Die Vorfahren als Werbeträger

Marketing Club Ostwürttemberg - Beim Sommerevent auf dem Ipf sind die Kelten ein zentrales Thema.

Quelle: Schwäbische Post - Autor: pm - Foto: privat

Ostalbkreis. Sie waren als Krieger, Kunsthandwerker und Kaufleute vor etwa 2500 Jahren auf dem Ipf sowie ringsherum angesiedelt - die Kelten. Mittlerweile gibt es am Fuße des Hausberges der Bopfinger sogar ein Keltenhaus, das nach historischem Vorbild errichtet ist. Dieses diente den Mitgliedern des Marketing Clubs Ostwürttemberg als Startpunkt für ihr Sommerevent, bei dem sie mit Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler auf den Spuren der Kelten wanderten. Dabei erfuhren sie auch, wie sich die Stadt vermarktet.

Schon zu Keltenzeiten befand sich dort, wo heute die Bundesstraße 29 an Bopfingen vorbeiführt, eine begehrte Handelsroute. Mindestens 1000 Kelten sollen ungefähr vom 8. bis ins 5. Jahrhundert vor Christus rings um den Ipf und auf ihm gelebt haben.

Dass sich der Ipf mit seiner Keltengeschichte als eines der markantesten Markenzeichen von Bopfingen etabliert hat, ist für Bürgermeister Dr. Bühler ein hohes Gut. Um als Stadt Unternehmen und Bürger zu halten beziehungsweise anzuziehen, brauche es eine attraktive Umgebung - und das passende Marketing. „Wir organisieren zahlreiche Veranstaltungen, die Bopfingen und den Ipf immer wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken.“ Auch die Anbindung Bopfingens an die B29 sei ein wichtiger Standortvorteil.

Auf dem Plateau des Ipfs genoss er mit den Marketing-Club-Mitgliedern die Aussicht auf Bopfingen und das westliche Ries. Darsteller des Fördervereins Keltischer Fürstensitz Ipf zeigten in Keltengewändern, wie die Kelten dort gelebt haben müssen.