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die für das Wirtschaftsgeschehen in Ostwürttemberg interessant sind.

Die News umfassen von Preisauschreibungen über Veranstaltungstermine bis hin zu Förderaufrufen eine breite Palette an Informationen.

MINT-Fachforum am 12. Mai 2026 in Ostwürttemberg

Im Rahmen der MINT-Erklärung Ostwürttemberg findet am 12. Mai 2026 ein MINT-Fachforum statt. Ziel der Initiative ist es, die MINT-Bildung in der Region zu stärken und die Fachkräftesicherung langfristig zu unterstützen.

Unternehmen, Hochschulen, Schulen und Bildungspartner arbeiten dabei eng zusammen, um junge Menschen frühzeitig für MINT-Themen zu begeistern und bestehende Angebote besser zu vernetzen.

Das Fachforum bietet die Möglichkeit zum Austausch sowie zur Unterstützung der Initiative durch Unterzeichnung der MINT-Erklärung.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:https://event-ihk.de/b?p=mintfachforumostwrttemberg

Quelle: IHK Ostwürttemberg


Studie: Frauenbeschäftigung steigt – strukturelle Unterschiede bleiben

Die Beschäftigung von Frauen in Baden-Württemberg hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums lag der Frauenanteil 2024 bei 47 Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklung bestehen weiterhin strukturelle Unterschiede. Frauen arbeiten deutlich häufiger in Teilzeit und sind in Führungspositionen unterrepräsentiert. Zudem konzentriert sich ihre Beschäftigung stärker auf den Dienstleistungssektor.

Die Analyse zeigt, dass Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf – etwa flexible Arbeitszeiten – den Frauenanteil erhöhen können. Gleichzeitig sieht die Studie weiteren Handlungsbedarf, insbesondere bei Kinderbetreuung und der Förderung von Frauen in Führungspositionen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle: Freepik


KI@school INTENSIV in Aalen: Praxisnahe Ansätze für Schulen

educhamp und das digiZ (Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg) laden am 29. April 2026 zur Veranstaltung „KI@school INTENSIV“ nach Aalen ein. Angesprochen sind Schulleitungen und Lehrkräfte aus der Region.

Im Fokus steht die konkrete Integration von Künstlicher Intelligenz in Unterricht und Schulentwicklung. Thematisiert werden der Aufbau und die nachhaltige Vermittlung von KI-Kompetenzen bei Lernenden.

Die Veranstaltung bietet Einblicke in Praxisbeispiele aus dem KI@school-Netzwerk sowie Raum für Austausch und die Entwicklung schulspezifischer Umsetzungsstrategien. Ziel ist es, den Einsatz von KI an Schulen weiter voranzubringen und das regionale Netzwerk zu stärken.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://educhamp.de/

Quelle: iStock


Make-MINT-Mobil

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd erweitert ihr MINT-Angebot um das „Make-MINT-Mobil“, ein mobiles Lehr-Lern-Labor für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das von der PH Ludwigsburg übergebene E-Fahrzeug bringt experimentelle und praxisnahe Bildungsangebote in Schulen und außerschulische Lernorte der Region Ostwürttemberg, insbesondere in der Lehrerbildung sowie der Arbeit mit Schulklassen.

Das Mobil ist mit Ausstattung für biologische Experimente, physikalische Versuchsaufbauten und Making-Anwendungen wie Prototyping und Robotik versehen und wird fächerübergreifend eingesetzt. Ziel ist es, MINT-Bildung flexibler und praxisorientierter zu gestalten und die Zusammenarbeit in regionalen Bildungsnetzwerken zu stärken.

Juniorprofessor Dr. Jan Winkelmann, Dr. Isabelle Heinisch und Prof. Dr. Hannes Helmut Nepper (v.l.n.r.) bei der Übergabe des Make-MINT-Mobil. Quelle: PH Schwäbisch Gmünd


Bürgerpreis 2026 im Landkreis Heidenheim ausgeschrieben

Die Kreissparkasse Heidenheim und die Hanns-Voith-Stiftung starten am 1. April 2026 die 13. Ausschreibung des Bürgerpreises. Ausgezeichnet wird ehrenamtlichesEngagement unter dem Motto „In Zeiten des Umbruchs füreinander da!“.

Gewürdigt werden Beiträge für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Bildung, soziale Teilhabe sowie Umwelt- und Vereinsarbeit. Der Preis wird in vier Kategorien vergeben: „U21“, „Alltagshelden“, „Lebenswerk“ und „Engagierte Unternehmer“. Jede Kategorie ist mit 2.000 Euro dotiert.

Bewerbungen und Vorschläge sind bis zum 15. Juni 2026 möglich. Ziel ist es, freiwilliges Engagement in der Region sichtbar zu machen und zu stärken.

Quelle: KSK Heidenheim


mintcademy®: Förderung für KI-gestützte Lernplattform

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd und das EdTech-Startup makeMINT erhalten Fördermittel im „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle undPionierlösungen“ des Bundeswirtschaftsministeriums für ihr Projekt „mintcademy“. Ziel ist die Entwicklung einer KI-gestützten Lernplattform im Bereich Maker Education.

Die Plattform soll projektbasiertes Lernen fördern und Kompetenzen in MINT, Digitalisierung und Zusammenarbeit stärken. Geplant ist die Verknüpfung digitaler und physischer Lernräume für praxisnahe Anwendungen.

Die wissenschaftliche Umsetzung verantwortet die Hochschule, die technische Entwicklung liegt bei makeMINT. Der bestehende Prototyp soll mit der Förderung zu einem marktfähigen Produkt weiterentwickelt werden.

Quelle: PH Schwäbisch Gmünd


Land fördert Batterieforschung für Medizintechnik mit acht Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg unterstützt das Forschungsprojekt „Medicell“ mit rund acht Millionen Euro. Ziel ist die Entwicklung wiederaufladbarer Miniatur-Batterien für tragbare Medizingeräte. Beteiligt sind Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Ulm, Stuttgart und Karlsruhe.

Koordiniert wird das Projekt vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg. Weitere Partner sind das Karlsruher Institut für Technologie, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung sowie die VARTA Microbattery GmbH als Industriepartner.

Im Fokus stehen ultrakompakte Lithium-Ionen-Zellen, die in Anwendungen wie Hörgeräten oder Insulinpumpen eingesetzt werden können. Sie sollen längere Laufzeiten ermöglichen und Einwegbatterien ersetzen.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt soll die Batterieforschung im Land stärken und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie weiter ausbauen. Langfristig ist auch eine Übertragung der Ergebnisse auf weitere Anwendungsfelder vorgesehen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle: Freepik


MFG Baden-Württemberg: Förderprojekte, Wettbewerbe und Ausschreibungen gestartet

Im Förderprogramm CO.VISION der MFG Baden-Württemberg wurden neun Innovations- und Kooperationsprojekte durch eine Fachjury ausgewählt. Die Projektteams sind mit einem Kick-off in Stuttgart in die Zusammenarbeit gestartet und setzen nun gemeinsam Vorhaben an der Schnittstelle von Kultur- und Kreativwirtschaft, Wirtschaft und Forschung um.

Zudem wird der internationale Innovationswettbewerb CONTENTshift künftig am Verlagsstandort Baden-Württemberg gebündelt. Start-ups mit Lösungen für die Publishing-Branche können sich bis zum 30. April 2026 bewerben. Zehn ausgewählte Unternehmen erhalten die Möglichkeit, sich auf der Frankfurter Buchmesse (7.–11. Oktober 2026) zu präsentieren. Der CONTENTshift Award ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am 8. Oktober verliehen. Weitere Informationen

Darüber hinaus können sich Indie-Game-Studios aus Baden-Württemberg für einen von fünf THE LÄND-Plätzen in der Indie Arena Booth auf der Gamescom in Köln (26.–30. August 2026) bewerben. Bewerbungsschluss ist der 13. April 2026.

Quelle: MFG Baden-Württemberg


Baden-Württemberg bleibt Spitzenreiter bei Patentanmeldungen

Baden-Württemberg behauptet auch 2025 seine führende Position bei Patentanmeldungen in Deutschland. Nach Angaben des Deutsches Patent- und Markenamt wurden insgesamt 15.161 Patente angemeldet – rund 36 Prozent aller bundesweiten Anmeldungen. Trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr bleibt das Land damit sowohl absolut als auch pro Einwohner an der Spitze.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sieht darin ein starkes Signal für die Innovationskraft des Standorts. Besonders prägend ist weiterhin die Automobilindustrie, während zugleich deutliche Zuwächse in den Bereichen Elektrotechnik und Computertechnik verzeichnet werden.

Zu den anmeldestärksten Unternehmen zählen unter anderem die Robert Bosch GmbH, die Mercedes-Benz Group AG, die Porsche AG sowie ZF Friedrichshafen AG.

Neben Patenten gewinnen auch Marken und Gebrauchsmuster weiter an Bedeutung. Für Unternehmen und Start-ups im Land stehen Beratungsangebote wie das Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg zur Verfügung.

Weitere Informationen

Quelle: Ridvan - stock.adobe.com


Prof. Dr. Marcus Hoffmann zum Rektor der DHBW Heidenheim gewählt

Der Örtliche Hochschulrat der Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) hat Marcus Hoffmann am mit deutlicher Mehrheit zum neuen Rektor der DHBW Heidenheim gewählt. Hoffmann ist seit vielen Jahren an der Studienakademie tätig: Seit 2012 leitet er als Dekan die Fakultät Wirtschaft, seit 2015 gehört er als Prorektor der Hochschulleitung an.

In seiner neuen Funktion möchte Hoffmann insbesondere die Vernetzung der Hochschule mit Unternehmen und Einrichtungen in der Region weiter stärken sowie neue duale Partner gewinnen. Zudem sollen Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Robotik im Studienangebot weiter ausgebaut werden. Ein Beispiel hierfür ist der neue Studiengang Data Science und Künstliche Intelligenz.

Auch die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren, etwa der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg, soll intensiviert werden. Die Hochschule will sich unter anderem aktiv in den „Masterplan 2.0“ der Zukunftsoffensive Ostwürttemberg einbringen.

Die Wahl muss noch von den zentralen Hochschulgremien bestätigt werden. Der Amtsantritt ist für den 1. Mai 2026 vorgesehen. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre.

Weitere Informationen sowie die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier 

Der zukünftige Rektor der DHBW Heidenheim Prof. Dr. Marcus Hoffmann Quelle: DHBW Heidenheim