Die handwerkliche Ausbildung im Gebiet der Handwerkskammer Ulm entwickelt sich weiterhin positiv. Im Jahr 2025 entschieden sich 2.848 Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk, was einem Zuwachs von gut zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit zeigt sich, dass das Handwerk für viele junge Menschen in der Region weiterhin attraktive berufliche Perspektiven bietet. Der Frauenanteil blieb mit 21 Prozent stabil, während der Anteil der Auszubildenden mit Abitur leicht auf 16 Prozent zurückging.
Einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung leisten ausländische Nachwuchskräfte. Mehr als jeder vierte neue Auszubildende besitzt eine ausländische Staatsbürgerschaft, insgesamt 781 junge Menschen aus über 70 Ländern. Sie tragen zunehmend zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses im regionalen Handwerk bei.
Zuwächse verzeichneten insbesondere die Nahrungsmittelberufe sowie kaufmännische Ausbildungsberufe, während in einzelnen Gewerken rückläufige Ausbildungszahlen zu beobachten sind. Gleichzeitig bleiben die Einstiegschancen sehr gut: Zwischen Ostalb und Bodensee sind derzeit noch 353 Lehrstellen unbesetzt, sodass ein Ausbildungsstart in vielen Handwerksberufen auch weiterhin möglich ist.
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