Willkommen im
Photonic Valley Ostwürttemberg

Austauschprogramm „Erasmus for Young Entrepreneurs“

Das von der Europäischen Kommission finanzierte Austauschprogramm bietet Existenzgründern und Startup-Unternehmen (New Entrepreneurs) die Chance, bei einem klein- oder mittelständischen Unternehmen im europäischen Ausland zu hospitieren. Während des Austauschs hat der Jungunternehmer die Möglichkeit, von dem erfahrenen Unternehmer (Host Entrepreneur) zu lernen und sich die benötigten Fähigkeiten als Unternehmer anzueignen. Der gastgebende Unternehmer profitiert wiederum von neuen Ideen und Visionen des Jungunternehmers. Der Existenzgründer erhält für die Hospitation einen monatlichen Betrag und beide Teilnehmer bekommen einen direkten Einblick in ausländische Märkte, in denen sie neue Kontakte knüpfen und Kooperationen anbahnen können. Baden-Württemberg International (bw-i) ist Projektpartner für „Erasmus for Young Entrepreneurs“ und übernimmt als zuständige Vermittlungsstelle die Organisation und findet passende Teilnehmer für den Austausch.

„MikroCrowd“ – Mikrofinanzierungen für kleine Start-ups

Die Landesregierung fördert kleine Start-ups mit Mikrofinanzierungen. Das Programm „MikroCrowd“ wendet sich gezielt an Solo-Selbstständige und Klein-Unternehmen mit einem Kapitalbedarf unter 25.000 Euro, da diese häufig keinen Bankkredit oder andere Gründungsförderungen bekommen. Dadurch bekommen Kleinstgründer künftig ausreichend Startkapital und Know-how durch ein vorbereitendes Coaching in Business und Marketing. Dabei sind nicht nur Hightech-Start-ups im Blick, sondern auch Gründer der freien Berufe oder Gründer mit wenig Eigenkapital. Eine Eingrenzung auf bestimmte Branchen gibt es nicht. „MikroCrowd“verzahnt Mikrokredite und Crowdfunding, bei dem Gründungswillige ihre Projekte nach einer Beratung durch die L-Bank online vorstellen und dort nach dem Muster des Crowdfundings Startkapital einwerben können. Dabei kooperiert das Land mit der etablierten Crowdfunding-Plattform Startnext. Ist das Funding erfolgreich und erreicht mindestens 50 % des Finanzierungsbedarfs, gewährt die L-Bank ergänzend ein Darlehen in Höhe von bis zu 50 %, aber maximal 10.000 Euro. Alternativ zur Crowd-Variante können die Gründer nach der Gründungsberatung auch ein Direktdarlehen bei der L-Bank beantragen. Dieses soll v.a. Gründungsvorhaben abdecken, die weniger geeignet für das Crowdfunding sind. Dazu gehören z.B. Beratungsdienstleistungen oder unternehmensnahe Entwicklungen.

Innovationsfinanzierung 4.0

Die L-Bank unterstützt – in Zusammenarbeit mit der KfW – mit der Innovationsfinanzierung 4.0 Vorhaben, die für die Zukunfts-und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen von großer Bedeutung sind: Innovationsvorhaben, Digitalisierungsvorhaben, Vorhaben von innovativen Unternehmen nach der Definition des Europäischen Investitionsfonds sowie Innovationsvorhaben entlang der Wertschöpfungskette Mobilität. Gefördert werden KMU der gewerblichen Wirtschaft ebenso wie Angehörige freier Berufe. Die Förderung erfolgt in Form eines langfristigen zinsverbilligten Darlehens, das über Hausbanken ausgereicht wird, sowie durch einen Tilgungszuschuss. Beantragt wird der Kredit im Hausbankverfahren, d.h. das Unternehmen stellt den Förderantrag bei seiner Hausbank und diese leitet den Antrag an die L-Bank weiter. Die Hausbank erhält dann von der L-Bank den Förderkredit, den sie an das Unternehmen auszahlt. Falls das Unternehmen nicht über ausreichende Kreditsicherheiten verfügt, kann die Hausbank eine Bürgschaft bei der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg oder bei der L-Bank beantragen. Start der Innovationsfinanzierung 4.0 ist am 1. Juli.

Kostenlose Beratung zu virtueller Planung und Entwicklung

Im Rahmen des Projekts „Digitallotsen“ führt das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach zu den Themen „Virtual Engineering“, „Augmented Reality“ und „digitalisierte Entwicklungsprozesse“ Beratungssprechstunden für kleine und mittelständische Unternehmen durch. Diese werden über neue Geschäftsmöglichkeiten informiert, mit Informationen versorgt und über entsprechende Trends informiert. In Ostwürttemberg finden diese kostenfreien Sprechstunden einmal in jedem Quartal in Aalen statt. Die nächsten Termine sind am 23. Juni, 20. Juli und 4. Oktober.

Förderprogramm Klimaschutz-Plus

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat die nächste Runde im Förderprogramm Klimaschutz-Plus eingeläutet. Unternehmen, Kommunen, kirchliche Einrichtungen und Vereine können sich um Fördermittel für Investitionen in den Klimaschutz bewerben. Das Programm besteht aus einem CO2-Minderungsprogramm und einem Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm. Damit werden Maßnahmen zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle, Investitionen in die technische Gebäudeausstattung und der Einsatz regenerativer Energien bei der Wärmeversorgung in Nichtwohngebäuden ebenso wie die Einführung von Energiemanagementsystemen unterstützt. Die Antragsfrist für das CO2-Minderungsprogramm endet am 29. Juni, Anträge für das Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm müssen spätestens am 30. November eingegangen sein.

Gute Aussichten für die Photonik

Die Schlüsseltechnologie Photonik blickt positiv in die Zukunft. Aktueller Lagebericht zur Photonik-Industrie in Deutschland unterstreicht langfristiges Trendwachstum über dem weltweiten Bruttoinlandsprodukt. 

Fachkräftesicherung im erstaunlichen Ostwürttemberg – Zwischenbilanz der Fachkräfteallianz

Im Oktober 2012 ging die Fachkräfteallianz Ostwürttemberg an den Start. 19 Partner ziehen beim Thema Fachkräftesicherung für die Region an einem Strang. In den letzten zwei Jahren wurden über 40 Projekte gestartet und vorangetrieben. Am 20. Oktober (18 Uhr, ZEISS Forum, Oberkochen) laden die HWK, die IHK und die WiRO zur Veranstaltung „Fachkräftesicherung im erstaunlichen Ostwürttemberg – Zwischenbilanz der Fachkräfteallianz“ ein.

Die 19 Partner informieren dabei über die Aktivitäten der Fachkräfteallianz Ostwürttemberg, liefern neue Impulse zum Thema Arbeitgeberattraktivität und stellen ausgewählte Projekte vor, die von der Gewinnung von Fachkräften von außerhalb der Region, über die Erschließung von Potenzialen in der Region bis hin zur Förderung von Schülern und Jugendlichen reichen. Darüber hinaus ist Dr. Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, zu Gast, der über die Allianz für Fachkräfte Baden-Württemberg informiert. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“

Mit dieser Förderlinie werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Ländlichen Raum angesprochen, die Innovationsfähigkeit und Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte aufweisen. KMU mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investitionen bis zu 20 Prozent, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu zehn Prozent Zuschuss erhalten. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro.

Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produktionsverfahren, Prozesse, Dienstleistungen und Produkte. Die Antragsstellung erfolgt in Zusammenarbeit von Gemeinden und Unternehmen. Jährlich sind jeweils zwei Auswahlrunden im April und Oktober geplant. 

BMWi-Broschüre zur Unternehmensnachfolge

Die aktualisierte Broschüre „Unternehmensnachfolge. Die optimale Planung“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) steht ab sofort in deren Online-Mediathek als kostenloser PDF-Download zur Verfügung.

Förderprogramme und Wettbewerbe im Clusterportal Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg, der Bund und die Europäische Union bieten eine Vielzahl an Förderprogrammen, Unterstützungsleistungen und Wettbewerben zu Forschung und Innovation, Internationalisierung, Existenzgründung oder Unternehmenswachstum an. Die wichtigsten davon sind im Clusterportal Baden-Württemberg aufgelistet, mit dem das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg auch über die Cluster-Initiativen im Land und die sonstigen landesweiten Netzwerke informiert.