Die WiRO informiert regelmäßig über

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die für das Wirtschaftsgeschehen in Ostwürttemberg interessant sind.

Die News umfassen von Preisauschreibungen über Veranstaltungstermine bis hin zu Förderaufrufen eine breite Palette an Informationen.

Ergebnisse der IHK Konjunkturumfrage im Frühjahr 2022

Aktuell treffen die Wirtschaft mehrere Faktoren: Die ohnehin schon sehr teuren Energie- und Rohstoffpreise sind durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine weiter gestiegen. Die hohe Inflation lässt die Kosten in fast allen Bereichen deutlich steigen und hemmt das Konsumverhalten der Verbraucher. Der Krieg verschärft ebenfalls die Lieferengpässe, mit denen die Unternehmen schon seit Beginn der Pandemie konfrontiert sind. Zudem sorgen neue radikale Lockdowns in China dafür, dass wichtige Vorprodukte nicht ankommen. Dennoch wird die aktuelle Geschäfts- und Finanzlage laut der neuesten IHK Konjunkturumfrage von jedem zweiten Unternehmen Ostwürttembergs als „gut“ eingeschätzt, das sind zwei Prozentpunkte mehr als noch im Februar 2022. Die Geschäftserwartungen werfen jedoch erste Schatten voraus: der Geschäftserwartungsindikator liegt circa 30 Prozentpunkte niedriger als noch zum Jahresbeginn 2022. Die noch gute Geschäfts- und Auftragslage in vielen Bereichen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ergebnisse der Konjunkturumfrage lediglich eine Momentaufnahme in einer äußerst unsicheren Zeit widerspiegeln, die durch sich ändernde Rahmenbedingungen schon morgen überholt sein könnte. Der vollständige Konjunkturbericht mit Branchendetails und Vergleichswerten steht im Internet zum Download bereit.

Information: www.ostwuerttemberg.ihk.de


Förderung für „Innovationslabor K15“ des fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Schwäbisch Gmünd

Mit rund 14 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus das fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Schwäbisch Gmünd für das Neubauvorhaben „Innovationslabor K15“. Die Mittel für die Förderung stammen aus dem Programm „REACT-EU“, mit dem die Europäische Union die Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie unterstützt. Das „Innovationslabor K15“ ist dabei die finanziell größte Einzelinvestition, die vom Wirtschaftsministerium im Zuge von REACT-EU getätigt wird. „Mit der Förderung dieses Projekts leisten wir einen Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Von der gezielten Investition in den Ausbau der Forschung zur Rohstoff- und Ressourceneffizienz sowie Energietechnik profitiert auch unser Mittelstand“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Spatenstichs am Montag, 9. Mai 2022. 

Das fem bearbeitet Fragestellungen der Materialwissenschaften und Oberflächentechnik. Das Institut hat in den vergangenen Jahren seine Arbeitsschwerpunkte kontinuierlich weiterentwickelt und in einem Zukunftskonzept „Strategie 2027“ zusammengefasst. Das „Innovationslabor K15“ mit seinen 3.300 qm Netto-Raumfläche ist das Herzstück dieser Strategie und versetzt das Institut in die Lage, neue Forschungsfelder zu erschließen.

Information: www.fem-online.de

 


Weiterbildung im Handwerk per App buchen

Mit der App „Bia Ulm“ für das Smartphone schafft die Handwerkskammer Ulm ein neues Angebot: Über die App ist die Organisation der eigenen Fort- und Weiterbildungen für Handwerker*Innen künftig noch einfacher. Die Teilnehmenden können passende Seminare, den persönlichen Stundenplan oder Fördermöglichkeiten ihrer Weiterbildung unkompliziert anfragen und Kurse direkt in der App buchen. Auch Dozenten und Azubis in der überbetrieblichen Ausbildung nutzen die App für ihre Kursorganisation. Der Download der App „Bia Ulm“ ist über die gängigen Anbieter möglich. 

Information:www.hwk-ulm.de


Fachkonferenz „Weiter denken - Zukunft denken: Qualifizierung heute für morgen“

Fachkräfte sichern Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität. Qualifizierungschancen und moderne Angebote in der Aus- und Weiterbildung sind die relevanten Antworten auf einen Transformationsprozess, der in Zukunft viele Betriebe und Beschäftigte der Region beeinflussen wird. Im Rahmen der Fachkonferenz „Weiter denken - Zukunft denken: Qualifizierung heute für morgen“, die in die Zukunftsoffensive Ostwürttemberg eingebettet ist, wird auf Fragen der Qualifizierung von Mitarbeitenden eingegangen und Lösungsansätze gesucht, um in Zukunft die richtigen Antworten auf den Fachkräftemangel zu finden. Das Programm beinhaltet Impulse verschiedener Unternehmen und Organisationen, drei interessante Workshops sowie eine Keynote von Werner Tiki Küstenmacher.

Die Fachkonferenz findet am Mittwoch, 11. Mai 2022 um 12:00 Uhr im IHK-Bildungszentrum in der Blezingerstraße 3 in 73430 Aalen statt und wird präsentiert von der IHK Ostwürttemberg, dem Arbeitgeberverband Südwestmetall, der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Ulm und der Kreishandwerkerschaft Ostalb sowie den beiden Landkreisen Ostalb und Heidenheim. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Information und Anmeldung: www.event-ihk.de/weiter-denken


Neustart des Investitionsprogramms "Tourismusfinanzierung Plus"

Zur Unterstützung des Gastgewerbes führt Baden-Württemberg das Förderprogramm „Tourismusfinanzierung Plus“ mit acht Millionen Euro fort. Mit der Förderung werden wichtige Investitionen angestoßen, die die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Reiseziele steigern. Ab 1. Juni 2022 können Anträge für die Finanzierung wieder bei der L-Bank beantragt werden. Über das Förderprogramm können kleine und mittelständische Unternehmen aus dem touristisch geprägten Gastgewerbe ein zinsverbilligtes Darlehen mit einem zusätzlichen Tilgungszuschuss erhalten. Voraussetzung ist, dass der Betrieb überwiegend dem Tourismus dient.

Information:www.baden-wuerttemberg.de


Baden-Württemberg startet ressortübergreifende Prototypenförderung

Das Land verbessert erneut die Rahmenbedingungen für Innovationen und investiert in die gezielte Förderung von Prototypen. Mit diesem neuen Angebot für Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg wollen das Wissenschafts- und das Wirtschaftsministerium gemeinsam die Lücke zwischen der wissenschaftlichen Forschung und der wirtschaftlichen Verwertung schließen. Damit werden Wissenschaftler*innen dabei unterstützt, für ihre Forschungen frühzeitig mögliche Anwendungsbereiche zu erschließen und diese in Kooperation mit Wirtschaftspartnern aktiv in die Praxis zu bringen. Durch den Bau von Prototypen können vorhandene Forschungsergebnisse weiterentwickelt werden, sodass die grundsätzliche Wirksamkeit der technischen Anwendung nachgewiesen und deren Kommerzialisierungschance verbessert wird.

Gefördert werden können Vorhaben aus allen Forschungsbereichen, die die Machbarkeit und Umsetzbarkeit sowie das Innovationspotenzial und die Marktfähigkeit von Forschungsergebnissen durch die Entwicklung von Prototypen systematisch unter Beweis stellen können. Die Umsetzung der Vorhaben sollte in Baden-Württemberg stattfinden, grenzüberschreitende Kooperationen sind aber auch möglich. Das Vorhaben muss von einer Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen aus Baden-Württemberg beantragt werden. Die maximale Förderlaufzeit des Vorhabens beträgt zwei Jahre.

Information: www.2021-27.efre-bw.de


Neue Studie der Plattform H2BW zeigt Wasserstoff-Bedarf im Land auf

Um zu definieren, welche Rolle Wasserstoff (H2) für Baden-Württemberg künftig spielen wird, hat die Landesagentur e-mobil BW über die Plattform H2BW die Erstellung einer Studie beauftragt. Untersucht wurden neben dem künftigen Wasserstoff-Bedarf auch die Erzeugungs- und Nutzungspotenziale des Energieträgers im Land.

Die Studienergebnisse prognostizieren künftig einen hohen Wasserstoff-Bedarf. Dies gilt insbesondere für energieintensive Branchen, wie z.B. die chemische Industrie, den Wärmesektor oder den Schwerlastverkehr. Dabei machen die Ergebnisse jedoch auch deutlich, dass der H2-Bedarf im Land künftig die Verfügbarkeit übersteigen wird. Damit zusammenhängend zeigt sich, dass bedingt durch das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 (bzw. 2040 in Baden-Württemberg) der Strombedarf deutlich ansteigen wird. Um den Herausforderungen im Land zu begegnen, empfiehlt die Studie, schon jetzt die Rahmenbedingungen zur Nutzung von Wasserstoff zu schaffen, insbesondere in der Grundstoffchemie und der Energieversorgung. Auch entsprechende investitionsfördernde Maßnahmen sollten implementiert werden. Mit der Etablierung der Plattform H2BW macht Baden-Württemberg deutlich: Das Land hat die Herausforderungen erkannt und setzt mit dem Aufbau eines geeigneten Netzwerkes darauf, die Wasserstoffaktivitäten im Land zu bündeln und dadurch die Bedingungen zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft zu schaffen. Die Studie "Analyse der aktuellen Situation des H2-Bedarfs und -Erzeugungspotenzials in Baden-Württemberg" steht auf der e-mobil BW Website kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Information: www.e-mobilbw.de


Der Bürgerpreis geht in die nächste Runde - Die Ausschreibung für die 9. Auflage des Bürgerpreises beginnt

Der Bürgerpreis 2022 unter dem Motto „Gemeinsames Handeln stärkt unseren Zusammenhalt“ zeichnet Personen, Projekte und Unternehmer aus, die mit ihrem freiwilligen Engagement dazu beitragen, Herausforderungen wie beispielsweise eine hilfsbereite Aufnahme und eine verständnisvolle Integration von Flüchtlingen, gegenseitige Hilfe in schwierigen Lebenslagen, die Unterstützung sozial benachteiligter Personen und Familien, Konfliktbewältigungen, der Schutz von Umwelt, Klima und der Artenvielfalt aktiv anzugehen. Im Landkreis Heidenheim wird der Bürgerpreis 2022 erneut in vier Kategorien verliehen: Kategorie „U 21“, Kategorie „Alltagshelden“, Kategorie „Lebenswerk“ und Kategorie „Engagierte Unternehmer“. Der Bürgerpreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro je Kategorie dotiert.

Bis zum 30. Juni 2022 können sich ehrenamtlich tätige Bürger*Innen für den Bürgerpreis im Landkreis Heidenheim selbst bewerben oder andere vorschlagen.

Information: www.ksk-heidenheim.de


Wirtschaftsministerium startet Innovationswettbewerb "Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“

Das Wirtschaftsministerium schreibt den Innovationswettbewerb „Klimaneutrale Produktion mittels Industrie 4.0-Lösungen“ mit einem Volumen von insgesamt 10 Millionen Euro aus. Damit sollen Unternehmen im Land unterstützt werden, die digitale Transformation im Unternehmen mit einer Steigerung der Ressourceneffizienz zu verbinden. Es können sowohl einzelbetriebliche Vorhaben als auch Konsortialvorhaben von mehreren Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen gefördert werden. Einzelbetriebliche Vorhaben können maximal 250.000 Euro an Fördermitteln erhalten, Konsortialvorhaben bis zu 500.000 Euro. Der maximale Fördersatz an Unternehmen richtet sich an der Größe der antragstellenden Unternehmen aus. Antragsberechtigt sind ausschließlich Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg und, einschließlich verbundener Unternehmen und / oder Partnerunternehmen, weniger als 3.000 Beschäftigten, sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Hochschuleinrichtungen mit Sitz beziehungsweise Standort der durchführenden Einrichtung in Baden-Württemberg. Die Projekte können frühestens zum 1. August 2022 starten und haben eine maximale Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023. Ende der Antragsfrist mit allen benötigten Unterlagen ist der 10. Juni 2022.

Information: www.wm.baden-wuerttemberg.de


Studieren neben dem Beruf - Infoveranstaltungen und Messen im Mai

Der Graduate Campus als zentrale Weiterbildungseinrichtung der Hochschule Aalen informiert über das berufsbegleitende Bachelor- und Masterangebot im Mai in mehreren Veranstaltungen und Messen. Es gibt zahlreiche Beweggründe, sich für ein berufsbegleitendes Bachelor- oder Masterstudium zu entscheiden. Wie Interessierte Studium und Beruf verbinden können, berichten die Weiterbildungsexperten des Graduate Campus. Interessierte erhalten Antworten zu Zugangsvoraussetzungen, Studieninhalten oder Kosten. Individuell und kostenfrei.

Information: www.graduatecampus.de