Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO) hat im Rahmen der 22. AMB eine Delegationsreise nach Stuttgart organisiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und regionalen Institutionen nutzten die Gelegenheit, um sich bei Ausstellern aus Ostwürttemberg über aktuelle Entwicklungen und Zukunftstrends in der Metallbearbeitung zu informieren.
Im Mittelpunkt der Messe standen moderne Fertigungstechnologien und Lösungen für die Produktion von morgen. Das Angebot reichte von Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeugen und Messtechnik über Automatisierungs- und Handhabungstechnik bis hin zu Softwarelösungen und digitalen Anwendungen für die Industrie.
Die Unternehmen der Metallbearbeitungsbranche stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Themen wie Energie- und Ressourceneffizienz, die Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sowie der zunehmende Fachkräftemangel prägen die Entwicklung der Branche. Gleichzeitig eröffnen Digitalisierung und Automatisierung neue Perspektiven für effizientere und flexiblere Produktionsprozesse.
Ein besonderer Schwerpunkt der Delegationsreise lag auf dem Austausch mit Unternehmen aus Ostwürttemberg. Besucht wurden die EVO Informationssysteme GmbH aus Durlangen, die Assfalg GmbH und MPK Kemmer DTECH GmbH aus Schwäbisch Gmünd, die MAPAL Dr. Kress SE & Co. KG aus Aalen, die RÖHM GmbH aus Sontheim an der Brenz, die SHW Werkzeugmaschinen GmbH aus Aalen-Wasseralfingen, die Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH aus Oberkochen sowie die J. Rettenmaier & Söhne GmbH + Co. KG aus Rosenberg.
Im direkten Dialog mit den Unternehmensvertretern erhielten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Produktentwicklungen, technologische Innovationen sowie die gegenwärtige wirtschaftliche Situation der Betriebe. Die Gespräche zeigten dabei ein insgesamt positives Bild: Mehrere Unternehmen berichteten von einer guten beziehungsweise steigenden Auftragslage und positiven Signalen aus internationalen Märkten, insbesondere aus dem europäischen Ausland, den USA und Asien. Auch die Entwicklung neuer Produkte und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung standen im Fokus. Die Gespräche verdeutlichten die hohe Innovationskraft der Region und die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Wirtschaftsförderung.
Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, berichtete von einer sehr guten Besucherresonanz und einer positiven Stimmung unter den Ausstellern. Die AMB habe damit die Erwartungen an den Messeverlauf erfüllt und erneut eine hohe Zahl an Fachbesucherinnen und Fachbesuchern erreicht.Die Resonanz unterstreiche die weiterhin hohe Bedeutung der AMB als internationale Plattform für die metallverarbeitende Industrie.
An der Delegationsreise nahmen Vertreterinnen und Vertreter der WiRO, der Kreissparkasse Ostalb, des Ostalbkreises, der Städte Aalen und Schwäbisch Gmünd, der Hochschule Aalen, von SDZ Media sowie aus der Kommunalpolitik teil.
„Die Gespräche auf der AMB haben gezeigt, wie innovativ und international unsere Unternehmen aus Ostwürttemberg aufgestellt sind. Der direkte Austausch gibt uns wichtige Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Betriebe und hilft uns dabei, die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft noch besser zu verstehen. Gleichzeitig wird deutlich, welche Bedeutung die Metallbearbeitung für die industrielle Stärke und Zukunftsfähigkeit Ostwürttembergs hat“, sagt Nadine Kaiser, Geschäftsführerin der WiRO.
Die Delegationsreise zur AMB bot den Beteiligten eine wertvolle Plattform für Information, Vernetzung und den persönlichen Austausch. Gleichzeitig unterstrich sie die starke Position Ostwürttembergs als bedeutenden Industrie- und Technologiestandort mit leistungsfähigen Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung.
Hintergrund:
Die WiRO organisiert seit mehreren Jahren Besuche bei Messen, die für die Wirtschaft in Ostwürttemberg von besonderer Bedeutung sind. Die Delegationsreisen ermöglichen den Teilnehmenden, aktuelle Entwicklungen kennenzulernen und den direkten Kontakt zu Unternehmen aus der Region zu pflegen. Zugleich erhöhen sie die Sichtbarkeit Ostwürttembergs als leistungsfähiger Industrie- und Innovationsstandort.










