Holz und Papier

Wirtschaftskongress BW meets UK

In wenigen Wochen endet die Brexit-Übergangsphase und das Vereinigte Königreich wird den europäischen Binnenmarkt endgültig verlassen. Daher veranstaltet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Kooperation mit dem Britischen Generalkonsulat am 08. Dezember 2020 den virtuellen Wirtschaftskongress BW meets UK. Beim Wirtschaftskongress erfahren die Teilnehmer*innen unter welchen Bedingungen der Handel mit dem Vereinigten Königreich ab Januar möglich sein wird, wie man die wirtschaftlichen Verbindungen in Zukunft positiv gestalten kann und in welchen Feldern Kooperation mit britischen Unternehmen über den Brexit hinaus lohnend sein können.

Information und Anmeldung:eveeno.com


Veranstaltung "Neuer Horizont für Europa"

Im Rahmen des neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont Europa" lädt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zu einer virtuellen Veranstaltung ein, um vor Programmstart umfassend über Forschung & Entwicklung- Fördermöglichkeiten von "Horizont Europa" zu informieren und die Möglichkeit zum fachlichen Austausch zu bieten. Die Veranstaltung am 09. Dezember 2020 wird von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Theresia Bauer eröffnet. Mit dabei sind zudem hochrangige Vertrerter der Europäischen Kommission. Im Fokus stehen die drei Säulen von Horizont Europa "Wissensexzellenz", "Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas" sowie "Innovatives Europa". Welche Themenschwerpunkte sich hinter den drei Säulen verbergen, welche Chancen das Förderprogramm bietet und welche Voraussetzungen man für die Antragsstellung mitbringen muss, kann in parallelen Online-Sessions erfahren werden. Eine Anmeldung ist bis zum 07. Dezember 2020 möglich.

Information: www.wirtschaft-digital-bw.de


Handwerk Ostalb Ausbildung

Die Suche nach einem Ausbildungsplatz kann anstrengend sein. Aus der Vielfalt an Angeboten den für sich passenden Ausbildungsberuf zu finden, stellt für viele junge Menschen eine große Herausforderung dar. Unterstützung bietet das Portal www.handwerk-ostalb-azubi.de. Auf der Website der  Kreishandwerkerschaft Ostalb werden verschiedene Ausbildungen gelistet und vorgestellt. Klingt eine Ausbildung interessant, stehen über Links weiterführende Informationen zur Verfügung. So findet man auf der Website neben Informationen über die Ausbildung und die anschließenden Berufe auch Übersichten zu möglichen Ausbildungsbetrieben in Ostwürttemberg.

Information:www.handwerk-ostalb-azubi.de


TV-Projekt „Made in Heimat – Tradition hat Zukunft“

Mehr Betrieben als je zuvor droht die Insolvenz infolge der Corona-Krise. Das betrifft vor allem kleine Betriebe – auch in ländlichen, strukturschwachen Regionen. Gerade traditionelles Handwerk, klassische Produkte und alteingesessener Einzelhandel haben es schwer. Die Sozialunternehmerin Sina Trinkwalder nimmt sich der Sache an. Sie kennt die Herausforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus eigener Erfahrung. Davon profitieren nun andere Unternehmer im Rahmen der TV-Reihe „Made in Heimat – Tradition hat Zukunft“. Trinkwalder unterstützt u.a. bei den Themen Finanzierungshilfen, Neustrukturierung und Personal-Rekrutierung. Gemeinsam mit dem Unternehmer und den Mitarbeitern baut sie den Betrieb ganz neu auf. Dabei nutzt sie auch ihre persönlichen Kontakte aus ihrem Netzwerk zu möglichen Vertriebspartnern, Zulieferern und Dienstleistern. Die Unterstützung ist für die Unternehmen kostenlos. Die einzige Gegenleistung: Sie lassen sich während des Veränderungsprozesses über mehrere Wochen und Monate hinweg von einem Kamerateam begleiten. Produziert wird „Made in Heimat“ von der Berliner TV-Produktionsgesellschaft DEF Media.

Information: www.madeinheimat.tv


Digitalisierungsprämie Plus

Mit der Digitalisierungsprämie Plus werden Digitalisierungsprojekte sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gefördert. Mit verbesserten Konditionen, einem erweiterten Kreis der Antragsberechtigten sowie förderfähigen Vorhaben kann mit der Digitalisierungsprämie Plus ein noch stärkerer Schwerpunkt auf die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungs- und Prozesskette gelegt werden. Die Unternehmen können zwischen den zwei Programmvarianten „Digitalisierungsprämie Plus – Zuschussvariante“ (direkter Zuschuss) und „Digitalisierungsprämie Plus – Darlehensvariante“ (zinsverbilligtes Darlehen mit Tilgungszuschuss) wählen. Damit können die Unternehmen entsprechend ihrer individuellen Bedarfs- und Liquiditätssituation die für sie am besten geeignete Förderart auswählen. In der Zuschussvariante erfolgt die Antragstellung über die L-Bank, in der Darlehensvariante über die Hausbank des Antragstellers.

Information:www.wirtschaft-digital-bw.de

 


Bewerbungsphase für Innovationspreis Ostwürttemberg gestartet

Die Bewerbungsphase für den Innovationspreis Ostwürttemberg 2021 ist gestartet! Diese von der regionalen Wirtschaftsförderung WiRO, der IHK Ostwürttemberg sowie der Kreissparkasse Ostalb und der Kreissparkasse Heidenheim ins Leben gerufene Auszeichnung würdigt die Talente und Patente der Region und ist mit einem Preisgeld bis 8.000 Euro dotiert. Vergeben wird der Preis für herausragende Leistungen in den Bereichen „Sieger / Preisträger / Auszeichnungen“, „Gründungen und junge Unternehmen“ und „Patente“. Teilnehmen können natürliche oder juristische Personen, Unternehmen und Organisationen mit Wohnort oder Sitz in Ostwürttemberg. Bedingung ist, dass die Bewerber im Ausschreibungszeitraum 2020 nationale oder internationale Preise / Auszeichnungen erhalten haben oder Erfinder bzw. Inhaber eines Patentes sind, das im Ausschreibungszeitraum erteilt wurde. Bewerben können sich auch technologieorientierte und wissensintensive Gründungen sowie junge Unternehmen bis maximal fünf Jahre nach Gründung. Bewerbungsfrist ist der 28. Februar 2021. 

Information und Bewerbung:www.talente-und-patente.de


Wirtschaftsministerium startet Veranstaltungsreihe zur Vorbereitung auf das Ende der Brexit-Übergangsphase

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau startete am 21. Oktober eine Veranstaltungsreihe zum Thema Brexit. Zusammen mit verschiede-nen Partnern informiert das Ministerium Unternehmen zu Fragestellungen rund um den Austritt des Vereinigten Königreichs aus dem europäischen Binnenmarkt. Dabei geht es zum Beispiel um die Themen Warenverkehr und Zoll oder auch Mitarbeiterentsendung. Außerdem bieten diese Formate für Unternehmen die Möglichkeit, konkrete Fragen zu klären. Weitere Themen, die in den Blick genommen werden, sind der aktuelle Verhandlungsstand, Zertifizierung und Produktzulassung sowie die Umsatzsteuer. 

Information: www.bwuk-partner.de


Klimaschutzoffensive für den Mittelstand

Mit der Klimaschutzoffensive für den Mittelstand fördert die KfW Investitionen in Maßnahmen zur Verringerung, Vermeidung und Abbau von Treibhausgasemissionen, um die mittelständischen Unternehmen an die kommende EU-Taxonomie für klimafreundliche Aktivitäten heranzuführen. Die Förderung erfolgt über zinsgünstige Darlehen in Verbindung mit einem Klimazuschuss. Förderfähig sind Investitionen in die Errichtung, den Erwerb sowie die Modernisierung von Anlagen. Förderkredit sind derzeit ab 1,03 % effektivem Jahreszins erhältlich mit einem Kreditbetrag von bis zu 25 Mio. Euro. Aktuell gibt es zudem einen Klimazuschuss mit bis zu 6% des zugesagten Kreditbetrags.  Erhalten können die Förderung nur mittelständische Unternehmen und Freiberufler.

Information: www.kfw.de/inlandsfoerderung


Soziales Netzwerk für Gründer

Seit wenigen Tagen bietet die Gründungswerkstatt das erste deutschlandweite soziale Netzwerk exklusiv für Gründer/innen und damit die Chance sich mit 140.000 registrierten Nutzern zu vernetzen. Ebenfalls neu ist das Newsfeed "Gründungswerkstatt Deutschland" über das alle Nutzer, sowohl Gründer/innen und auch Experten, einen Beitrag posten können. Die Gründungswerkstatt Ostwürttemberg (GWO) ist Teil der bundesweiten IHK-Gründungswerkstatt-Familie. Bisher und weiterhin können Nutzer auf der regionalen Plattform gemeinsam Gründungsvorhaben planen und bei Bedarf Experten der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg in den Projektraum hinzuziehen. Damit bietet die GWO kostenfrei viele Voraussetzungen, um erfolgreich zu gründen. Hier lässt sich ganz einfach die eigene Geschäftsidee konkretisieren und am Ende des Prozesses ein Businessplan erstellen. Dies geht allein oder unabhängig vom Aufenthaltsort auch im Team. Per Mausklick können Experten der IHK, Steuerberater oder auch die Hausbank mit eingebunden werden.

Information: www.gruendungswerkstatt-ostwuerttemberg.de


Bildungsprämie des Bundes

Die Bildungsprämie des Bundes erleichtert unabhängig vom Arbeitgeber die Finanzierung einer individuellen berufsbezogenen Weiterbildung. Sie umfasst einen Prämiengutschein und einen Spargutschein, die auch für die Bereiche Grundbildung, Sprachen und EDV gelten. Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Staat die Hälfte der Veranstaltungsgebühren, höchstens 500 Euro. Er richtet sich an Personen, die mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden und über ein zu versteuerndes Einkommen von max. 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen. Sie können pro Kalenderjahr einen Prämiengutschein erhalten. Der Spargutschein ermöglicht hingegen die vorzeitige Entnahme angesparten Guthabens nach dem Vermögensbildungsgesetz, ohne dass dadurch die Arbeitnehmersparzulage verloren geht. Ein Prämien- und/oder Spargutschein ist in einer von rund 530 Beratungsstellen erhältlich. In einem kostenfreien Gespräch erklären geschulte Berater, welche Weiterbildung für das berufliche Ziel passend ist und wie diese mit der Bildungsprämie gefördert werden kann.

Information:www.hwk-ulm.de/bildungspramie/