Ostwürttemberg – Region der Zukunftsbranche
für Erneuerbare Energien

Überbrückungshilfe III nun auch für größere Unternehmen

Das Bundeswirtschaftsministrium gab bekannt, dass die Höchstgrenze für den Jahresumsatz bei der Überbrückungshilfe III entfällt. Es können nun auch Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 750 Millionen Euro Überbrückungshilfe III beantragen, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern.

Information: www.baden-wuerttemberg.de


Beratungszentrum zur Aerosolvermeidung in Unternehmen startet

Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Beratungszentraum zur Aerosolvermeidung in kleinen und mittleren Unternehmen nimmt ab März seine Arbeit auf. Das Beratungszentrum ist an den Stuttgarter Fraunhofer-Instituten für Bauphysikfür Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik und für Produktionstechnik und Automatisierung, angesiedelt und ist Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen bei allen Fragen zur Ausgestaltung der Raumlüftung in Zeiten der Pandemie. Es dient als Wegweiser, um Lösungen aufzuzeigen und in komplexen Fällen Empfehlungen für weitergehende Schritte zu geben. Die Beratung soll überwiegend telefonisch oder elektronisch erfolgen, bei Bedarf ist aber auch eine Begehung und persönliche Information vor Ort möglich. Die Beratung ist grundsätzlich kostenlos, lediglich etwaig anfallende Reisekosten müssen von den beratenen Unternehmen getragen werden. Der Aufbau des Beratungszentrums ist ein Baustein der „Healthy Air Initiative“ des Wirtschaftsministeriums.

Information: www.baden-wuerttemberg.de


Exzellenzprogramm für Gründerkultur an den Hochschulen

Baden-Württemberg wird den wechselseitigen Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft mit dem umfassenden „Re-Start BW / Gründermotor“-Programm im Umfang von 6,1 Millionen Euro voranbringen. Übergeordnetes Ziel der im „Re-Start BW / Gründermotor“-Programm vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen ist es, die baden-württembergischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen dabei zu unterstützen, innovative Ideen entweder in Form von (Aus-)Gründungsvorhaben aus der Wissenschaft (Start-up / Spin-off) oder in der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft (Prototypen-/ Demonstratorenbau) schnell und effizient in die Anwendung zu bringen. Die Maßnahmen setzen dabei auf den bestehenden Strukturen im Bereich der Gründungsförderung und des wechselseitigen Wissens- und Technologietransfers an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf und entwickeln diese in sinnvoller Anbindung an die Programme des Bundes und der Europäischen Union weiter.

Information: www.baden-wuerttemberg.de


Neustarthilfe des Bundes gestartet

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Dazu zählen Soloselbständige, die personenbezogene oder kreative, künstlerische Tätigkeiten ausüben oder zum Beispiel im Gesundheitswesen, der Tourismusbranche oder Bildungsbranche tätig sind. Anträge können einmalig bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Information: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de


RadKULTUR Baden-Württemberg

Wer regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt ist meist nur selten krank, kommt frisch und erholt im Unternehmen an und hält auf dem Weg ganz natürlich einen sicheren Abstand. Viele Unternehmen haben die zahlreichen Vorteile des Radpendelns erkannt und motivieren ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu, auf dem Weg zur Arbeit umzusatteln.  Die Initiative RadKULTUR des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg unterstützt Arbeitgeber dabei, die Radmobilität von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Angeboten wird beispielsweise eine Überprüfung der Fahrräder der Belegschaft durch Fahrradmechaniker und Fahrradmechanikerinnen, RadSERVICE-Punkte auf dem Betriebsgelände und eine Pedelec Testflotte.

Information: www.radkultur-bw.de/unternehmen


Antragsneustart für Digitalisierungsprämie Plus

Ab dem 1. Februar 2021 ist es Unternehmen wieder möglich, Förderanträge für die Digitalisierungsprämie Plus zu stellen. Mit der Digitalisierungsprämie Plus werden Digitalisierungsprojekte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gefördert. Die Unternehmen können zwischen den zwei Programmvarianten „Digitalisierungsprämie Plus – Zuschussvariante“ (direkter Zuschuss) und „Digitalisierungsprämie Plus – Darlehensvariante“ (zinsverbilligtes Darlehen mit Tilgungszuschuss) wählen. Damit können die Unternehmen entsprechend ihrer individuellen Bedarfs- und Liquiditätssituation die für sie am besten geeignete Förderart auswählen. In der Zuschussvariante erfolgt die Antragstellung über die L-Bank, in der Darlehensvariante über die Hausbank des Antragstellers. Die angepassten Förderkonditionen sehen einen Zuschuss von 50 Prozent (maximal aber 6.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von 10.000 Euro bis 50.000 Euro und einen Zuschuss von zwölf Prozent (maximal aber 12.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von bis zu 120.000 Euro vor.

Information:www.wirtschaft-digital-bw.de

 


Lea-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, die Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg schreiben nun im 15. Jahr den Lea-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus. Um ein besonderes Zeichen zu setzen, wird dieses Jahr für jede eingereichte Bewerbung ein Baum gepflanzt. In Partnerschaft mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) soll ein Lea-Jubiläumswald in Baden-Württemberg entstehen. Alle Unternehmen im Land mit maximal 500 Beschäftigten können sich ab sofort bewerben. Land, Diakonie und Caritas verleihen mit dem Preis als Auszeichnung auch die Lea-Trophäe. Sie steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. Voraussetzung ist, dass sie sich in Kooperation beispielsweise mit Wohlfahrtsverbänden, sozialen Organisationen und Einrichtungen, Umweltinitiativen oder (Sport-) Vereinen in einem Projekt gemeinsam gesellschaftlich engagieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2021.

Information: www.lea-mittelstandspreis.de


Innovations- und Investitionsförderprogramm „Invest BW“

Seit 15. Januar können Anträge für das branchenoffene Programm „Invest BW“ für Unternehmen aller Größen gestellt werden. Das Land stellt dafür insgesamt 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ bereit. Anträge für die einzelbetriebliche Innovations- und Investitionsförderung können beim beauftragten Projektträger „VDI/VDE Innovation + Technik GmbH“ auf der Internetseite www.invest-bw.de eingereicht werden. Weitere Details und detaillierte Anforderungen zur Auswahl und Bewertung der Anträge sind in den Verwaltungsvorschriften des Wirtschaftsministeriums festgelegt. Die Antragstellung ist in den beiden Förderlinien "Innovationsförderung" und "Investitionsförderung“ fortlaufend bis 31. Dezember 2021 möglich.

Information:www.invest-bw.de


Förderprogramm „Energieeffizienzfinanzierung – Sanieren“

In Zusammenarbeit mit der L-Bank hat das baden-württembergische Umweltministerium ein neues Förderprogramm „Energieeffizienzfinanzierung – Sanieren“ aufgelegt. Mit den Mitteln des Landes wird die bestehende KfW-Förderung des Bundes für Sanierungen auf ambitionierte Effizienzstandards (KfW 55 und 70) aufgestockt. Damit ist für die Sanierung auf den KfW-Effizienzhausstandard 55 ein Tilgungszuschuss von bis zu 42,5 Prozent möglich. Das Förderprogramm startete am 1. September 2020 und hat eine Laufzeit bis Ende 2021. Es wird über die L-Bank abgewickelt. Darüber hinaus stehen für die Beantragung und weitere Fragen auch die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der jeweiligen Hausbanken zur Verfügung.

Information:www.l-bank.de


FlächenTool für den Aufbau der Ladeinfrastruktur

Das FlächenTool ist eine Webapplikation, die den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Deutschland durch die Identifizierung geeigneter Liegenschaften unterstützt.  Die Plattform richtet sich an Bundesländer, Kommunen, kommunale Unternehmen, Privatpersonen, Investorinnen und Investoren. Diese können hier ihre Liegenschaften melden und anbieten oder eine geeignete Liegenschaft für ihr Projekt finden und miteinander in Kontakt treten.  Das FlächenTOOL wird durch die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur bereitgestellt.

Information:www.flaechentool.de