Innovationspreis Ostwürttemberg 2021: Wettbewerb für Talente und Patente gestartet

Ostwürttemberg gilt nicht von ungefähr als „Raum für Talente und Patente“. Mit einer höheren Patentdichte als München oder das Rhein-Main-Gebiet besetzt Ostwürttemberg gleich hinter Stuttgart Platz 2 der bundesweit rund 97 gelisteten Wirtschaftsregionen. Hinter jeder Innovation stehen dabei engagierte Menschen. Und genau deren Kreativität und Erfindergeist, deren Neugier und Ehrgeiz sind es, die Innovationen erst ermöglichen. Exakt dies möchte der Innovationspreis Ostwürttemberg würdigen und belohnen. Die Bewerbungsphase zum Innovationspreis 2021 hat begonnen. Teilnahmeunterlagen sowie alle wichtige Informationen zum Thema stehen unter www.talente-und-patente.de bereit.

Quelle: IHK Ostwürttemberg - Autor: pm - Bild: EHÜ

Region Ostwürttemberg. Vor rund 20 Jahren wurde der Innovationspreis Ostwürttemberg ins Leben gerufen. Zu dieser Zeit wurde an einer Präsentation der Wirtschaftsregion Ostwürttemberg gefeilt, die anlässlich der Eröffnung der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin erarbeitet wurde. Hier entstand der wegbereitende Slogan „Ostwürttemberg – Raum für Talente und Patente“ und zeitgleich auch die Initialzündung zur Vergabe dieses Preises. Seither hat sich der Innovationspreis Ostwürttemberg zu einer begehrten Marke entwickelt, die auch über die Region hinausstrahlt.

Jedes Jahr werden Unternehmen, Organisationen, Teams sowie auch Einzelpersonen für deren Leistungsfähigkeit und Kreativitätspotential ausgezeichnet. Ausgelobt wird der Innovationspreis Ostwürttemberg von den Kreissparkassen Heidenheim und Ostalb, der IHK Ostwürttemberg sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO).

Die Vorstandsvorsitzenden der beiden Kreissparkassen in der Region – Dieter Steck für die KSK Heidenheim und Markus Frei für die KSK Ostalb – sind gleichermaßen sehr gerne als Juroren tätig und ebenso fasziniert von der Originalität und dem Erfindergeist, den sie hier quasi hautnah erleben dürfen. Dieter Steck: „Hier finden engagierte Personen und Unternehmen der Region genau die Aufmerksamkeit, die sie sich durch ihre herausragenden Leistungen redlich verdient haben.“ Markus Frei ergänzt: „Beim Innovationspreis stehen Menschen mit ganz besonderen Eigenschaften im Mittelpunkt. Menschen mit Einfallsreichtum, Menschen mit Visionen, Menschen die Mut und Ausdauer haben, neue Wege zu gehen.“

Auch die IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle ist als Jurorin engagiert und freut sich über das große Interesse am Innovationspreis. „Es ist für mich jedes Jahr aufs Neue eine spannende und schöne Aufgabe in der Jury mitzuwirken. Ich bin immer wieder begeistert, was für kreative und engagierte Menschen hier leben und wieviel Innovationspotential in der Region steckt“, so Michaela Eberle.

Ab sofort und noch bis einschließlich 28. Februar 2021 können nun die Bewerbungen zur Teilnahme am Innovationspreis 2021 eingereicht werden. Willkommen sind dabei Unternehmen, Organisationen sowie Einzelpersonen mit Firmensitz bzw. Wohnort in Ostwürttemberg, welche die Wettbewerbsvoraussetzungen erfüllen. Der Bewerbungsprozess ist übersichtlich und einfach aufgebaut: Im Grunde braucht es dazu lediglich den ausgefüllten Bewerbungsvordruck sowie Nachweise über Auszeichnungen, Preise oder andere Anerkennungen. Falls es sich um Patente handelt, bedarf es zudem noch einer Kopie der Patentschrift.

Die Kandidaten können sich in drei Kategorien bewerben: „Sieger/Preisträger/Auszeichnungen“, „Patente“ sowie „Gründung und junge Unternehmen“. Insgesamt ist der Innovationspreis 2021 mit 8.000 Euro dotiert, die auf die einzelnen Kategorien aufgeteilt werden.

„Weit wertvoller als das Preisgeld an sich ist sicherlich für alle Teilnehmer der damit einhergehende Imagegewinn, den sie und ihr Unternehmen durch den Wettbewerb erfahren dürfen“, weiß Dr. Joachim Bläse, Landrat des Ostalbkreises und Aufsichtsratsvorsitzender der WiRO.

Am renommierten Innovationspreis Ostwürttemberg teilzunehmen wird auch von Marketing- und PR-Abteilungen stets positiv aufgenommen und kann entsprechend öffentlichkeitswirksam kommuniziert werden. Es bietet zudem die Möglichkeit, sich auch als Arbeitgeber attraktiv zu positionieren, von Marktbegleitern abzuheben und somit die Chance zur Talentbindung. „Viele regionale Unternehmen haben bereits den strategischen Nutzen des Innovationspreises für sich entdeckt. Die Firmen können hierdurch ihre Position als regionaler Innovationsmotor stärken und ihre Kreativität und wirtschaftliche Bedeutung im Rahmen dieser Plattform präsentieren“, erklärt Peter Polta, Landrat des Landkreises Heidenheim und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der WiRO.