Aalen, 22. Januar 2026 – Die Innovationskraft von Ostwürttemberg ist seit Jahrzehnten stark. Wie kann sie auf Grundlage neuester Datenauswertungen weiter gestärkt werden? Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für die Region und hier beheimateten Branchen und Sektoren ableiten? Mit diesen Fragen setzten sich die Teilnehmenden des Netzwerks Transfer Ostwürttemberg in ihrer jüngsten Sitzung auseinander.
Das Netzwerktreffen Transfer Ostwürttemberg vereint Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen, Wirtschaftsförderungen, Forschungseinrichtungen und Institutionen aus der Region. „Sich auf Arbeitsebene zu neuesten Entwicklungen, Projekten und Ideen auszutauschen, ist jedes Mal wertvoll“, freut sich Dr. Kristina Lakomek, Managerin des Forschungsnetzwerks SmartPro der Hochschule Aalen. Im Namen des gesamten Organisationsteams lädt sie daher gern halbjährlich ein, um die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen.
Der Fokus im Januar lag auf dem regionalen Innovationssystem. Dazu stellte Judith Bartschat von der RegioClusterAgentur Baden-Württemberg die Ergebnisse ihrer Analyse des regionalen Innovationssystems und der Transformationsherausforderungen, des RIT-Monitors, für die Region Ostwürttemberg vor. Der RIT-Monitor ist ein datenbasiertes Analyseinstrument, das technologische und innovationsbezogene Entwicklungen einer Region systematisch erfasst, auswertet und vergleichbar darstellt. Im Anschluss präsentierte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO) eigene Auswertungen zum Innovationsgeschehen der Branchen in der Region, die sie im Rahmen des Förderprojektes „Regionale Innovationssysteme“ gemeinsam mit den Landkreisen Ostalbkreis und Heidenheim durchgeführt hat.
„Der RIT-Monitor und die ergänzenden Regionalanalysen geben uns eine Grundlage, um die Innovations- und Transformationsfähigkeit Ostwürttembergs realistisch einzuordnen und Handlungsbedarfe abzuleiten“, fassen Andrea Hahn und Dr. Katarzyna Haverkamp von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Ostalbkreis zusammen.
Beide Analysen dienten als Basis für eine anschließende Diskussion der anwesenden Innovationsintermediäre mit dem Ziel, weitere Bedarfe für Förderungen und Investitionen zu identifizieren. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, im Rahmen des Förderprojektes „Regionale Innovationssysteme“ einen Aktionsplan für die Region zu erstellen, der auch auf das Handlungsfeld „Innovationsökosystem“ der Offensive „Zukunft Ostwürttemberg“ einzahlt.
„Für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Ostwürttemberg ist der systematische Transfer von Erkenntnissen aus der Wissenschaft in die Unternehmen ein zentraler Erfolgsfaktor. Die heutige Diskussion hilft uns, konkrete Zukunftsthemen und Technologien zu priorisieren“, ergänzt Nadine Kaiser, Geschäftsführerin der WiRO.
Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens Transfer Ostwürttemberg lobten den institutionsübergreifenden Austausch und die Möglichkeit, ihre aktuellen Themenschwerpunkte und Perspektiven auf die Innovationslandschaft vor Ort zu teilen. Im nächsten Schritt sollen die Ergebnisse des Austauschs in vertiefende Workshops überführt werden.
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Über das Netzwerk Transfer Ostwürttemberg
Organisiert von der Hochschule Aalen bietet das Netzwerk Transfer eine regionale Austauschplattforum für Innovationsintermediäre wie Hochschulen, Wirtschaftsförderungen, Kammern und wirtschaftsnahe Institutionen der Region Ostwürttemberg. Ziel ist es, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen, regionale Wertschöpfung zu stärken und Kooperationen nachhaltig zu fördern. Der Fokus liegt auf Vernetzung, gegenseitigem Lernen und der gezielten Überführung von Forschungsergebnissen in marktfähige Lösungen.
Kontakt:
Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO)
Bahnhofplatz 5, 73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 07171 92753-0 | E-Mail: wiro@ostwuerttemberg.de
www.ostwuerttemberg.de

