Wie Unternehmen durch die schwierigen Zeiten kommen

Quelle: Gmünder Tagespost - Autor: pm - Bild: WiRO

Schwäbisch Gmünd. Die Pandemie hat die Wirtschaft nach wie vor fest im Griff und eine baldige Lockerung der Maßnahmen und Beschränkungen im Rahmen der Corona-Verordnung ist so schnell wohl nicht in Sicht.

Auch die Unternehmen in Ostwürttemberg sind schwer von den Auswirkungen betroffen und auf Förderung angewiesen. Einen umfassenden Überblick zu den verschiedenen Zuschüssen und Förderprogrammen auf Bundes- und Landesebene gab Markus Schmid von der IHK Ostwürttemberg im Rahmen des von der regionalen Wirtschaftsförderung WiRO organisierten „UnternehmerTREFFs digital“ am 24. November 2020.

„Das wirtschaftliche Umfeld bietet aktuell Herausforderungen, aber auch Chancen“, so der Leiter Gründung & Unternehmensservice der IHK Ostwürttemberg. Im Fokus stünden Liquiditätssicherung, Prozessoptimierungen oder auch die Neuausrichtung des Betriebs. In diesem Umfeld sei es gut, wenn man Kreditprogramme der Förderbanken kenne, Zuschussprogramme für Beratung oder die Corona-Hilfen nutze. Diese Themen stehen im Fokus der IHK und ihrer Partner, die Hilfesuchenden kompetente Beratung anbieten.

In einem Update „Fördermittel in schwierigen Zeiten“ präsentierte Schmid die verschiedenen Corona-Hilfsprogramme – von der Stabilisierungshilfe für das Hotel- und Gaststättenbewerbe über den Tilgungszuschuss bis hin zu den Überbrückungs- und Novemberhilfen. Daneben zeigte Schmid die Beratungszuschüsse und Förderprogramme der Förderbanken auf Bundes- und Landesebene auf.

Im Laufe der Pandemie wurden die Programme immer wieder angepasst, sodass es eine Herausforderung sein kann, den Überblick zu behalten und das passende Förderprogramm zu finden. Auf ihrer Website www.ostwuerttemberg.ihk.de (Seitenr. 4738790) stellt die IHK Ostwürttemberg wesentliche Informationen für Unternehmen zur Verfügung. Des Weiteren bietet sie individuelle und vertrauliche Beratungen an und vermittelt bei Bedarf an Experten der Regionalpartner RKW Kompetenzzentrum und Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) weiter.

Dass die IHK Ostwürttemberg während dieser Krise stark gefordert und zentrale Anlaufstelle für hilfesuchende Unternehmen war, belegen die Zahlen: 50.000 Zugriffe auf das Online-Informationsportal, 8.500 Telefonberatungen sowie 12.200 Anträge auf Corona-Hilfsleistungen, davon 11.900 für Soforthilfen und 300 für die HoGa-Stabilisierungshilfe. Von den 11.900 Anträgen auf Soforthilfe konnten 7.500 an die L-Bank übermittelt werden.

Im Rahmen des seit Juli regelmäßig stattfindenen "Unternehmertreff digital" lädt die WiRO die regionalen Unternehmen sowie Wirtschaftsakteure bei einem digitalen Austausch dazu ein, aktuelle fachspezifische Themen auf dieser Plattform zu diskutieren.