20.07.2017Digitalisierungsprämie

Die Digitalisierungsprämie des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen bei der digitalen Transformation, indem sie bei der konkreten Einführung neuer digitaler Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) für ihre Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Lieferbeziehungen, sowie der Verbesserung der IKT-Sicherheit gefördert werden. Bezuschusst wird etwa die Anschaffung von IKT-Hard- und Software, die zu einem erheblichen Fortschritt der betriebsinternen Digitalisierung beiträgt, sowie deren Einführung und die nötigen Mitarbeiterschulungen. Voraussetzung für eine Förderung ist u.a., dass das eingereichte Projekt noch nicht gestartet ist. Unterstützt werden Vorhaben zwischen 5.000 Euro und 100.000 Euro. Dabei können bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden, max. jedoch 10.000 Euro.

Information


20.07.2017Innovationsgutschein „Hightech Digital“

Der Innovationsgutschein „Hightech Digital“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg zielt auf FuE-Vorhaben im Bereich digitaler Geschäftsmodelle, Anwendungsprojekte in den Bereichen Industrie 4.0, Vernetzte Systeme und Prozesse, Internet der Dinge, Smart Services, hochflexible Automatisierung, Big Data, Simulationsmodelle, Virtual und Augmented Reality oder Embedded Systems ab. Antragsberechtigt sind Unternehmen mit max. 100 Mitarbeitern und 20 Mio. Euro Umsatz bzw. Bilanzsumme. Zusätzlich sind Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Mio. Euro Umsatz bzw. 43 Mio. Euro Bilanzsumme antragsberechtigt, sofern sie ihr Vorhaben mit einem Start-up als FuE-Dienstleister umsetzen. Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 % der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Zuschussfähig sind Kosten für Leistungen externer FuE-Einrichtungen. Zudem sind Materialkosten förderfähig, die im Rahmen von betriebsinternen Entwicklungsleistungen, z.B. dem Prototypenbau, anfallen. Der Innovationsgutschein „Hightech Digital“ ist mit dem Innovationsgutschein „A“ kombinierbar. Anträge können fortlaufend eingereicht werden.

Information


20.07.2017VR-InnovationsPreis Mittelstand 2018

Die Volksbanken Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg würdigen großartige unternehmerische Leistungen bei neuen Ideen, Produkten und Dienstleistungen mit dem VR-InnovationsPreis Mittelstand. Gesucht werden technische Innovationen, kreative Marketing-, Vertriebs- oder Dienstleistungskonzepte, originelle Personalkonzepte, vorbildliche Projekte bei Fortbildung und Mitarbeiterqualifizierung oder innovative Produkte oder Dienstleistungssysteme. Bewerben können sich alle mittelständischen Unternehmen einschließlich Selbstständige freier Berufe bzw. Kunden einer Volksbank Raiffeisenbank mit Sitz in Baden-Württemberg. Das Umsatzvolumen darf max. 100 Mio. Euro p.a. und die Mitarbeiterzahl max. 500 betragen. Neben Geldpreisen im Wert von insgesamt 50.000 Euro warten u.a. hochwertig produzierte Filmporträts auf die Preisträger. Bewerbungen sind bis 31. Oktober möglich.

Bewerbung



19.06.2017Unterstützung bei der Digitalisierung im Handwerk

Für immer mehr Arbeitsprozesse im Handwerk werden digitale Lösungen angeboten. Die Herausforderung besteht darin, die für den eigenen Betrieb passenden Angebote herauszusuchen. Wichtig ist auch, im Betrieb die nötige Akzeptanz zu erzielen und die digitalisierten Lösungen mit bereits bestehenden Systemen und Abläufen zu kombinieren. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (www.handwerkdigital.de) bietet deshalb mit der Handwerkskammer Ulm weitreichende Unterstützungsangebote im Bereich „Digitale Prozesse“ an. Diese reichen von individuellen Empfehlungen bis hin zu einzelnen Umsetzungsprojekten.

Information: Handwerkskammer Ulm (Gunter Maetze, 0731 / 1425-6385, g.maetze@hwk-ulm.de)

 


14.03.2017Open Innovation-Kongress Baden-Württemberg 2017

Auf dem Open Innovation-Kongress Baden-Württemberg 2017, der gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und der Steinbeis 2i GmbH am 3. April in Stuttgart veranstaltet wird, werden unter dem Motto „Digitalisierung der Innovationsprozesse“ von Experten Einsichten zu Open Innovation sowie der Bedeutung digitaler Techniken vermittelt. Hierzu berichten Unternehmen über eigene Erfahrungen im Umgang mit Open Innovation-Strategien. Zudem werden neue Innovationsmethoden wie das Innovation Hacking, Innovation Labs und Makerspaces vorgestellt. Auch Themen wie Crowdfunding, IT-Sicherheit und geistiges Eigentum werden dargelegt und mit Vertretern aus Politik und mittelständischen Unternehmen diskutiert.

Information und Anmeldung


14.03.2017Jahresprogramm Marketing-Club Ostwürttemberg

Der Marketing-Club Ostwürttemberg e.V. ist Treffpunkt für alle, die in Ostwürttemberg in Unternehmen und Institutionen leitende Funktionen innehaben oder Verantwortung im Marketing tragen, ebenso für Medien-Dienstleister und Consulter. Mit Experten aus der Region und ganz Deutschland zeigt er in Vor-Ort-Veranstaltungen, Kongressen, Foren oder sonstigen Formaten Chancen auf, wie Aspekte des Marketings entwickelt und optimiert werden können. Das Jahresprogramm 2017 steht in Printform und als Download zur Verfügung.

Information


15.11.2016Bewerbung Innovationspreis Ostwürttemberg 2017

Bis zum 28. Februar 2017 läuft die Bewerbungsphase für den Innovationspreis Ostwürttemberg 2017. Dieser wurde von der WiRO, der IHK Ostwürttemberg sowie der Kreissparkasse Ostalb und der Kreissparkasse Heidenheim ins Leben gerufen, um Talente und Patente der Region zu würdigen. Vergeben wird der Preis für herausragende Leistungen in den Bereichen „Wirtschaft und Verwaltung“, „Bildung und Wissenschaft“ und „Patente“. Teilnehmen können Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen mit Wohnort oder Sitz in Ostwürttemberg. Bedingung ist, dass die Bewerber im Ausschreibungszeitraum 2016 nationale oder internationale Preise/Auszeichnungen erhalten haben oder Erfinder bzw. Inhaber eines Patentes sind, das im Ausschreibungszeitraum erteilt wurde. Als Preisgeld winken bis zu 5.000 Euro. Stifter des Preises sind die Kreissparkasse Ostalb und die Kreissparkasse Heidenheim. Alle zum Wettbewerb zugelassenen Teilnehmer erhalten eine Anerkennungsurkunde im Rahmen der Preisverleihung und werden in einer Dokumentation gewürdigt.

Information und Bewerbung,


13.10.2016Umweltbonus für Elektromobilität

Der Umweltbonus für Elektromobilität fördert den Erwerb von Elektrofahrzeugen in Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereinen. Anträge nimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) entgegen. Die Höhe der Prämie beträgt bei reinen Batterieelektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen 4.000 Euro, bei Plug-in-Hybriden, d.h. für von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge, 3.000 Euro. Der Erwerb (Kauf oder Leasing) sowie die Erstzulassung müssen am oder nach dem 18. Mai 2016 stattgefunden haben. Das Fahrzeug muss zum ersten Mal zugelassen sein und mindestens sechs Monate auf den Antragsteller zugelassen bleiben. Der Umweltbonus wird zur Hälfte durch die Automobilhersteller und zur Hälfte durch einen Bundeszuschuss gewährt.

Information und Antragsstellung


12.10.2016Neuer Leitfaden für KMU zum EU-Beihilferecht

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat mit der Veröffentlichung eines Grundlagenbandes eine neue Leitfaden-Reihe zum EU-Beihilfenrecht ins Leben gerufen. Mit der Veröffentlichung eines ersten Vertiefungsbandes zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und den beihilfenrechtlichen Standardinstrumenten wird die Publikationsreihe fortgesetzt. Um einen fairen Wettbewerb im europäischen Binnenmarkt zu garantieren, sind staatliche Beihilfen nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Der Leitfaden stellt für die Behörden des Landes und die Kommunen vertiefende Informationen für ihre Arbeit bereit. Darüber hinaus ist er aber auch Ratgeber für die Empfänger von staatlichen Leistungen.

Information und Download


10.08.2016VR-InnovationsPreis Mittelstand 2017

Die Volksbanken Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg würdigen großartige unternehmerische Leistungen bei neuen Ideen, Produkten und Dienstleistungen alljährlich mit dem VR-InnovationsPreis Mittelstand. Auch aktuell werden wieder technische Innovationen, kreative Marketing-, Vertriebs- oder Dienstleistungskonzepte, originelle Personalkonzepte, vorbildliche Projekte bei Fortbildung und Mitarbeiterqualifizierung oder innovative Produkte oder Dienstleistungssysteme gesucht. Bewerben können sich alle mittelständischen Unternehmen einschließlich Selbstständige freier Berufe, soweit sie ihren Firmensitz in Baden-Württemberg haben bzw. Kunden einer Volksbank Raiffeisenbank mit Sitz in Baden-Württemberg sind. Das Umsatzvolumen darf maximal 100 Mio. Euro p.a. und die Mitarbeiterzahl maximal 500 betragen. Neben Geldpreisen im Wert von insgesamt 50.000 Euro warten u.a. hochwertig produzierte Filmporträts auf die Preisträger.

VR-InnovationsPreis Mittelstand 2017


Der neue Effizienzmoderator für Ostwürttemberg Dirk Zoller im Gespräch mit Dr. Volker Diffenhard (Umwelttechnik BW) und Landrat Klaus Pavel (von rechts). (Quelle: Hochschule Aalen)
Pressemeldung

26.04.2016Energieeffizientes Ostwürttemberg

Die neu eingerichtete Kompetenzstelle Energieeffizienz Ostwürttemberg (KEFF) zeigt, wie durch effizienten Einsatz von Energie nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden kann. In der Aula der Hochschule Aalen feierten Vertreter aus Politik und Wirtschaft jetzt den offiziellen KEFF-Startschuss.

„Eigentlich gibt es überall noch Energieeffizienzpotenziale“, sagt Dr. Volker Diffenhard, Teamleiter Ressourceneffizienz der Umwelttechnik BW, beim Auftakt der Kompetenzstelle Energieeffizienz Ostwürttemberg an der Hochschule Aalen. Energieeffizienz sei dabei nicht nur ein reines Umweltthema. „Jede Energieeinsparung steigert auch die Wettbewerbsfähigkeit“, so Diffenhard weiter. Die vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes geförderten Kompetenzstellen für Energieeffizienz vermitteln Unternehmen dafür kostenlos Energieberatungsangebote und unterstützten sie bei der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen. Hauptzielgruppen sind kleine und mittlere Unternehmen aus Handel, Industrie, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen. Um die Firmen gezielt und ganzheitlich beraten zu können, benötigt es auch immer einen „Kümmerer“ vor Ort. Für Ostwürttemberg übernimmt diese Aufgabe Dirk Zoller. Als Effizienzmoderator wird er in den kommenden vier Jahren ein Netzwerk an Energieberatern aufbauen und die Firmen informieren und aktivieren.

Prof. Dr. Martina Hofmann vom Stiftungslehrstuhl für Erneuerbare Energien freut sich über den offiziellen Auftakt der Kompetenzstelle. Die Wissenschaftlerin, die sich vor allem mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz beschäftigt, hat maßgeblichen Anteil daran, dass die regionale Kompetenzstelle für Ostwürttemberg an der Hochschule Aalen angesiedelt wurde. „Die Energieeffizienz ist mein Steckenpferd. Ich freue mich schon sehr darauf, was in den nächsten Jahren hier passiert.“

Hintergrund
- Mit zwölf regionalen Kompetenzstellen unterstützt KEFF vor allem kleine und mittlere Unternehmen dabei, Energieeffizienzmaßnahmen erfolgreich umzusetzen
- KEFF ist der Begriff für die regionalen Kompetenzstellen Netzwerk Energie-EFFizienz
- KEFF ist eine Initiative des Landes Baden-Württemberg
- In Ostwürttemberg wird KEFF maßgeblich von folgenden Partnern unterstützt: Ostalbkreis, Landkreis Heidenheim, IHK Ostwürttemberg, WiRO (Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Region Ostwürttemberg und EKO (Energie- und Klimaschutzberatung des Ostalbkreises)

Pressemeldung


19.04.2016Handwerkskammer Ulm: Technologie-Transfer-Managerin sorgt für Innovationskraft im Handwerk

Am Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien der Handwerkskammer Ulm – kurz WBZU – gibt es nun eine zweite Technologie-Transfer-Managerin. Ulrike Balzow bildet gemeinsam mit Peter Pioch die gemeinsame Technologietransferstelle, die sich um innovative Energietechnologie und Energieeffizienz im Handwerk kümmert.
„Unsere Aufgabe ist es, den Technologietransfer in den Mittelstand mittels Bildungs- oder Forschungsmaßnahmen zu leisten“, so Balzow. Vor allem der Sektor Energie spielt laut Balzow in der Zukunft auch im Handwerk eine große Rolle: „Der Energiemarkt wird sich weiter verändern. Die Kraft-Wärme-Kopplung oder das Speichern von Energie wird entscheidend für die Energieversorgung unserer Region sein und dem Handwerk neue Geschäftsmodelle ermöglichen.“

Pressemeldung Handwerkskammer Ulm

Homepage WBZU


12.04.2016Förderprogramm „Azubi im Verbund - Ausbildung teilen“

Betriebe, die nicht in der Lage sind, das gesamte Spektrum der in den Ausbildungsverordnungen vorgeschriebenen fachpraktischen Ausbildungsinhalte abzudecken, können sich mit anderen Betrieben zu einem Verbund zusammenschließen. Das Land Baden-Württemberg fördert deshalb mit dem Programm „Azubi im Verbund - Ausbildung teilen“ die Zusatzkosten der Ausbildung in einem anderen Betrieb. Die Dauer der Ausbildung in diesem Betrieb muss mindestens 20 Wochen betragen. Gefördert werden die Stammbetriebe eines Verbundes mit einem Zuschuss in Höhe von einmalig 2.000 Euro pro Ausbildungsplatz („Prämie“) bzw. 1.000 Euro für Verbundausbildung, wenn der Partnerbetrieb eine Bildungseinrichtung ist. Der Antrag muss spätestens vor Beginn der Ausbildung im durchführenden Betrieb gestellt werden.

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg


11.04.2016Kostenlose Förderdatenbank des Bundes

Mit der Förderdatenbank des Bundes gibt die Bundesregierung einen umfassenden Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der EU. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst. Sie steht sowohl für Privatpersonen wie z.B. Existenzgründer als auch für Unternehmen und Berater zur Verfügung und richtet sich gleichermaßen an Benutzer ohne wie auch mit Vorkenntnissen.

Förderdatenbank


24.03.2016Neuer Online-Förderberater der L-Bank

Mit dem neuen Online-Förderberater der L-Bank kann geprüft werden, ob ein Projekt (Zielgruppe „Existenzgründer/KMU“) förderfähig ist. Außerdem kann individuell ermittelt werden, welches Förderprogramm zum jeweiligen Vorhaben am besten passt. Kommen mehrere Förderdarlehen dafür infrage, hilft ein Programmvergleichstool dabei, die Unterschiede festzustellen.

Online-Förderberater der L-Bank


18.01.2016Wettbewerb "Blauer Kompass" gestartet

Das Umweltbundesamt hat seinen deutschlandweiten Wettbewerb "Blauer Kompass - Anpassungspioniere gesucht" gestartet. Er zeichnet hervorragende Projekte, Maßnahmen udn Akteure im Bereich der Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus und dokumentiert die guten Beispiele. Bewerben können sich Verbände, Vereine, Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland

weitere Informationen


24.11.2015Energieatlas Baden-Württemberg veröffentlicht

Seit November 2015 ist ein neues Informationsportal zur Energiewende in Baden-Württemberg verfügbar. Der von der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz im Auftrag des Umweltministeriums entwickelte digitale „Energieatlas Baden-Württemberg“ stellt interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Fachleuten zahlreiche Daten und Karten zu den Themen Wind, Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse, Strom- und Gasnetze sowie Wärmebedarf zur Verfügung.
Interessierte können sich zum Beispiel über den Stand des Ausbaus von Windkraft-, Photovoltaik- oder Wasserkraftanlagen im Land informieren. Der neu entwickelte integrierte Wärmebedarfsatlas liefert insbesondere Planern und kommunalen Entscheidungsträgern vor Ort einen Eindruck davon, wie viel Wärmeenergie Gemeinden oder Stadteile benötigen. Der Energieatlas Baden-Württemberg wird regelmäßig aktualisiert und kontinuierlich weiterentwickelt.

Energieatlas Baden-Württemberg


24.11.201510 Jahre Bioenergiedörfer - Noch reichlich Potenzial im ländlichen Raum

Baden-Württemberg ist das Bundesland der Energiedörfer. Doch in Sachen Energieautonomie sind nach Ansicht von Experten noch viele Potenziale zu aktivieren. Ziel ist es, vor allem mehr Biogasanlagen für Wärmenutzung aufzurüsten. Dafür legt die Landesregierung noch Ende 2015 ein neues Förderprogramm auf. Außerdem stellt die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) in Karlsruhe umfangreiche Angebote für Bioenergiedörfer und Kommunen, die es werden wollen, zur Verfügung. Zu den Dienstleistungen zählen unter anderem Wärmebedarfsberechnungen im Versorgungsgebiet, die Erstellung eines Wärmeatlas, die Konzeption eines Nahwärmenetzes oder Wirtschaftlichkeitsberechnungen, in denen alle Investitions-, Betriebs- und Energiekosten berücksichtigt werden.

Klimaschutz- und Energie-Agentur Baden-Württemberg


02.10.2015Hochschule Aalen beteiligt sich an neuem Forschungsverbund

Die Hochschule Aalen vertieft ihre Forschungsaktivitäten für die Energiewende. Das Zentrum für angewandte Forschung (ZFAH) „ENsource“ (Urbane Energiesysteme und Ressourceneffizienz) wird in den kommenden drei Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert. Prof. Dr. Martina Hofmann vom Studiengang Elektrotechnik und Erneuerbare Energien wird sich mit ihrer umfassenden Fallstudie „Smart Village Rainau“ maßgeblich einbringen.

Pressemeldung der Hochschule Aalen


23.09.2015Zweites Energiesymposium der EurA Consult AG bespricht Ideen zur Umsetzung der Energiewende

Die Energiewende ist voll im Gange. Damit Europa in technologischer und wirtschaftlicher Hinsicht nicht den Anschluss verliert, wird die EU ihre Aktivitäten verstärkt auf die Förderung intelligenter Netze, neuen Speichertechnologien und die Integration von Ein-Komponenten zu ganzen Energieversorgungssystemen setzen. Diese Botschaft überbrachte Prof. Dr. Jean-Marie Bemtgen den über 30 Teilnehmern des Energie-Symposiums, das am 9. September bei der EurA Consult AG in Ellwangen abgehalten wurde.

Gmünder Tagespost 17.09.2015


01.09.2015Förderprogramme im Energiebereich für mittelständische Unternehmen

Der Bund und das Land Baden-Württemberg bieten eine Vielzahl von unterschiedlichen Förderprogrammen für mittelständische Unternehmen an, die in Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, energieschonende Produktionsprozesse etc. investieren möchten. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg stellt diese Förderprogramme in seiner Broschüre "Förderprogramme im Energiebereich für mittelständische Unternehmen" mit allen wichtigen Informationen über Antragsberechtigte, Art und Höhe der Förderung und dem Antragsverfahren gebündelt vor.

Förderprogramme im Energiebereich für mittelständische Unternehmen


25.08.2015Datenbank: Ladestationen für Elektroautos in Ostwürttemberg

Wenn auch langsam und auf niedrigem Niveau: Elektromobilität ist im Kommen. Das belegen die steigenden Zulassungszahlen bei E-Autos. Wegbereiter für die Elektrofahrzeuge ist die passende Infrastruktur mit Stromtankstellen. 27 Ladestationen mit 97 Ladepunkten hat die IHK Ostwürttemberg in der Region ermittelt.

Die Ladestationen sind auf www.stromtankstelleninfo.de veröffentlicht. Nach den jüngsten Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes stiegen die Zulassungen von Elektroautos in Deutschland auf 8522 im Jahr 2014. In den ersten sieben Monaten 2015 wurden 5625 Elektrofahrzeuge zugelassen. Dieser positive Trend bestätigt sich auch in Ostwürttemberg. Dort haben sich in den vergangenen zwei Jahren die Zulassungen nahezu verdoppelt.
Ein flächendeckender Ausbau der Infrastruktur zum Laden gilt als wichtiger Wegbereiter, um Elektrofahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen. Derzeit gibt es in Deutschland laut Nationaler Plattform Elektromobilität rund 4900 öffentlich zugängliche Lademöglichkeiten. In Ostwürttemberg verteilen sich die insgesamt 27 Ladestationen mit 97 Ladepunkten auf die Räume Aalen (9), Ellwangen (1), Heidenheim (4) und Schwäbisch Gmünd (13).

Datenbank aller Stromtankstellen in Ostwürttemberg


20.08.2015Verbesserung von Batteriespeichersystemen im Fokus der Forschung an der Hochschule Aalen

Deutschland verfügt nur in begrenztem Umfang über Möglichkeiten für Großspeicher wie beispielsweise Pumpspeicherkraftwerke. Um die Integration von erneuerbaren Energien in das Stromnetz voranzutreiben, gilt es andere Speicherarten, vor allem Batterien, weiterzuentwickeln.
Das Ziel eines Projekts des Labors für elektrische Antriebstechnik und Leistungselektronik an der Hochschule Aalen ist es, durch eine vollkommen neue Systemarchitektur die Energie- und Kosteneffizienz von heutigen Batteriespeichersystemen entscheidend zu verbessern und eine deutlich längere Betriebsdauer zu erreichen. Außerdem ist ein weiteres zentrales Ziel, einen möglichst hohen Umwandlungsgrad zu erreichen. Das heißt, dass möglichst viel der zuvor eingespeicherten Energie bei Bedarf wieder ausgespeichert werden kann.

Franz Geiß, Limes - Das Hochschulmagazin der Hochschule Aalen

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14.08.2015Forschen für die Energiewende an der Hochschule Aalen

Für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende spielen die Materialforschung und Werkstofftechnologien eine sehr wichtige Rolle als Innovationstreiber. Dabei sind kostengünstige, zuverlässige und langlebige Rohstoffe mit hoher Verfügbarkeit zur effizienten Energiewandlung und -speicherung erforderlich. Als effiziente Energiewandler gelten Hochleistungsmagnete, die beispielsweise bei Windgeneratoren für leistungsstarke Anlagen sorgen. Die stärksten Magnete sind die Seltenerdmagnete Fe-Nd-B, die zu 97% aus China stammen und deshalb einer stark schwankenden Rohstoffverfügbarkeit und Preisschwankungen unterliegen.

Das Institut für Materialforschung an der Hochschule Aalen forscht daher daran, die bestehenden Werkstoffe über ein besseres Verständnis ihres Innenlebens und der Gefügestruktur zu maßgeschneiderten Werkstoffen mit gesicherter Qualität weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sucht das Institut mittels eigens entwickelter Verfahren nach neuen Magnetwerkstoffen. Die Forschungsprojekte mit einem Fördervolumen von 2,5 Millionen Euro seit dem Jahr 2010 sind dabei über verschiedene Fördertöpfe und Institutionen drittmittelfinanziert.

Prof. Dr. Dagmar Goll - Limes - Das Magazin der Hochschule Aalen

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13.08.2015Biogasanlagen verbessern und als Energiespeicher effizienter einsetzen

In einem vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderten ZIM-Projekt EMAKO Biogas erforscht der Lehrstuhl für Erneuerbare Energien an der Hochschule Aalen die Verbesserung bestehender Biogasanlagen sowie deren Einsatz als zusätzliche Speicher von überschüssiger volatiler Energie, wie sie beispielsweise bei Solaranlagen oder Windkraftanlagen anfällt. Dabei werden verschiedene Biogasanlagen hinsichtlich ihres Verbrauches von elektrischer und thermischer Energie untersucht und entsprechend aktueller technischer Möglichkeiten effizienter gestaltet.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist der Einsatz von Bioreststoffen und Klärschlamm in Biogasanlagen, die aufgrund gesetzlicher Auflagen für die Landwirte bei der Energieerzeugung bisher kaum genutzt werden. Ziel ist es, auf Dauer möglichst viele Abfallstoffe und möglichst wenige nachwachsende Rohstoffe in Biogasanlagen einzusetzen. Dies soll zukünftig erreicht werden, in dem eine Kläranlage mit einer Biogasanlage kombiniert wird.

Zuletzt ist die optimale Eibindung einer Biogasanlage in das Versorgungsnetz ein Schwerpunkt des Projekts. Im Versorgungsnetz soll eine Biogasanlage als Speicher von überschüssigen volatilen Energien fungieren und Biogas mit Hilfe von Bakterien in Biomethan veredeln, was wiederum im Erdgasnetz gespeichert werden kann und bei Bedarf wieder zu elektrischer oder thermischer Energie umgewandelt werden kann.

Julia Stelzenmüller, Prof. Dr. Martina Hofmann - Limes - Das Magazin der Hochschule Aalen


17.07.2015Förderprogramm Klimaschutz-Plus

Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat die nächste Runde im Förderprogramm Klimaschutz-Plus eingeläutet und die aktualisierten Förderbedingungen und Antragsformulare ins Internet eingestellt. Ab sofort können sich Unternehmen, Kommunen, kirchliche Einrichtungen und Vereine wieder um Fördermittel für Investitionen in den Klimaschutz bewerben. Gefördert werden z.B. Investitionen in die energetische Sanierung der Gebäudehülle und der technischen Gebäudeausrüstung, in die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien und in die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung. Auch für Energieberatungen gibt es Zuschüsse. Das Förderprogramm wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA) betreut.

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