Die WiRO stellt relevante

» Informationen und Unterstützungsleistungen für Unternehmen «

rund um das Thema Corona-Virus bereit.

 

Wir sind der Raum für Talente und Patente.  Handwerk und Industrie prägen den Erfolg unserer Region und so soll es bleiben.

Die Region Ostwürttemberg steht vor großen Herausforderungen: Das Corona-Virus bestimmt dieser Tage unser wirtschaftliches und soziales Leben. Aufgrund der bereits gegebenen und noch zu erwartenden wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus auf die Gesamtwirtschaft, die Branchen, Unternehmen und Arbeitsplätze steht die Bundesregierung mit den Wirtschaftsverbänden und Sozialpartnern im ständigen Dialog. Mit großen Anstrengungen haben die verschiedenen Akteure schnell reagiert und erste Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft beschlossen, um die Folgen der Krise abzufedern und Unternehmen möglichst konkret und schnell zu helfen.

Unsere Aufgabe in der Wirtschaftsförderung ist es nun, gerade jetzt eng an Ihrer Seite zu stehen. Wir tragen unseren Teil bei und haben für Sie relevante Informationen über die Unterstützungsleistungen zusammengestellt.

Hinweis: Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.
 

Die Bundesregierung hat am 13. März ein weitreichendes Maßnahmenbündel beschlossen, um Arbeitsplätze zu schützen und Unternehmen zu unterstützen.
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen:
 

  1. Das Kurzarbeitergeld wird flexibler. Unternehmen können es künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind.
  2. Die Liquidität von Unternehmen wird durch steuerliche Maßnahmen verbessert. Zu diesem Zweck werden die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet.
  3. Die Liquidität von Unternehmen wird durch neue, im Volumen unbegrenzte Maßnahmen geschützt. Dazu werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht, etwa die KfW- und ERP-Kredite (siehe hierzu „Finanzhilfen – Förderinstrumente bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf“).
  4. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesfinanzminister Scholz werden sich auch auf europäischer Ebene für ein koordiniertes und entschlossenes Vorgehen einsetzen. Die Bundesregierung begrüßt unter anderem die Idee der Europäischen Kommission für eine „Corona Response Initiative“ mit einem Volumen von 25 Milliarden Euro.

 

Informationen für Unternehmen:
 

1. Soforthilfe Corona:

Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe einschließlich Künstler/innen mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und Hauptsitz in Baden-Württemberg, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, können ab Mittwoch, den 25. März 2020 Soforthilfe bei den jeweilig zuständigen Kammern (Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg oder Handwerkskammer Ulm)  beantragen. Diese leiten die Anträge an die L-Bank weiter, die die Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse vornimmt.

Antragsformulare sind vollständig auszufüllen, auszudrucken, zu unterschreiben, einzuscannen und über das Online-Portal https://www.bw-soforthilfe.de/ an die jeweilig zuständige Kammer zu übermitteln.
Auch Unternehmen ohne Kammermitgliedschaft können hier Anträge stellen.

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:

  • 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten
     

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (WM BW): Förderprogramm Soforthife Corona
IHK Ostwürttemberg:  Schritt für Schritt zur Soforthilfe
 

2. Finanzhilfen – Förderinstrumente bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf:

Zur Deckung kurzfristigen Liquiditätsbedarfs stehen für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe die etablierten Förderinstrumente zur Verfügung. Im Rahmen des beschlossenen Schutzschilds für Unternehmen werden diese bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern.

Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten.

Details und Programmbedingungen finden Sie auf der Webseite der KfW.
Hotline der KfW für gewerbliche Kredite: 0800 539 9001 (Mo - Fr 8:00 - 18:00 Uhr)

a)  Für kleine Unternehmen, die noch keine 5 Jahre bestehen: ERP-Gründerkredit Startgeld
b)  Für größere mittelständische Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind: ERP-Gründerkredit Universell
c)  Für größere mittelständische Unternehmen, die seit mehr als 5 Jahren am Markt sind: KfW-Unternehmerkredit, KfW-Kredit für Wachstum

Bürgschaften: Bürgschaftsbank Baden-Württemberg, Hotline: 0711-1645-6
 

3. Hilfsangebote der L-Bank:

Informations-Hotlines der L-Bank-Wirtschaftsförderung:

Informationen zu Förderinstrumenten zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf finden Sie auf der Website der L-Bank.


4. Steuererleichterungen:

Um steuerliche Erleichterungen schnell, unkompliziert und unbürokratisch gewähren zu können, stellen die Finanzämter Baden-Württemberg ein vereinfachtes Antragsformular für Stundungen bzw. Anpassungen von Vorauszahlungen auf ihrer Website zur Verfügung.

Die vereinfachte Stundungsregelung gilt nur für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer.
 

5. Exportkreditgarantien:

6. Weitere relevante Informationen zu wirtschaftlichen und arbeitsrechtlichen Auswirkungen sowie Unterstützungsleistungen:

7. Hotlines für Unternehmen:

Beratungs- und Informationshotline der IHK Ostwürttemberg zu allen unternehmerischen und derzeit brennenden rechts- und unternehmenssichernden Fragen:
Telefon: 07321 324-0 (Mo – Fr)
Email: info@ostwuerttemberg.ihk.de

Corona-Hotline des Wirtschaftsministeriums für Unternehmen in Baden-Württemberg bei Fragen zu Geschäftsschließungen und Hilfsangeboten:
Telefon: 0800 40200 88 (gebührenfrei)
Mo – Fr 9:00 bis 18:00 Uhr
Email für Fragen zur Coronaverordnung (Schließung von Geschäften etc.): coronaverordnung@wm.bwl.de
Email für Fragen zu Finanzierungen: finanzierungen@wm.bwl.de

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus:
Telefon: 030 346465100
Mo – Do 8:00 bis 18:00 Uhr
Fr 8:00 bis 12:00 Uhr

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 0 30 18615 1515
Mo– Fr 9:00 bis 17:00 Uhr

Beantragung von Kurzarbeitergeld:
Agentur für Arbeit Aalen
Julius-Bausch-Str. 12, 73430 Aalen
Tel: 0800 4 5555 20
Mo - Fr 8:00-18:00 Uhr
Online zum Kurzarbeitgebergeld

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen bei der Ausfuhr von Schutzausrüstung:
BAFA-Hotline: 06196 908-1444
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de
 

8. Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft:


9. Unterstützungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft:

10. Corona-Produkte: place2tex vernetzt Hersteller

Unternehmen, die Kompetenz, Produktionskapazität, etc. haben um Schutzausrüstung in der Corona-Krise (insbesondere Masken) herzustellen, können ihre Angebote öffentlich oder für die Koordinierung im Hintergrund an place2tex – das Innovationsnetzwerk der Textil- und Bekleidungsindustrie – melden. Die Angebote werden auf einem Online-Marktplatz gesammelt.
Nutzen Sie diese schnelle, unkomplizierte und kostenfreie Möglichkeit, um sich zu vernetzen!
Das Projekt wird initiiert durch Südwesttextil, AFBW und Techtex Neckar Alb und gefördert vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg.

 

Informationen für Handwerksbetriebe:

Handwerkskammer Ulm: Finanzhilfen, steuerliche Fragen, Arbeitsrecht
Coronavirus-Hotline: 0731-1425-6900 (Mo - Fr 8:00-17:30 Uhr, Sa 9:00 -13:00 Uhr)

 

Informationen für Selbständige:

Entschädigung / Erstattung wegen Verdienstausfalls nach den §§ 56f Infektionsschutzgesetz (IfSG):
Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) häuslich isoliert wurde und einen Verdienstausfall erleidet, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Der Antrag auf Entschädigung kann innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung beim zuständigen Gesundheitsamt gestellt werden. Dem Antrag ist von Selbständigen eine Bescheinigung des Finanzamtes über die Höhe des letzten beim Finanzamt nachgewiesenen Arbeitseinkommens beizufügen.
Detailinformationen und dasAntragsformular auf Verdienstausfallentschädigung finden Sie auf der Website desGesundheitsamts Ostalbkreis.

Soforthilfen: Über die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) können Inhaber*innen eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro beantragen, wenn sie durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben.

Zahlung von Beiträgen Künstlersozialkasse: Versicherte der Künstlersozialkasse können eine Änderungsmitteilung darüber machen, dass sich ihr Arbeitseinkommen ändert.



Informationen für Arbeitnehmer:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS): Arbeitsrechtliche Auswirkungen (Home Office, Überstunden, Kurzarbeitergeld, Betriebsschließung, Kinderbetreuung, …)
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS): Lohnfortzahlungen bei Kinderbetreuung
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: Fragen und Antworten zur Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Informationen zum Notfall-KiZ und Kinderzuschlag

 

Weitere tagesaktuelle und allgemeine Informationen zum Corona-Virus:


Informationsangebote der Landkreise und Großen Kreisstädte: