Die News umfassen von Preisauschreibungen über Veranstaltungstermine bis hin zu Förderaufrufen eine breite Palette an Informationen.
Kostenlose Qualifizierung für regionale Weiterbildungsberatung
Der Graduate Campus der Hochschule Aalen bietet eine kostenlose Qualifizierung für „Weiterbildungslotsen“ an. Ziel ist es, Mitarbeitende in Unternehmen zu Ansprechpersonen für berufliche Weiterbildung auszubilden, Fördermöglichkeiten aufzuzeigen und regionale Angebote zu vermitteln.
Die Teilnehmenden durchlaufen acht interaktive Module, die praxisnah Wissen zu Weiterbildungsthemen vermitteln. Das Projekt ist Teil des Transformationsnetzwerks Ostwürttemberg und soll die Weiterbildung in Unternehmen sichtbarer und strategisch nutzbar machen.
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Quelle: Freepik
Staatspreis „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“: Bewerbungsstart
Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Bad Schussenried vergeben in diesem Jahr gemeinsam die Staatspreise „Gestaltung Kunst Handwerk 2026“. Ab 2. Februar können sich selbstständige Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker aus Baden-Württemberg online bewerben. Eingereicht werden können selbst entworfene und hergestellte Arbeiten aller Werk- und Materialbereiche, die nicht älter als drei Jahre sind.
Die ausgewählten Werke werden in der „Landesausstellung Kunsthandwerk 2026“ vom 26. September bis 22. November im Kloster Schussenried gezeigt. Es stehen insgesamt 19.000 Euro Preisgelder zur Verfügung, darunter Staatspreise, Förderpreis für junge Kunsthandwerker, Handwerkspreis und Publikumspreis.
Bewerbungsschluss ist der 15. März 2026.
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Quelle: WM (Baden-Württemberg)
71 Handwerksbetriebe als „TOP-Ausbilder“ ausgezeichnet
Für den Zertifizierungszeitraum 2026 – 2028 wurden im Gebiet der Handwerkskammer Ulm 26 weitere Handwerksbetriebe als „TOP-Ausbilder“ neu zertifiziert bzw. rezertifiziert. Damit tragen nun insgesamt 71 Betriebe zwischen Ostalb und Bodensee das Qualitätssiegel, das besonderes Engagement in der beruflichen Ausbildung auszeichnet.
Die neu ausgezeichneten Betriebe kommen aus den Landkreisen Biberach (8), Ravensburg (7), Ostalbkreis (4), Bodenseekreis (4), Alb-Donau-Kreis (2) sowie aus dem Stadtkreis Ulm (1). Die dreijährige Zertifizierung wird von einer unabhängigen Jury vergeben. Bewertet werden unter anderem Ausbildungsqualität, Betreuung, individuelle Förderung sowie Zusatzangebote. Auch Rückmeldungen der Auszubildenden und stichprobenartige Betriebsbesuche fließen in die Entscheidung ein.
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Quelle: Handwerkskammer Ulm
Internationale Azubis für die Region
Die Europäische Ausbildungs- und Transferakademie (EATA) in Ellwangen qualifiziert junge Menschen aus dem Ausland für eine Ausbildung in Deutschland und stärkt so die regionale Fachkräftebasis. Ziel ist es, dass die Absolventinnen und Absolventen nach Abschluss ihrer Ausbildung langfristig im Land bleiben.
Nach anfänglich hohen Abbruch- und Rückkehrquoten von rund 70 Prozent im Jahr 2018 hat die EATA ihr Konzept erfolgreich weiterentwickelt. Durch bessere Vorbereitung in den Herkunftsländern, passgenaue Sprachförderung und umfassende Unterstützung im Alltag konnte die Quote bis 2024 auf etwa 35 bis 40 Prozent gesenkt werden.
Ein neu eingeführter Lotse begleitet die Teilnehmenden bei Behördengängen, Freizeitaktivitäten und Alltagsfragen. Die Akademie ist überzeugt, dass diese Maßnahmen dazu beitragen, dass noch mehr Absolventinnen und Absolventen langfristig in Deutschland bleiben – eine echte Win-win-Situation für die jungen Fachkräfte und die Unternehmen der Region.
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15 Jahre Bundespreis Ecodesign: Jetzt bewerben
Der Bundespreis Ecodesign wird 2026 zum 15. Mal ausgeschrieben. Bis zum 2. April 2026 können Projekte eingereicht werden, die ökologische Verantwortung mit hoher Gestaltungsqualität verbinden. Der Wettbewerb hat sich seit 2012 als zentrale Auszeichnung für nachhaltiges Design etabliert und spiegelt die Entwicklung von ressourcenschonenden Produkten hin zu ganzheitlichen, systemischen und digitalen Lösungsansätzen wider.
Ausgelobt wird der Preis in den Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen und Start-ups, Design-, Architektur- und Ingenieurbüros, Forschungseinrichtungen, gemeinnützige Organisationen sowie Studierende aus ganz Europa. Die Preisverleihung findet am 30. November im Bundesumweltministerium statt. Prämierten und nominierten Projekten bietet der Wettbewerb darüber hinaus eine europaweite Präsentation im Rahmen einer einjährigen Roadshow.
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Quelle: https://www.bundespreis-ecodesign.de/
EU-Förderaufruf für KI-Projekte
Die Europäische Kommission hat im Forschungsprogramm Horizont Europa zwei neue Aufrufe für Projektvorschläge veröffentlicht. Insgesamt stehen 307,3 Millionen Euro für Investitionen in künstliche Intelligenz sowie neue und grundlegende Technologien zur Verfügung. Ziel ist es, die technologische Wettbewerbsfähigkeit und strategische Autonomie Europas zu stärken. Die Bewerbungsfrist endet am 15. April 2026.
Ein Schwerpunkt mit 221,8 Millionen Euro liegt auf der Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Dienste, innovativer Datendienste sowie auf Robotik, Quanten- und Photoniktechnologien. Weitere 85,5 Millionen Euro fließen in Projekte zur offenen strategischen Autonomie, unter anderem zu KI-Agenten der nächsten Generation, Robotik und neuen Materialien. Die Aufrufe richten sich an Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Forschungseinrichtungen aus EU-Mitgliedstaaten und Partnerländern.
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Markterkundungsreise nach Polen 2026
Vom 31.05. bis 03.06.2026 findet eine Markterkundungsreise zum Thema Kartoffeln nach Breslau und Krakau statt. Die DREBERIS GmbH lädt gemeinsam mit der DREBERIS Sp. z o.o. und dem Deutschen Raiffeisenverband e.V. interessierte Unternehmen aus der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft zur Teilnahme ein.
Polen zählt zu den wichtigsten Kartoffelproduzenten der EU und bietet insbesondere Chancen für Premium-, Bio- und verarbeitete Produkte. Die Reise wird im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat durchgeführt und dient der Identifikation von Geschäftspotenzialen sowie dem Aufbau von Kontakten und Partnerschaften.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss ist der 06.02.2026.
Für die Bewerbung nutzen Sie das Anmeldeformular
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Bauen mit Holz: Neue Richtlinien erleichtern Planung und Umsetzung
Mit der neuen Holzbau-Richtlinie und der aktualisierten Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen wird das Bauen mit Holz in Baden-Württemberg künftig einfacher und flexibler. Die Regelungen erweitern den Anwendungsbereich unter anderem auf Gebäude der Gebäudeklasse 5 sowie auf Sonderbauten, teilweise unter zusätzlichen Brandschutzauflagen. Eine generelle Größenbegrenzung entfällt.
Die neuen Vorgaben treten am 12. Januar 2026 in Kraft. Ziel ist es, Planungs- und Bauprozesse zu vereinfachen sowie Zeit und Kosten zu sparen. Gleichzeitig gelten künftig weitgehend einheitliche technische Regelungen mit anderen Bundesländern.
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Handwerksausbildung in der Region weiter im Aufwind
Die handwerkliche Ausbildung im Gebiet der Handwerkskammer Ulm entwickelt sich weiterhin positiv. Im Jahr 2025 entschieden sich 2.848 Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk, was einem Zuwachs von gut zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit zeigt sich, dass das Handwerk für viele junge Menschen in der Region weiterhin attraktive berufliche Perspektiven bietet. Der Frauenanteil blieb mit 21 Prozent stabil, während der Anteil der Auszubildenden mit Abitur leicht auf 16 Prozent zurückging.
Einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung leisten ausländische Nachwuchskräfte. Mehr als jeder vierte neue Auszubildende besitzt eine ausländische Staatsbürgerschaft, insgesamt 781 junge Menschen aus über 70 Ländern. Sie tragen zunehmend zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses im regionalen Handwerk bei.
Zuwächse verzeichneten insbesondere die Nahrungsmittelberufe sowie kaufmännische Ausbildungsberufe, während in einzelnen Gewerken rückläufige Ausbildungszahlen zu beobachten sind. Gleichzeitig bleiben die Einstiegschancen sehr gut: Zwischen Ostalb und Bodensee sind derzeit noch 353 Lehrstellen unbesetzt, sodass ein Ausbildungsstart in vielen Handwerksberufen auch weiterhin möglich ist.
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Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen
Mit dem Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nichttechnische Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen. Im Fokus stehen neuartige Problemlösungen, etwa neue Geschäftsmodelle, Organisationsformen oder Serviceangebote. Neue Technologien können eingesetzt werden, sind aber keine Voraussetzung.
Die Förderung erfolgt über thematische Ausschreibungsrunden, die in der Regel halbjährlich veröffentlicht werden. Der aktuelle Call ist am 1. Dezember 2025 gestartet und richtet sich an Geschäftsmodelle und Pionierlösungen zur Stärkung von Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität in Stadt und Land. Gefördert werden unter anderem Innovationen für urbane und ländliche Räume, neue Konzepte für Co-Working und Co-Living, Smart-City- und Smart-Village-Lösungen, regionale Energie- und Mobilitätsmodelle, Versorgungsangebote sowie Tourismusinnovationen. Teilnahmeanträge können bis zum 5. Februar 2026 um 15:00 Uhr eingereicht werden.
Ein weiterer Call ist für das zweite Quartal 2026 geplant und wird gemeinschaftlich entwickelte Geschäftsmodelle mehrerer Unternehmen in den Mittelpunkt stellen.
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, einschließlich Gründungen und gemeinwohlorientierter Unternehmen, sowie kooperierende Forschungseinrichtungen. Bewerbungen sind für Machbarkeits- und Marktreifeprojekte möglich, sowohl als Einzel- als auch als Kooperationsprojekte. Voraussetzung ist ein hohes Innovationsniveau.
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