Ostwürttemberg -
Kompetenzregion Oberflächentechnologie

Förderprogramm ausgeweitet: Mehr Geld für Digitalisierung

Knapp eine Viertel Milliarde Euro: Mit dieser Summe will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) deutlich mehr kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen. In einem Föderantrag, der online gestellt werden kann, müssen die Unternehmen ihren Digitalisierungsplan darlegen und etwa ihr Vorhaben und die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen beschreiben. Abschließend muss das Unternehmen nachweisen können, wie es die Fördermittel verwendet hat. Die Förderhöhe pro Unternehmen beträgt laut BMWi bis zu 50.000 Euro. Kleine und mittelständische Handwerksbetriebe können einen Antrag auf Förderung bis einschließlich 2023 stellen.

Information und Bewerbung: www.digitaljetzt-portal.de


Das Arbeitswelt-Portal

Das neue Arbeitswelt-Portal der "Initivative Neue Qualität der Arbeit" bündelt wissenschaftliche und praxisrelevante Erkenntnisse rund um das Thema Arbeit und liefert Kennzahlen, Kurzinformationen und Experteninterviews zur betrieblichen Praxis. Der Leitgedanke dabei ist: evidenzbasierte Handlungsempfehlungen zu liefern, Verbesserungen anzustoßen und eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem Wandel der Arbeitswelt zu bewirken. Das Portal wird regelmäßig um Inhalte und Analysen erweitert und aktualisiert.

Information: www.arbeitswelt-portal.de


Neue Förderprogramme für hochwertige energetische Gebäudesanierung

Gemeinsam haben heute das Umweltministerium und die L-Bank den Startschuss für die beiden neuen Förderprogramme Kombi-Darlehen Wohnen mit Klimaprämie“ und „Kombi-Darlehen Mittelstand mit Klimaprämie“ gegeben. Im Rahmen des neuen Programms erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer für ambitionierte Sanierungsmaßnahmen, die den Effizienzhaus-Standards 55 oder 40 entsprechen, eine „Klimaprämie“ von 2000 beziehungsweise 4000 Euro. Unternehmen, die im Rahmen der BEG ein Darlehen oder einen Zuschuss aus Bundesmitteln beantragen, erhalten für den restlichen Finanzierungsbedarf einen Tilgungszuschuss aus Landesmitteln von drei Prozent bei einer Sanierung zum Standard Effizienzgebäude (EG) 40 oder von zwei Prozent bei einem Standard EG 55. Darüber hinaus bedient das Programm auch ambitionierte Neubauten.

Information: www.baden-wuerttemberg.de


Förderprogramm Klimaschutz-Plus

Das Land setzt das Förderprogramm „Klimaschutz-Plus“ fort. Damit werden, wie im Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg festgehalten, der Klimaschutz gestärkt und die Kommunen unterstützt. Mit der Veröffentlichung der neuen Antragsformulare können sich seit 15. Mai 2021 Interessierte um Mittel aus dem Förderprogramm Klimaschutz-Plus bewerben. Mit der Fortschreibung des Förderprogramms hat das Umweltministerium auch wichtige Neuerungen vorgenommen. Das Programm richtet sich an Kommunen, kleine und mittlere Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Vereine in Baden-Württemberg. Bis zum 30. November 2022 können Anträge bei der L-Bank gestellt werden. Außerdem ist es möglich, dass mit Maßnahmen bereits direkt nach der Antragstellung bei der L-Bank und vor dem Zugang des Bewilligungsbescheides begonnen werden darf.

Information:um.baden-wuerttemberg.de


RE:START21: FrauenWirtschaftsFrühstück

Wie geht es der Wirtschaft in Baden-Württemberg? Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen in diesen Zeiten? Welche Chancen entstehen aus der Corona-Pandemie? Diese Fragen werden beim regelmäßigen "FrauenWirtschaftsFrühstück" mit weiblichen Führungskräften aus Unternehmen, Verbänden und der Gründerszene aus Baden-Württemberg diskutiert. Warum Frauen? Ein Blick in die Chefetagen von Wirtschaftsunternehmen, Verbänden und auch der Gründerszene zeigt, dass Frauen dort immer noch unterrepräsentiert sind. Gleichzeitig gibt es in Baden-Württemberg viele starke Frauen, die einflussreiche Positionen besetzen, (Familien-)Unternehmen führen oder Verantwortung für große Konzernsparten tragen. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und werden von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit organisiert.

Information:www.freiheit.org/de


Förderung ressourceneffizienter Technologien

Mit mehr als einer Million Euro unterstützt das Land im Rahmen des Förderprogramms „Ressourceneffiziente Technologien“ Unternehmensinvestitionen in Produktionstechnologien, die Ressourcen schonen und das Klima schützen. 1,1 Millionen Euro werden dazu in den Jahren 2021 und 2022 vom Land bereitgestellt. Das Umweltministerium Baden-Württemberg fördert gezielt Investitionen in Produktionsanlagen oder deren Komponenten, die die Ressourcen- und Energieeffizienz steigern, die Rohstoffsicherung und -versorgung verbessern und natürliche Ressourcen schonen. Geplant ist, bis rund 12 Unternehmen über das Programm ReTech-BW zu fördern, die von einer Jury ausgewählt werden. Die Eignung des geförderten Projekts richtet sich unter anderem danach, ob und wie sehr es über den Stand der Technik hinausweist und ob es auf andere Unternehmen übertragbar ist. Der Investitionszuschuss pro Unternehmen ist auf maximal 80.000 Euro begrenzt. Betreut und beraten werden die Unternehmen von der Landesagentur Umwelttechnik BW.

Information:um.baden-wuerttemberg.de


Förderprogramm „Ressourceneffiziente Technologien“

Mit mehr als einer Million Euro unterstützt das Land im Rahmen des Förderprogramms „Ressourceneffiziente Technologien“ auch in den Jahren 2021 und 2022 Unternehmens-Investitionen in Produktionstechnologien, die Ressourcen schonen und das Klima schützen. Bewerben können sich produzierende Unternehmen, die in Produktionsanlagen und deren Komponenten investieren, die sich durch eine hohe Ressourcen- oder Energieeffizienz auszeichnen. Geplant ist, bis rund 12 Unternehmen über das Programm ReTech-BW zu fördern, die von einer Jury ausgewählt werden. Die Eignung des geförderten Projekts richtet sich unter anderem danach, ob und wie sehr es über den Stand der Technik hinausweist und ob es auf andere Unternehmen übertragbar ist. Der Investitionszuschuss pro Unternehmen ist auf maximal 80.000 Euro begrenzt. Betreut und beraten werden die Unternehmen von der Landesagentur Umwelttechnik BW.

Information:www.baden-wuerttemberg.de


Höhere Prämien für ausbildende Handwerksbetriebe in der Region

Der Bund hat das Programm "Ausbildungsplätze sichern" verlängert und verbessert. Damit können nun mehr Handwerksbetriebe vom Programm profitieren. Die Prämie wird an kleine und mittelständische Betriebe gezahlt, die trotz Umsatzrückgängen durch die Corona-Pandemie in gleicher Zahl oder sogar mehr ausbilden. Neben der Verdopplung der Prämien auf 4.000 Euro bei der Ausbildungsprämie, 6.000 Euro bei der Ausbildungsprämie Plus und 6.000 Euro im Falle einer Übernahme eines Auszubildenden aus einem insolventen Betrieb, gibt es auch weitere inhaltliche Verbesserungen: so ist vor allem der neue Sonderzuschuss für Kleinstbetriebe hilfreich, die im zweiten Lockdown ihre Geschäftstätigkeit weitgehend einstellen mussten. Betriebe mit bis zu vier Mitarbeitern erhalten pauschal 1.000 Euro, wenn sie ihre Ausbildungstätigkeit für mindestens 30 Tage fortgesetzt haben.

Information: www.hwk-ulm.de


„Brückenprogramm Ingenieurwissenschaften“ startet

Für AbsolventInnen der Ingenieurwissenschaften einschließlich der Informatik, die durch die Folgen der Pandemie Schwierigkeiten haben, eine passende Arbeitsstelle im Land zu finden, werden bis zu 500 Beschäftigungsverhältnisse geschaffen. Im Vergabeverfahren zur Organisation des Brückenprogramms hat die Apontis GmbH, den Zuschlag erhalten. Damit kann das Brückenprogramm Ingenieurwissenschaften bereits zum 1. Februar 2021 starten. Die Teilnehmenden werden bei der Apontis GmbH als Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (BQG) angestellt, gecoacht, gegebenenfalls weiterqualifiziert und an innovative Unternehmen mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt in Projekte vermittelt. Eine vorzeitige Übernahme der Absolventinnen und Absolventen durch die Unternehmen ist ausdrücklich erwünscht. Grundsätzlich teilnahmeberechtigt am Programm sind alle Absolventinnen und Absolventen, die ihren grundständigen Hochschulabschluss (zum Beispiel Bachelor) oder konsekutiven Masterabschluss in einem Fach der Ingenieurwissenschaften (inklusive Informatik) frühestens im März 2020 an einer Hochschule Baden-Württembergs abgelegt haben.

Information und Anmeldung: www.brueckenprogramm-ing.de


Neue Informationsseite zum Thema „Nachhaltige Produktion“

Mit der Internetseite „Nachhaltige Produktion – Lust auf Zukunft“ hat das Umweltministerium eine zentrale Informationsseite zum Thema „Nachhaltige Produktion“ im Land eingerichtet. Sie bietet die Möglichkeit, vorhandene Potenziale zu teilen, Unternehmen zu vernetzen und bestehende Initiativen zu bündeln sowie andere Unternehmen zu inspirieren. Ob Klimaschutz, Ressourceneffizienz oder eine saubere und effiziente Energieversorgung – auf der Internetseite werden zahlreiche Best Practice-Beispiele innovativer Unternehmen aus Baden-Württemberg vorgestellt. Zu den auf der Internetseite präsentierten Unternehmen gehören unter anderem Gewinnerinnen und Gewinner des Umweltpreises, des Umwelttechnikpreises oder des Lea-Mittelstandspreises. Oder die Unternehmen engagieren sich in Initiativen wie „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“„100 Orte für Industrie 4.0“, beim Klimabündnis Baden-Württemberg und bei der WIN-Charta Baden-Württemberg

Information: www.nachhaltigkeitsstrategie.de