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Aktuelles

Plattform Betrieblicher Umweltschutz in Baden-Württemberg

Das kostenlose Internet-Portal "Betrieblicher Umweltschutz in Baden-Württemberg" richtet sich an Umweltverantwortliche in Unternehmen der Metallbearbeitung und Galvanotechnik, des Kraftfahrzeuggewerbes und der KFZ-Reparaturlackierung, des Drucks und der Papierverarbeitung sowie der Gebäudereinigung. Weitere Zielgruppen sind Schreiner, Maler und Stuckateure, Zimmerer und Bäcker und Konditoren.

Das Portal stellt kostenlos eine umfangreiche, von Experten zusammengestellte Materialsammlung mit praktischen Informationen und rechtlichen Vorgaben zur Verfügung. Neben den branchenspezifischen Aspekten werden aber auch branchenübergreifende Themen behandelt. So stehen beispielsweise Informationen über den rationellen Einsatz von Energie, die Anwendung verschiedener Umweltmanagementsysteme, die Umsetzung von Stoffstrommanagementsystemen, die Anforderungen aus der Produktverantwortung, den Umgang mit Gefahrstoffen und die Beantragung und Durchführung von öffentlich geförderten Projekten bereit. Ergänzende Informationen wie zum Beispiel Kontaktdaten wichtiger Institutionen und Behörden runden das vom Informationszentrum für betrieblichen Umweltschutz (IBU), angesiedelt beim Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, betriebene Portal ab.

Information: www.umweltschutz-bw.de


Neues Förderprogramm zur Qualifizierungsberatung und Personalentwicklung

Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wird weiter steigen. Eine systematische Personalentwicklung und eine kontinuierliche Weiterbildung der Beschäftigten gewinnen daher an Bedeutung. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat deshalb ein neues Programm „Qualifizierungsberatung und Personalentwicklung“ aufgelegt, um Unternehmen gerade auch in Zeiten der Kurzarbeit zu unterstützen. 

Firmen mit bis zu 500 Beschäftigten können bei der L-Bank einen Antrag auf Förderung eines externen Coaching stellen. Das Coaching hat zwei Schwerpunkte. Der erste liegt in der Qualifizierungs- und Weiterbildungsberatung. Dadurch wird Betrieben Hilfestellung dabei geleistet, passgenaue Qualifizierungsangebote zu erhalten und umzusetzen. Der zweite Schwerpunkt liegt in der systematischen Personalentwicklung. Hier sollen Impulse zur Einführung einer zielgruppenspezifischen oder einer allgemeinen Personalentwicklung bei Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten gesetzt werden. Im Fokus der zielgruppenspezifischen Personalentwicklung stehen weiterbildungsferne Beschäftigte, die als Fachkräfte im eigenen Unternehmen gewonnen werden sollen. Hierzu zählen Personengruppen wie An- und Ungelernte und über 50-Jährige, Wiedereinsteiger sowie Beschäftigte mit Migrationshintergrund. Daneben wird auch die Einführung einer allgemeinen Personalentwicklung unterstützt. 

Gefördert werden 75 % der Coachingausgaben auf der Basis von Tagewerken. Zuschussfähig sind Honorarsätze bis 800 Euro pro Tagewerk. Beim ersten Schwerpunkt werden maximal zehn, beim zweiten Schwerpunkt maximal 20 Tagewerke gefördert. 

www.esf-bw.de


Wirtschaftsministerium fördert Auslandspraktika für junge Fachkräfte

Auslandspraktika sind eine gute Möglichkeit, Sprachkenntnisse zu verbessern sowie berufspraktische und allgemeine Lebenserfahrungen zu sammeln. Baden-Württemberg beteiligt sich daher an der Kooperation EURODYSSEE, zusammen mit rund 30 europäischen Partnerregionen, überwiegend aus Spanien und Frankreich. 

Eine empfangende Organisation in der Zielregion sorgt dabei für Unterkunft, einen Sprachkurs und die Vermittlung der Praktikanten in einen passenden Betrieb. Ein Rahmenprogramm bietet Einblicke in Kultur und Lebensart der Gastregion. Praktikanten erhalten für die Dauer ihres Auslandsaufenthaltes einen finanziellen Zuschuss, der die Kosten für den Sprachkurs und die Lebenshaltungskosten abdeckt. Die Förderhöhe ist abhängig vom jeweiligen Zielland und der Dauer des Auslandsaufenthaltes. 

Noch sind Plätze frei für junge Fachkräfte aus Baden-Württemberg im Alter von 20 bis 30 Jahren, die für mehrere Monate ab Oktober 2009 ein Praktikum in einem Betrieb in einer europäischen Region absolvieren möchten.

www.wm.baden-wuerttemberg.de


BMWi und KfW erweitern Beratungsangebote für KMU in der Krise

Bedingt durch die anhaltende Konjunkturschwäche wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Beratungsförderung für KMU erweitert. Zum 01.05.2009 wurde die "Turn Around Beratung" wieder ins Leben gerufen und die Förderung der "Runden Tische" ausgeweitet.

Die "Turn Around Beratung" richtet sich gezielt an kleine und mittle Unternehmen und dient dazu die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der von der Krise betroffenen Unternehmen wieder herzustellen, bzw. diese zu erhalten. Hierzu können Unternehmen auf Zuschüsse für Beratungsleistungen zurückgreifen. Die Bezuschussung erfolgt durch die KfW in Zusammenarbeit mit den Regionalpartnern und ist auf den Einsatz von externen Beratungsleistungen ausgerichtet. Unternehmen mit einer positiven Zukunftsprognose können für den Einsatz eines Unternehmensberaters einen Zuschuss von bis zu 6.000 Euro erhalten. Das Programm wird bis 2013 mit insgesamt 30 Millionen Euro aus Mitteln des europäischen Sozialfonds finanziert und bietet somit auch langfristig die Möglichkeit für Unternehmen umfassende Beratungshilfe zur Krisenbewältigung zu erhalten.

Die Ausweitung der finanziellen Beratungszuschüsse betrifft auch die "Runden Tische", welche von der KfW in Verbindung mit den Kammern angeboten werden. Das BMWi unterstützt auch dieses Beratungsinstrument künftig finanziell. Die "Runden Tische" helfen in Form einer Unternehmensanalyse Schwachstellen in KMU zu identifizieren und entsprechende Lösungsvorschläge und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um das Vertrauen gegenüber Gläubigern zu stärken. Zudem dienen die Beratungsleistungen im Rahmen des "Runden Tisches" dazu eine Zukunftsprognose zu erstellen und die Chancen auf einen "Turn Around" zu ermitteln. Der "Runde Tisch" bietet die Möglichkeit, dass alle involvierten Partner - wie Unternehmen, Kammer, Hausbank, Unternehmensberater und Gläubiger -  gemeinsam nach einer Lösung für die Krise im Unternehmen  suchen.

Weitere Informationen zu den Beratungsangeboten:

www.kfw.de
www.bmwi.de 


ESF-Förderprogramm zur Einstellung von Innovationsassistenten/-innen in KMU

Gefördert wird die Neueinstellung und Beschäftigung von Personen als Innovationsassistenten/-innen, die ein Hochschulstudium mit technisch-naturwissenschaftlicher Ausrichtung abgeschlossen haben. Ihr Einsatzbereich muss die betriebliche Forschung und Entwicklung sein. Antragsberechtigt sind KMU in Baden-Württemberg mit nicht mehr als 100 Beschäftigten. Das Unternehmen erhält zur Beschäftigung einer Innovationsassistentin oder eines Innovationsassistenten für die Dauer von zwölf Monaten einen Zuschuss bis zu einer Höhe von 30 Prozent des monatlichen lohnsteuerpflichtigen Bruttogehalts des Assistenten bzw. der Assistentin, maximal 1.000,- Euro pro Monat. Zum Zeitpunkt der Antragstellung muss bereits eine bestimmte Person für die Stelle ausgesucht worden sein, jedoch darf das Beschäftigungsverhältnis noch nicht bestehen oder eingegangen worden sein.

Information und Antragsunterlagen: ESF-Förderprogramm Innvotionsassistenten/-innen


KMU-Innovativ - Spitzenforschung im Mittelstand

In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit KMU-Innovativ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln im Bereich Forschung für KMU vereinfachen. Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungsfristen sollen mehr Planungssicherheit geben und eine vereinfachte Bonitätsprüfung soll es ermöglichen, dass auch kleine Unternehmen eine Chance zur Forschungsförderung haben. KMU-Innovativ startet in Technologiefeldern, die für die Zukunft besonders wichtig sind: Biotechnologie, Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Produktionstechnologie sowie Technologien für Ressourcen- und Energieeffizienz.

Information: Bundesministerium für Bildung und Forschung


ESF-Förderprogramm Personalentwicklung

Gefördert wird ein Coaching zur A. systematischen Personalentwicklung in Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten oder zur B. zielgruppenspezifischen systematischen Personalentwicklung in Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten mit Sitz in Baden-Württemberg. In letztere dürfen die Beschäftigtengruppen 'An- und ungelernte Beschäftigte', 'ältere Beschäftigte ab 50 Jahren' und 'Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, die im Unternehmen beschäftigt sind', einbezogen werden. Der Coach soll zusammen mit den verantwortlichen Personen im Unternehmen eine Konzeption zur Personalentwicklung nach A oder B entwickeln und das Unternehmen im Einführungs- und Umsetzungsprozess begleiten. Außerdem soll er einen Beratungsbericht mit Anregungen zur dauerhaften Implementierung der Personalentwicklung im Unternehmen erstellen. Pro Unternehmen ist eine einmalige Förderung nach diesem Förderprogramm möglich. Der Zuschuss beträgt 50 Prozent der Coachingausgaben auf Tagewerkbasis, jedoch maximal 400,- Euro pro Tagewerk. Bezuschusst werden höchstens 20 Tagewerke, der maximale Zuschuss liegt also bei 8.000,- Euro. Das Coaching muss von einem Beratungsunternehmen durchgeführt werden, in dem ein Qualitätsmanagementsystem zur Anwendung kommt. Es können auch Beratungsunternehmen, die die  genannten Anforderungen erfüllen, aber nicht gelistet sind, mit dem Coaching beauftragt werden können. 

Information und Antragsunterlagen: ESF-Förderprogramm Personalentwicklung


Kompetenzfeld-Broschüre "Holz und Papier" als Download



Der Rohstoff Holz spielt mit seiner Weiterverarbeitung und Wertschöpfungskette eine bedeutende wirtschaftliche Rolle für Ostwürttemberg. Ziel ist es, diesen Bereich weiter auszubauen und Netzwerke zu schaffen. Die WiRO hat dazu eine Broschüre auf den Weg gebracht.

Holz hat nichts von seiner Bedeutung verloren. Gerade in Zeiten hitziger Klimadebatten könnte Holz etwa als Werkstoff im Bau oder als Energieträger eine Renaissance erleben. Dass Ostwürttemberg eine Kompetenzregion 'Holz' ist, daran besteht kein Zweifel. Sie zeichnet sich durch eine im Land überdurchschnittlich hohe Bewaldung aus wie auch dadurch, dass sie eine der höchsten Sägewerksdichten in ganz Europa besitzt und die Erschließung des Waldes herausragend ist. 

Mit über 700 identifizierten Unternehmen weist Ostwürttemberg ein leistungsstarkes Spektrum an Unternehmen auf. Die Kompetenz reicht vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zu Unternehmen, die sich bei der Herstellung von Holzbearbeitungswerkzeugen und -maschinen, von Papiermaschinen oder von Premium-Verpackungen einen Weltruf erarbeitet haben und durch in unternehmenseigenen Entwicklungsabteilungen entwickelte Innovationen ihre Marktführerschaft sichern. Bundesweite Spitzenpositionen bei den Patentanmeldungen machen die Region auch hier zum 'Raum für Talente und Patente'.

„Wir müssen unsere bemerkenswerten Potenziale nutzen und den Bereich Holz und Papier vorantreiben. Die in den letzten Jahren in unserer Region entstandenen Initiativen zur Holz-Vermarktung sind eine Basis, auf der aufgebaut werden kann“, so Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises und Aufsichtsratsvorsitzender der regionalen Wirtschaftsförderung WiRO. Diese hat sich wie die beiden Landkreise der Region des Themas angenommen und für das Marketing eine Broschüre erstellt, die diese Potenziale in attraktiver Form aufzeigt. Die Broschüre, die unter anderem einen Branchenquerschnitt der holzrelevanten Unternehmen widergibt, reiht sich ein in die bisher erschienenen Broschüren Photonik / Optische Technologien, Oberflächentechnologie und Automotive.

Hervorgegangen ist sie aus der Arbeit von Dominik Hahn, Geographie-Student an der Uni Augsburg und Diplomand bei der WiRO, der sich mit der Frage nach Kooperationen im Bereich der holzrelevanten Branchen in Ostwürttemberg beschäftigte. Resultate dieser Arbeit sollen nun dazu dienen, ein enges Netzwerk in der Branche aufzubauen und der Region die Tür in das Cluster Forst und Holz Baden-Württemberg zu öffnen. Hermann Mader, Landrat des Landkreises Heidenheim, dazu: „Wir wollen in der Region gezielt die vielseitigen Einsatzbereiche des Rohstoffes Holz aufzeigen und deren Einsatz ausweiten. Langfristig wollen wir auch mit Unterstützung des Landes eine Stärkung der Branche erreichen und eine Bewusstseinsbildung für den heimischen Rohstoff erlangen.“ 


Weitere Informationen und kostenlose Aufnahme in den Firmenindex: 
WiRO, 07171 / 92753-0, wiro@ostwuerttemberg.de.

Datei Innovative Branchen in Ostwürttemberg 4 - Holz und Papier