Unter dem Titel „Vom Konzept zur Realität – Wie wir KI-Navigatoren konsequent mit Künstlicher Intelligenz aufgebaut haben“ zeigte Robert Weber, Geschäftsführer der KI-Navigatoren Ostwürttem-berg/Ries, wie KI systematisch in Strategie, Prozesse, Kommunikation und Geschäftsmodell integriert wurde.
Im Mittelpunkt stand ein klarer „AI-first“-Ansatz: Von Konzeptentwicklung, Marktanalysen und Texterstellung über Design und Automatisierung bis hin zu Dokumentation und Community-Aufbau kommen konsequent KI-gestützte Lösungen zum Einsatz. Ziel ist ein skalierbares, effizientes Geschäftsmodell mit schlanken Strukturen und hoher Innovationsgeschwindigkeit.
„Wir haben uns bewusst dafür entschieden, KI nicht punktuell, sondern ganzheitlich einzusetzen. Nahezu jeder Prozess – von der ersten Idee bis zum marktfähigen Produkt – wird durch KI unterstützt. Das senkt Kosten, erhöht die Geschwindigkeit und schafft Freiräume für strategische Entscheidungen“, so Robert Weber.
Weber betonte, dass viele KI-Projekte scheitern, wenn sie isoliert betrachtet oder nicht in das operative Tagesgeschäft integriert werden. Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg seien ein klarer Business Case, messbare Ziele, Governance-Strukturen und die Einbindung in bestehende Workflows. Gerade für KMU eröffne KI erhebliche Effizienzpotenziale.
Praxisbeispiele zeigten den produktiven Einsatz von KI in Recherche, Strategie, Design, Prozessauto-matisierung sowie Audio- und Videoformaten. Auch Dokumentation und Schulungsangebote werden KI-gestützt umgesetzt. Das reduziert Zeitaufwände, senkt externe Kosten und verkürzt Innovationszyklen deutlich.
Ein weiterer Schwerpunkt war der EU AI Act, der ab 2026 verbindliche Anforderungen an Risikobewer-tung, Dokumentation und KI-Kompetenz stellt. Die KI-Navigatoren haben hierfür eine Schulungsplattform mit überprüfbarem Abschlusszertifikat entwickelt.
„Die KI-Navigatoren zeigen eindrucksvoll, wie innovationsgetriebenes Unternehmertum in unserer Region aussehen kann. Der konsequente Einsatz von Künstlicher Intelligenz steigert nicht nur die Effizienz, sondern schafft neue Geschäftsmodelle mit hoher Skalierbarkeit. Genau solche Impulse braucht der Mittelstand, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, betont Nadine Kaiser, Geschäftsführerin der WiRO.
Ergänzt wurde die Veranstaltung durch Informationen zu Unterstützungsangeboten – von Starterpaketen bis zu individuellen Workshops und Pilotprojekten – sowie zu Fördermöglichkeiten für KI-Projekte in Baden-Württemberg.
Die hohe Resonanz verdeutlichte das große Interesse der regionalen Wirtschaft an praxisnahen KI-Lösungen. Der UnternehmerTREFF digital bot erneut eine Plattform für Wissenstransfer und Austausch zu einem zentralen Zukunftsthema.
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Info: WiRO UnternehmerTREFF digital
Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden „UnternehmerTREFF digital“ lädt die WiRO die regionalen Unternehmen sowie Wirtschaftsakteure bei einem digitalen Austausch dazu ein, aktuelle fachspezifische Themen auf dieser Plattform zu diskutieren und ermuntert zu einem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Unternehmerinnen und Unternehmer haben die Möglichkeit, ihr Unternehmen und ihr Fachthema vor einem breiten Publikum zu präsentieren sowie Impulse von außen zu erhalten. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in das Arbeitsumfeld anderer Betriebe und ebenfalls Impulse für die eigene Arbeit.
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