Die Forstwirtschaft
in Ostwürttemberg
Die Region Ostwürttemberg bietet wichtige Produktionsflächen für den heimischen Rohstoff Holz. Der Wald besitzt einen Anteil von 40,7 % an der Regionsfläche, davon sind etwa 60 % Nadelhölzer, von denen die Fichte mit 48 % wiederum den größten Anteil ausmacht. Das Laubholz hat einen Anteil von etwa 40 %. Der jährliche Holzeinschlag liegt bei über 550.000 Festmetern, von denen etwa 90 % in regionalen Wertschöpfungsketten weiterverarbeitet wird. Aber auch von den rund 10 Millionen Kubikmetern Rundholz aus baden-württembergischer Forstwirtschaft erhalten die holzverarbeitenden Betriebe den benötigten Rohstoff.
Der Wald stellt somit einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in Ostwürttemberg dar und zieht eine hohe regionale Wertschöpfung nach sich.
Durch die internationale Ausrichtung und verkehrstechnisch günstige Anbindung über die A7 an die Absatzmärkte ist die Holz- und Papierindustrie der Region gut aufgestellt.
Zusätzlich ist auch die Anbindung an die Eisenbahn sichergestellt, was den Verteilungsradius bei geschätzten distributionsseitigen Logistikkosten von ca. 10% gegenüber den LKW-Transporten selektiv erweitern kann. Entsprechende Analysen wurden vom Institut für Logistik, Verkehr und Management (ILVM) an der BA Heidenheim durchgeführt und unterstreichen den wichtigen Aspekt des räumlich integrierten Beschaffungs- und Absatzverbunds innerhalb des Clusters.

