Holz und Papier

Fort- und Weiterbildungsangebote im Handwerk nutzen

Die Bildungsakademie der Handwerkskammer Ulm hat ihr neues Karriereprogramm für das Jahr 2021 veröffentlicht. Mit diesem erhalten Handwerkerinnen und Handwerker aller Gewerke im Kammergebiet Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten auf dem aktuellen Stand der Technik. Die Aus-, Fort- und Weiterbildungen werden an den Standorten Ulm, Friedrichshafen und Schwäbisch Gmünd angeboten. Angepasst an die Bedürfnisse der Handwerksbetriebe in den Regionen des Kammergebiets investiert die Bildungsakademie nachhaltig in die Ausbildung von Fachkräften. Das Angebot wird ständig an die Anforderungen, die im Betriebsalltag entstehen, angepasst. Auch Innovationen und digitaler Wandel erweitern die Kursangebote. Neu sind beispielsweise Kurse für Datenschutzkoordinatoren, Digitalisierungsmanager für kleine und mittlere Unternehmen oder für den Drohnenführerschein. Aber auch Themen wie „Pressearbeit für Handwerker“, oder „Meisterlich führen“ sind im Karriereprogramm enthalten, das 2021 insgesamt 49 technische Fachlehrgänge anbietet. Viele Seminare werden über die ESF-Fachkursförderung unterstützt oder können mit Aufstiegs-BAföG gefördert werden. Auch hierbei hilft die Handwerkskammer, so dass der bzw. die Teilnehmende die öffentlichen Förderungen gleich mit erhält.

Information: www.hwk-ulm.de


445.000 Euro für innovatives IT-Weiterbildungsprojekt an der Hochschule Aalen

Mit rund 445.000 Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau das innovative Weiterbildungsprojekt „Entwicklung eines Certificates of Advanced Studies Digitale Technologien“ des Graduate Campus der Hochschule Aalen, das im Januar 2021 startet. Es gibt in Baden-Württemberg einen großen Bedarf an Software- und IT-Spezialisten. Deshalb hat man ein Kurzstudium als Transferqualifizierung entwickelt, das sich speziell an Nicht-ITler richtet und das eine Einstiegsqualifizierung für den Bereich Programmierung und Softwareentwicklung schaffen soll. Man will das Angebot vor allem auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in kleinen und mittelständischen Unternehmen zugänglich machen, die so eine umfangreiche Weiterbildung nicht unternehmensintern anbieten können.


Beteiligungsfonds Baden-Württemberg

Unternehmen können ab sofort Anträge auf die Gewährung einer Rekapitalisierungsmaßnahme durch den Beteiligungsfonds beim Wirtschaftsministerium einreichen. Er richtet sich gezielt an baden-württembergische Unternehmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern. Voraussetzung für die Beantragung des Beteiligungsfonds ist unter anderem ein ausgewiesener Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr vor dem 1. Januar 2020, ein Unternehmenssitz oder ein klarer Tätigkeitsschwerpunkt in Baden-Württemberg sowie eine große Bedeutung des antragstellenden Unternehmens für die wirtschaftliche Stabilität des Landes Baden-Württemberg. Ziel ist es, das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen während der andauernden Corona-Krise zu stärken. Im Fokus stehen die Stabilisierung von Produktionsketten und die Sicherung von Arbeitsplätzen im Land.

Information: www.l-bank.de


Förderung für temporäre Ausbildung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Rahmen des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ eine zweite Förderrichtlinie zur Auftrags- und Verbundausbildung veröffentlicht. Kleine und mittlere Betriebe können bis Ende Juni 2021 eine Förderung bekommen, wenn sie temporär (mindestens 6 Monate) Auszubildende übernehmen, die coronabedingt in ihrem Betrieb vorübergehend nicht ausgebildet werden können. Diese Förderung von Auftrags- und Verbundausbildungen in Höhe von 4.000 Euro kann bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) beantragt werden.

Information:www.bmbf.de


„Go“: Handwerk – Ostalb – Ausbildung

Die Suche nach einem Ausbildungsplatz kann anstrengend sein. Aus der Vielfalt an Angeboten den für sich passenden Ausbildungsberuf zu finden, stellt für viele junge Menschen eine große Herausforderung dar. Unterstützung bietet das Portal www.handwerk-ostalb-azubi.de. Auf der Website der  Kreishandwerkerschaft Ostalb werden verschiedene Ausbildungen gelistet und vorgestellt. Klingt eine Ausbildung interessant, stehen über Links weiterführende Informationen zur Verfügung. So findet man auf der Website neben Informationen über die Ausbildung und die anschließenden Berufe auch Übersichten zu möglichen Ausbildungsbetrieben in Ostwürttemberg.

Information:www.handwerk-ostalb-azubi.de


Start-up BW Local: Region Ostwürttemberg gewinnt das Landesfinale

Am 03. Dezember fand das Finale des Landeswettbewerbs „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ statt. Die Kommunen präsentierten dabei ihre Wettbewerbsbeiträge virtuell vor einer Jury aus gründungserfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern und vor einem Fachpublikum. In der Kategorie "interkommunale Anträge" haben die großen Kreisstädte Aalen, Ellwangen, Giengen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd  und die beiden Landkreise Heidenheim und Ostalbkreis gemeinsam unter dem Dach der Start-up Region Ostwürttemberg Platz 1 gewonnen. Durch den ersten Platz erhielt die Start-up Region Ostwürttemberg 10000€ Preisgeld, welches nun zur Umsetzung der vielen Ideen genutzt werden kann.


Gründungsprämie für Meister im Handwerk startet

Jährlich qualifizieren sich über 500 Handwerkerinnen und Handwerker im Gebiet der Handwerkskammer Ulm zwischen Ostalb und Bodensee mit dem Meisterbrief. Um diesen hochqualifizierten Fachkräften den Schritt in die Selbstständigkeit zu erleichtern, erhalten Meister nun eine Meistergründungsprämie in Höhe von bis zu 10.000 Euro vom Land Baden-Württemberg. Diese Starthilfe für Handwerksmeisterinnen und -meister kann ab 1. Dezember 2020 beantragt werden. Seit 1. Januar 2020 erhalten Meisterinnen und Meister im Handwerk nach erfolgreich abgelegter Prüfung eine Meisterprämie in Höhe von 1.500 Euro vom Land Baden-Württemberg ausbezahlt.

Information: www.hwk-ulm.de


TV-Projekt „Made in Heimat – Tradition hat Zukunft“

Mehr Betrieben als je zuvor droht die Insolvenz infolge der Corona-Krise. Das betrifft vor allem kleine Betriebe – auch in ländlichen, strukturschwachen Regionen. Gerade traditionelles Handwerk, klassische Produkte und alteingesessener Einzelhandel haben es schwer. Die Sozialunternehmerin Sina Trinkwalder nimmt sich der Sache an. Sie kennt die Herausforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus eigener Erfahrung. Davon profitieren nun andere Unternehmer im Rahmen der TV-Reihe „Made in Heimat – Tradition hat Zukunft“. Trinkwalder unterstützt u.a. bei den Themen Finanzierungshilfen, Neustrukturierung und Personal-Rekrutierung. Gemeinsam mit dem Unternehmer und den Mitarbeitern baut sie den Betrieb ganz neu auf. Dabei nutzt sie auch ihre persönlichen Kontakte aus ihrem Netzwerk zu möglichen Vertriebspartnern, Zulieferern und Dienstleistern. Die Unterstützung ist für die Unternehmen kostenlos. Die einzige Gegenleistung: Sie lassen sich während des Veränderungsprozesses über mehrere Wochen und Monate hinweg von einem Kamerateam begleiten. Produziert wird „Made in Heimat“ von der Berliner TV-Produktionsgesellschaft DEF Media.

Information: www.madeinheimat.tv


Klimaschutzoffensive für den Mittelstand

Mit der Klimaschutzoffensive für den Mittelstand fördert die KfW Investitionen in Maßnahmen zur Verringerung, Vermeidung und Abbau von Treibhausgasemissionen, um die mittelständischen Unternehmen an die kommende EU-Taxonomie für klimafreundliche Aktivitäten heranzuführen. Die Förderung erfolgt über zinsgünstige Darlehen in Verbindung mit einem Klimazuschuss. Förderfähig sind Investitionen in die Errichtung, den Erwerb sowie die Modernisierung von Anlagen. Förderkredit sind derzeit ab 1,03 % effektivem Jahreszins erhältlich mit einem Kreditbetrag von bis zu 25 Mio. Euro. Aktuell gibt es zudem einen Klimazuschuss mit bis zu 6% des zugesagten Kreditbetrags.  Erhalten können die Förderung nur mittelständische Unternehmen und Freiberufler.

Information: www.kfw.de/inlandsfoerderung


Soziales Netzwerk für Gründer

Seit wenigen Tagen bietet die Gründungswerkstatt das erste deutschlandweite soziale Netzwerk exklusiv für Gründer/innen und damit die Chance sich mit 140.000 registrierten Nutzern zu vernetzen. Ebenfalls neu ist das Newsfeed "Gründungswerkstatt Deutschland" über das alle Nutzer, sowohl Gründer/innen und auch Experten, einen Beitrag posten können. Die Gründungswerkstatt Ostwürttemberg (GWO) ist Teil der bundesweiten IHK-Gründungswerkstatt-Familie. Bisher und weiterhin können Nutzer auf der regionalen Plattform gemeinsam Gründungsvorhaben planen und bei Bedarf Experten der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg in den Projektraum hinzuziehen. Damit bietet die GWO kostenfrei viele Voraussetzungen, um erfolgreich zu gründen. Hier lässt sich ganz einfach die eigene Geschäftsidee konkretisieren und am Ende des Prozesses ein Businessplan erstellen. Dies geht allein oder unabhängig vom Aufenthaltsort auch im Team. Per Mausklick können Experten der IHK, Steuerberater oder auch die Hausbank mit eingebunden werden.

Information: www.gruendungswerkstatt-ostwuerttemberg.de