Die News umfassen von Preisauschreibungen über Veranstaltungstermine bis hin zu Förderaufrufen eine breite Palette an Informationen.
EU-Förderaufruf für KI-Projekte
Die Europäische Kommission hat im Forschungsprogramm Horizont Europa zwei neue Aufrufe für Projektvorschläge veröffentlicht. Insgesamt stehen 307,3 Millionen Euro für Investitionen in künstliche Intelligenz sowie neue und grundlegende Technologien zur Verfügung. Ziel ist es, die technologische Wettbewerbsfähigkeit und strategische Autonomie Europas zu stärken. Die Bewerbungsfrist endet am 15. April 2026.
Ein Schwerpunkt mit 221,8 Millionen Euro liegt auf der Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Dienste, innovativer Datendienste sowie auf Robotik, Quanten- und Photoniktechnologien. Weitere 85,5 Millionen Euro fließen in Projekte zur offenen strategischen Autonomie, unter anderem zu KI-Agenten der nächsten Generation, Robotik und neuen Materialien. Die Aufrufe richten sich an Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Forschungseinrichtungen aus EU-Mitgliedstaaten und Partnerländern.
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Markterkundungsreise nach Polen 2026
Vom 31.05. bis 03.06.2026 findet eine Markterkundungsreise zum Thema Kartoffeln nach Breslau und Krakau statt. Die DREBERIS GmbH lädt gemeinsam mit der DREBERIS Sp. z o.o. und dem Deutschen Raiffeisenverband e.V. interessierte Unternehmen aus der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft zur Teilnahme ein.
Polen zählt zu den wichtigsten Kartoffelproduzenten der EU und bietet insbesondere Chancen für Premium-, Bio- und verarbeitete Produkte. Die Reise wird im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat durchgeführt und dient der Identifikation von Geschäftspotenzialen sowie dem Aufbau von Kontakten und Partnerschaften.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss ist der 06.02.2026.
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Bauen mit Holz: Neue Richtlinien erleichtern Planung und Umsetzung
Mit der neuen Holzbau-Richtlinie und der aktualisierten Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen wird das Bauen mit Holz in Baden-Württemberg künftig einfacher und flexibler. Die Regelungen erweitern den Anwendungsbereich unter anderem auf Gebäude der Gebäudeklasse 5 sowie auf Sonderbauten, teilweise unter zusätzlichen Brandschutzauflagen. Eine generelle Größenbegrenzung entfällt.
Die neuen Vorgaben treten am 12. Januar 2026 in Kraft. Ziel ist es, Planungs- und Bauprozesse zu vereinfachen sowie Zeit und Kosten zu sparen. Gleichzeitig gelten künftig weitgehend einheitliche technische Regelungen mit anderen Bundesländern.
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Handwerksausbildung in der Region weiter im Aufwind
Die handwerkliche Ausbildung im Gebiet der Handwerkskammer Ulm entwickelt sich weiterhin positiv. Im Jahr 2025 entschieden sich 2.848 Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk, was einem Zuwachs von gut zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit zeigt sich, dass das Handwerk für viele junge Menschen in der Region weiterhin attraktive berufliche Perspektiven bietet. Der Frauenanteil blieb mit 21 Prozent stabil, während der Anteil der Auszubildenden mit Abitur leicht auf 16 Prozent zurückging.
Einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung leisten ausländische Nachwuchskräfte. Mehr als jeder vierte neue Auszubildende besitzt eine ausländische Staatsbürgerschaft, insgesamt 781 junge Menschen aus über 70 Ländern. Sie tragen zunehmend zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses im regionalen Handwerk bei.
Zuwächse verzeichneten insbesondere die Nahrungsmittelberufe sowie kaufmännische Ausbildungsberufe, während in einzelnen Gewerken rückläufige Ausbildungszahlen zu beobachten sind. Gleichzeitig bleiben die Einstiegschancen sehr gut: Zwischen Ostalb und Bodensee sind derzeit noch 353 Lehrstellen unbesetzt, sodass ein Ausbildungsstart in vielen Handwerksberufen auch weiterhin möglich ist.
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Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen
Mit dem Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nichttechnische Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen. Im Fokus stehen neuartige Problemlösungen, etwa neue Geschäftsmodelle, Organisationsformen oder Serviceangebote. Neue Technologien können eingesetzt werden, sind aber keine Voraussetzung.
Die Förderung erfolgt über thematische Ausschreibungsrunden, die in der Regel halbjährlich veröffentlicht werden. Der aktuelle Call ist am 1. Dezember 2025 gestartet und richtet sich an Geschäftsmodelle und Pionierlösungen zur Stärkung von Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität in Stadt und Land. Gefördert werden unter anderem Innovationen für urbane und ländliche Räume, neue Konzepte für Co-Working und Co-Living, Smart-City- und Smart-Village-Lösungen, regionale Energie- und Mobilitätsmodelle, Versorgungsangebote sowie Tourismusinnovationen. Teilnahmeanträge können bis zum 5. Februar 2026 um 15:00 Uhr eingereicht werden.
Ein weiterer Call ist für das zweite Quartal 2026 geplant und wird gemeinschaftlich entwickelte Geschäftsmodelle mehrerer Unternehmen in den Mittelpunkt stellen.
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, einschließlich Gründungen und gemeinwohlorientierter Unternehmen, sowie kooperierende Forschungseinrichtungen. Bewerbungen sind für Machbarkeits- und Marktreifeprojekte möglich, sowohl als Einzel- als auch als Kooperationsprojekte. Voraussetzung ist ein hohes Innovationsniveau.
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Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ gestartet
Seit Januar 2026 können kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg den Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ beantragen.
Gefördert wird die Zusammenarbeit von etablierten Unternehmen mit Start-ups, etwa durch den Einkauf innovativer Produkte oder Dienstleistungen. Ziel ist es, unternehmensinterne Prozesse zu verbessern oder neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von maximal 50 Millionen Euro. Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro bei einer Förderquote von 50 Prozent. Die Antragstellung erfolgt online über das Förderportal der L-Bank.
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Kreissparkasse Heidenheim als „Champion des Jahres“ ausgezeichnet
Die Kreissparkasse Heidenheim bleibt auch 2025 ein verlässlicher Partner der Region. Die wichtigsten Kennzahlen – darunter Geschäftsvolumen, Bilanzsumme, Kundenkredite sowie Einlagen- und Wertpapierumsätze – zeigen ein Plus gegenüber dem Vorjahr. Auch die Bilanzsumme ist erneut gestiegen. Das Volumen in der Immobilienvermittlung konnte ebenfalls ausgebaut werden und wird kontinuierlich weiterentwickelt.
Als regionales Kreditinstitut zählt die Kreissparkasse Heidenheim zu den größten Förderern des Gemeinwohls sowie der Tourismus- und Wirtschaftsförderung im Landkreis. Gemeinsam mit der Kreissparkasse HDH und ihrer Sparkassen-HDH-Bürger-Stiftung ist sie auch 2025 ein wichtiger Partner für zahlreiche gemeinnützige Vereine, Einrichtungen und Institutionen der Region.
Besonders hervorgehoben wurde die Kreissparkasse Heidenheim durch die Auszeichnung als bundesweiter „Champion des Jahres“ durch die DQBG – Deutsche Qualitäts- & Bewertungsgesellschaft. Prämiert wurden die Leistungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Vertrauen, Servicequalität und Arbeitgeberattraktivität. Grundlage der Auszeichnung ist eine repräsentative Bevölkerungsbefragung sowie eine KI-gestützte Analyse von mehr als 2,5 Millionen Datensätzen.
Unternehmen machen Klimaschutz | Angebote des Umweltministeriums BW
Das Land Baden-Württemberg verfolgt das Ziel, Klimaschutzland Nummer eins in Deutschland und Europa zu werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Wirtschaft. Mit der Klimaschutzstrategie „Unternehmen machen Klimaschutz“ unterstützt das Umweltministerium Baden-Württemberg Unternehmen bei freiwilligem Klimaschutz, nachhaltigem Wirtschaften sowie bei der Umsetzung nationaler und europäischer Vorgaben.
Kernangebote sind drei Programme: Klimafit BW richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen und unterstützt sie beim Einstieg in den betrieblichen Klimaschutz, unter anderem durch die Erstellung einer ersten Treibhausgas-Bilanz und eines Maßnahmenprogramms. Die Klimawin BW ermöglicht seit 2014 den Aufbau eines strukturierten Klima- und Nachhaltigkeitsmanagements inklusive Berichterstattung und Erfahrungsaustausch. Das Klimabündnis BW als Flaggschiff der Strategie setzt auf verbindliche Klimaschutzvereinbarungen mit dem Land, klare Reduktionsziele über zehn Jahre sowie ein jährliches THG-Reporting und den Austausch in einem Netzwerk von Vorreiter-Unternehmen.
Eine kompakte Übersicht der Angebote ist als Two-Pager verfügbar: https://gofile.me/7wPYm/nxeUmxqBL
Weitere Informationen: https://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/wirtschaft-handelt-nachhaltig

Geschäftsanbahnungen Ukraine und Polen: Anmeldung gestartet
Die DREBERIS GmbH organisiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zwei geförderte Projekte zur Markterschließung für KMU:
Ukraine – Bergbau und Rohstoffe (31.03.–02.04.2026, digital)
Die Ukraine modernisiert ihren Bergbausektor und verfügt über großes Potenzial bei Titan, Lithium und Seltenen Erden. Deutsche Unternehmen finden Chancen u. a. in moderner Bergbautechnik, Smart-Mining-Lösungen, Ingenieur- und Umweltdienstleistungen sowie bei Explorationsvorhaben. Die digitale Reise umfasst individuell vermittelte Gespräche, eine Präsentationsveranstaltung und Marktinformationen.
Anmeldeschluss: 30.12.2025.
Homepage: Digitale Geschäftsanbahnung - Ukraine | Dreberis
Polen – Luft- und Lärmschutz (18.–21.05.2026)
Nationale Programme zur Luftreinhaltung und europäische Vorgaben stärken die Nachfrage nach Umwelt- und Luftreinigungstechnologien. Marktchancen bestehen u. a. bei emissionsarmen und digitalen Lösungen. Die Reise bietet individuelle Geschäftsgespräche, Branchenbriefings und eine Präsentationsveranstaltung.
Anmeldeschluss: 30.01.2026.
Homepage: Geschäftsanbahnungsreise - Warschau und Kattowitz | Dreberis
Für beide Projekte gilt: Die Plätze sind begrenzt, KMU werden bevorzugt berücksichtigt. Für alle weiteren Informationen folgen Sie bitte den oben bereitgestellten Links zu den einzelnen Projekten.

Logo: Dreberis
Förderprogramm „Umweltfinanzierung“ der L-Bank gestartet
Die L-Bank hat das neue Förderprogramm „Umweltfinanzierung“ aufgelegt, das Unternehmen bei Investitionen in klimafreundliche, energieeffiziente und ressourcenschonende Technologien unterstützt. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sieht darin einen wichtigen Baustein, um notwendige Transformationsinvestitionen früher anzustoßen und Produktionsprozesse resilienter auszurichten. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betont, die ökologische Transformation sei inzwischen ein zentraler Standortfaktor und das Programm setze ein deutliches wirtschaftspolitisches Signal.
Die Umweltfinanzierung ergänzt bestehende Maßnahmen des Landes im Bereich nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung. Dazu zählen die Plattform GreenTech BW zur Stärkung von Vernetzung und Technologietransfer sowie das Innovationsförderprogramm Invest BW. Auch technologieorientierte junge Unternehmen im GreenTech-Sektor profitieren über die Start-up-Förderung des Landes. Das neue Programm fügt sich damit in die Gesamtstrategie ein, Baden-Württemberg als zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.







