Die News umfassen von Preisauschreibungen über Veranstaltungstermine bis hin zu Förderaufrufen eine breite Palette an Informationen.
DHBW erweitert Studienangebot um Soziale Arbeit mit Teilzeitmodell und Schwerpunkt Digitalisierung
Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) startet ab Oktober 2026 am Standort Heilbronn zwei neue Bachelor-Studienrichtungen im Bereich Soziale Arbeit: ein Teilzeitstudium sowie ein Studiengang mit Schwerpunkt Sozialmanagement, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.
Ziel ist es, stärker auf den Fachkräftebedarf im sozialen Bereich sowie auf die zunehmende Bedeutung digitaler Technologien und KI in sozialen Einrichtungen zu reagieren. Neben klassischen Inhalten der Sozialen Arbeit werden auch Management-, Digitalisierungs- und KI-Kompetenzen vermittelt.
Das neue Teilzeitstudienmodell richtet sich insbesondere an Berufstätige, Personen mit familiären Verpflichtungen sowie Quereinsteigende. Es ermöglicht einen flexiblen Studienverlauf mit angepasster Studienzeit und hybriden Lehrformaten.
Beide Studienrichtungen sind dual aufgebaut und kombinieren Theoriephasen an der Hochschule mit Praxiseinsätzen in sozialen Einrichtungen der Region. Kooperationspartner sind unter anderem kommunale Träger, Wohlfahrtsverbände, Kliniken sowie Jugend- und Bildungseinrichtungen.
Der Studienstart ist für Oktober 2026 an der DHBW Studienakademie Heilbronn vorgesehen.

Quelle: DHBW Heidenheim
Rund zwei Millionen Euro für KI- und Robotik-Innovationen – Unternehmen können sich bewerben
Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium fördert bis Februar 2028 das „Reallabor für rechtskonforme KI und Robotik am KI-Fortschrittszentrum“ mit rund zwei Millionen Euro. Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen technische, organisatorische und rechtliche Fragen bei KI- und Robotikprojekten zu klären und praxistaugliche Lösungen zu entwickeln.
Ein Schwerpunkt liegt auf sogenannten „Legal Quick Checks“, bei denen konkrete Vorhaben aus Unternehmen geprüft und begleitet werden. Diese Angebote stehen insbesondere Mittelstand und Start-ups offen.
Unternehmen aus Baden-Württemberg können sich bis zum 21. Mai für einen geförderten Quick Check bewerben. Ziel ist es, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen und regulatorische Anforderungen frühzeitig mitzudenken.
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Quelle: Freepik
Zugewanderte Fachkräfte vor allem in Süddeutschland und Ballungsräumen
Deutschland ist zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zunehmend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Ohne Zuwanderung würde der Anteil der Erwerbsbevölkerung bis 2034 deutlich sinken.
Regionale Unterschiede sind erheblich: In Hessen, Bayern und Baden-Württemberg sowie in den Stadtstaaten ist der Anteil qualifizierter Zugewanderter deutlich höher als in ostdeutschen Flächenländern. Während im Süden Werte von bis zu rund 17Prozent erreicht werden, liegen sie im Osten teils nur bei 6 bis 8 Prozent.
Insgesamt stellen zugewanderte Fachkräfte rund 17,6 Prozent der qualifizierten Erwerbspersonen in Deutschland. Neben der Zuwanderung bleiben attraktive Rahmenbedingungen entscheidend, um Fachkräfte langfristig zu binden.
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Quelle: Freepik
Fachkongress Holzbau am Bodensee
Am 6. und 7. Mai 2026 findet im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen der Fachkongress „Holzbau – wirtschaftsstark & regional“ statt. Die Veranstaltung vernetzt Fachleute aus dem Dreiländereck und beleuchtet die wirtschaftlichen Potenziale des modernen Holzbaus.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie nachhaltiges Bauen, Wirtschaftlichkeit, Digitalisierung sowie Bauen im Bestand und Quartiersentwicklung. Ergänzt wird das Programm durch eine Fachmesse; zudem wird der Holzbaupreis Baden-Württemberg verliehen.
Die Teilnahme ist kostenpflichtig, für Studierende und Auszubildende kostenfrei.
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MINT-Fachforum am 12. Mai 2026 in Ostwürttemberg
Im Rahmen der MINT-Erklärung Ostwürttemberg findet am 12. Mai 2026 ein MINT-Fachforum statt. Ziel der Initiative ist es, die MINT-Bildung in der Region zu stärken und die Fachkräftesicherung langfristig zu unterstützen.
Unternehmen, Hochschulen, Schulen und Bildungspartner arbeiten dabei eng zusammen, um junge Menschen frühzeitig für MINT-Themen zu begeistern und bestehende Angebote besser zu vernetzen.
Das Fachforum bietet die Möglichkeit zum Austausch sowie zur Unterstützung der Initiative durch Unterzeichnung der MINT-Erklärung.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:https://event-ihk.de/b?p=mintfachforumostwrttemberg
Studie: Frauenbeschäftigung steigt – strukturelle Unterschiede bleiben
Die Beschäftigung von Frauen in Baden-Württemberg hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums lag der Frauenanteil 2024 bei 47 Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklung bestehen weiterhin strukturelle Unterschiede. Frauen arbeiten deutlich häufiger in Teilzeit und sind in Führungspositionen unterrepräsentiert. Zudem konzentriert sich ihre Beschäftigung stärker auf den Dienstleistungssektor.
Die Analyse zeigt, dass Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf – etwa flexible Arbeitszeiten – den Frauenanteil erhöhen können. Gleichzeitig sieht die Studie weiteren Handlungsbedarf, insbesondere bei Kinderbetreuung und der Förderung von Frauen in Führungspositionen.
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Quelle: Freepik
KI@school INTENSIV in Aalen: Praxisnahe Ansätze für Schulen
educhamp und das digiZ (Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg) laden am 29. April 2026 zur Veranstaltung „KI@school INTENSIV“ nach Aalen ein. Angesprochen sind Schulleitungen und Lehrkräfte aus der Region.
Im Fokus steht die konkrete Integration von Künstlicher Intelligenz in Unterricht und Schulentwicklung. Thematisiert werden der Aufbau und die nachhaltige Vermittlung von KI-Kompetenzen bei Lernenden.
Die Veranstaltung bietet Einblicke in Praxisbeispiele aus dem KI@school-Netzwerk sowie Raum für Austausch und die Entwicklung schulspezifischer Umsetzungsstrategien. Ziel ist es, den Einsatz von KI an Schulen weiter voranzubringen und das regionale Netzwerk zu stärken.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://educhamp.de/

Quelle: iStock
Make-MINT-Mobil
Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd erweitert ihr MINT-Angebot um das „Make-MINT-Mobil“, ein mobiles Lehr-Lern-Labor für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das von der PH Ludwigsburg übergebene E-Fahrzeug bringt experimentelle und praxisnahe Bildungsangebote in Schulen und außerschulische Lernorte der Region Ostwürttemberg, insbesondere in der Lehrerbildung sowie der Arbeit mit Schulklassen.
Das Mobil ist mit Ausstattung für biologische Experimente, physikalische Versuchsaufbauten und Making-Anwendungen wie Prototyping und Robotik versehen und wird fächerübergreifend eingesetzt. Ziel ist es, MINT-Bildung flexibler und praxisorientierter zu gestalten und die Zusammenarbeit in regionalen Bildungsnetzwerken zu stärken.
Bürgerpreis 2026 im Landkreis Heidenheim ausgeschrieben
Die Kreissparkasse Heidenheim und die Hanns-Voith-Stiftung starten am 1. April 2026 die 13. Ausschreibung des Bürgerpreises. Ausgezeichnet wird ehrenamtlichesEngagement unter dem Motto „In Zeiten des Umbruchs füreinander da!“.
Gewürdigt werden Beiträge für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Bildung, soziale Teilhabe sowie Umwelt- und Vereinsarbeit. Der Preis wird in vier Kategorien vergeben: „U21“, „Alltagshelden“, „Lebenswerk“ und „Engagierte Unternehmer“. Jede Kategorie ist mit 2.000 Euro dotiert.
Bewerbungen und Vorschläge sind bis zum 15. Juni 2026 möglich. Ziel ist es, freiwilliges Engagement in der Region sichtbar zu machen und zu stärken.

Quelle: KSK Heidenheim
mintcademy®: Förderung für KI-gestützte Lernplattform
Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd und das EdTech-Startup makeMINT erhalten Fördermittel im „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle undPionierlösungen“ des Bundeswirtschaftsministeriums für ihr Projekt „mintcademy“. Ziel ist die Entwicklung einer KI-gestützten Lernplattform im Bereich Maker Education.
Die Plattform soll projektbasiertes Lernen fördern und Kompetenzen in MINT, Digitalisierung und Zusammenarbeit stärken. Geplant ist die Verknüpfung digitaler und physischer Lernräume für praxisnahe Anwendungen.
Die wissenschaftliche Umsetzung verantwortet die Hochschule, die technische Entwicklung liegt bei makeMINT. Der bestehende Prototyp soll mit der Förderung zu einem marktfähigen Produkt weiterentwickelt werden.

Quelle: PH Schwäbisch Gmünd





