Gerade in Zeiten hitziger Klimadebatten könnte Holz etwa als Werkstoff im Bau oder als Energieträger eine Renaissance erleben. Dass Ostwürttemberg eine Kompetenzregion 'Holz' ist, daran besteht kein Zweifel. Sie zeichnet sich durch eine im Land überdurchschnittlich hohe Bewaldung aus wie auch dadurch, dass sie eine der höchsten Sägewerksdichten in ganz Europa besitzt und die Erschließung des Waldes herausragend ist. 

Mit über 700 identifizierten Unternehmen weist Ostwürttemberg ein leistungsstarkes Spektrum an Unternehmen auf. Die Kompetenz reicht vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zu Unternehmen, die sich bei der Herstellung von Holzbearbeitungswerkzeugen und -maschinen, von Papiermaschinen oder von Premium-Verpackungen einen Weltruf erarbeitet haben und durch in unternehmenseigenen Entwicklungsabteilungen entwickelte Innovationen ihre Marktführerschaft sichern. Bundesweite Spitzenpositionen bei den Patentanmeldungen machen die Region auch hier zum 'Raum für Talente und Patente'.

„Wir müssen unsere bemerkenswerten Potenziale nutzen und den Bereich Holz und Papier vorantreiben. Die in den letzten Jahren in unserer Region entstandenen Initiativen zur Holz-Vermarktung sind eine Basis, auf der aufgebaut werden kann“, so Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises und Aufsichtsratsvorsitzender der regionalen Wirtschaftsförderung WiRO. Diese hat sich wie die beiden Landkreise der Region des Themas angenommen und für das Marketing eine Broschüre erstellt, die diese Potenziale in attraktiver Form aufzeigt. Die Broschüre, die unter anderem einen Branchenquerschnitt der holzrelevanten Unternehmen widergibt, reiht sich ein in die bisher erschienenen Broschüren Photonik / Optische Technologien, Oberflächentechnologie und Automotive.

Hervorgegangen ist sie aus der Arbeit von Dominik Hahn, Geographie-Student an der Uni Augsburg und Diplomand bei der WiRO, der sich mit der Frage nach Kooperationen im Bereich der holzrelevanten Branchen in Ostwürttemberg beschäftigte. Resultate dieser Arbeit sollen nun dazu dienen, ein enges Netzwerk in der Branche aufzubauen und der Region die Tür in das Cluster Forst und Holz Baden-Württemberg zu öffnen. Hermann Mader, Landrat des Landkreises Heidenheim, dazu: „Wir wollen in der Region gezielt die vielseitigen Einsatzbereiche des Rohstoffes Holz aufzeigen und deren Einsatz ausweiten. Langfristig wollen wir auch mit Unterstützung des Landes eine Stärkung der Branche erreichen und eine Bewusstseinsbildung für den heimischen Rohstoff erlangen.“ 


Weitere Informationen und kostenlose Aufnahme in den Firmenindex: 
WiRO, 07171 / 92753-0, wiro@ostwuerttemberg.de.

Datei Innovative Branchen in Ostwürttemberg 4 - Holz und Papier