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Photonic Valley Ostwürttemberg

Innovationsgutschein „Hightech Digital“

Der Innovationsgutschein „Hightech Digital“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg zielt auf FuE-Vorhaben im Bereich digitaler Geschäftsmodelle, Anwendungsprojekte in den Bereichen Industrie 4.0, Vernetzte Systeme und Prozesse, Internet der Dinge, Smart Services, hochflexible Automatisierung, Big Data, Simulationsmodelle, Virtual und Augmented Reality oder Embedded Systems ab. Antragsberechtigt sind Unternehmen mit max. 100 Mitarbeitern und 20 Mio. Euro Umsatz bzw. Bilanzsumme. Zusätzlich sind Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Mio. Euro Umsatz bzw. 43 Mio. Euro Bilanzsumme antragsberechtigt, sofern sie ihr Vorhaben mit einem Start-up als FuE-Dienstleister umsetzen. Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 % der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Zuschussfähig sind Kosten für Leistungen externer FuE-Einrichtungen. Zudem sind Materialkosten förderfähig, die im Rahmen von betriebsinternen Entwicklungsleistungen, z.B. dem Prototypenbau, anfallen. Der Innovationsgutschein „Hightech Digital“ ist mit dem Innovationsgutschein „A“ kombinierbar. Anträge können fortlaufend eingereicht werden.

Information:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/innovation/innovationsgutscheine/


Neuer Leitfaden zum EU-Beihilfenrecht

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat einen neuen Leitfaden „Innovationspolitik – Beihilfen für Forschung, Entwicklung und Innovation“ veröffentlicht und damit seine Praxis-Reihe zum EU-Beihilfenrecht abgeschlossen. Der vierte Band zeigt auf, unter welchen Voraussetzungen die Förderung von Innovationen mit dem EU-Beihilfenrecht in Einklang steht.

Information:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/publikationen/


Digitalisierungsprämie

Die Digitalisierungsprämie des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen bei der digitalen Transformation, indem sie bei der konkreten Einführung neuer digitaler Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) für ihre Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Lieferbeziehungen, sowie der Verbesserung der IKT-Sicherheit gefördert werden. Bezuschusst wird etwa die Anschaffung von IKT-Hard- und Software, die zu einem erheblichen Fortschritt der betriebsinternen Digitalisierung beiträgt, sowie deren Einführung und die nötigen Mitarbeiterschulungen. Voraussetzung für eine Förderung ist u.a., dass das eingereichte Projekt noch nicht gestartet ist. Unterstützt werden Vorhaben zwischen 5.000 Euro und 100.000 Euro. Dabei können bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden, max. jedoch 10.000 Euro.

Information:
www.l-bank.de


Seminarprogramm 2017/18 der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen

Die sich rasant verändernde Arbeitswelt bringt neue Berufsbilder und Betätigungsfelder mit sich. Sowohl die Seminare als auch die berufsbegleitenden Studiengänge der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen unterstützen Mitarbeiter dabei, ihr Wissen zu erweitern und den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden. Die Angebote, aktuell um das Top-Thema Leichtbau erweitert, überzeugen durch hohe Qualität und große Praxisnähe.

Information:
www.wba-aalen.de


Unterstützung bei der Digitalisierung im Handwerk

Für immer mehr Arbeitsprozesse im Handwerk werden digitale Lösungen angeboten. Die Herausforderung besteht darin, die für den eigenen Betrieb passenden Angebote herauszusuchen. Wichtig ist auch, im Betrieb die nötige Akzeptanz zu erzielen und die digitalisierten Lösungen mit bereits bestehenden Systemen und Abläufen zu kombinieren. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (www.handwerkdigital.de) bietet deshalb mit der Handwerkskammer Ulm weitreichende Unterstützungsangebote im Bereich „Digitale Prozesse“ an. Diese reichen von individuellen Empfehlungen bis hin zu einzelnen Umsetzungsprojekten.

Information: 
Handwerkskammer Ulm (Gunter Maetze, 0731 / 1425-6385, g.maetze@hwk-ulm.de)


Austauschprogramm „Erasmus for Young Entrepreneurs“

Das von der Europäischen Kommission finanzierte Austauschprogramm bietet Existenzgründern und Startup-Unternehmen (New Entrepreneurs) die Chance, bei einem klein- oder mittelständischen Unternehmen im europäischen Ausland zu hospitieren. Während des Austauschs hat der Jungunternehmer die Möglichkeit, von dem erfahrenen Unternehmer (Host Entrepreneur) zu lernen und sich die benötigten Fähigkeiten als Unternehmer anzueignen. Der gastgebende Unternehmer profitiert wiederum von neuen Ideen und Visionen des Jungunternehmers. Der Existenzgründer erhält für die Hospitation einen monatlichen Betrag und beide Teilnehmer bekommen einen direkten Einblick in ausländische Märkte, in denen sie neue Kontakte knüpfen und Kooperationen anbahnen können. Baden-Württemberg International (bw-i) ist Projektpartner für „Erasmus for Young Entrepreneurs“ und übernimmt als zuständige Vermittlungsstelle die Organisation und findet passende Teilnehmer für den Austausch.

„MikroCrowd“ – Mikrofinanzierungen für kleine Start-ups

Die Landesregierung fördert kleine Start-ups mit Mikrofinanzierungen. Das Programm „MikroCrowd“ wendet sich gezielt an Solo-Selbstständige und Klein-Unternehmen mit einem Kapitalbedarf unter 25.000 Euro, da diese häufig keinen Bankkredit oder andere Gründungsförderungen bekommen. Dadurch bekommen Kleinstgründer künftig ausreichend Startkapital und Know-how durch ein vorbereitendes Coaching in Business und Marketing. Dabei sind nicht nur Hightech-Start-ups im Blick, sondern auch Gründer der freien Berufe oder Gründer mit wenig Eigenkapital. Eine Eingrenzung auf bestimmte Branchen gibt es nicht. „MikroCrowd“verzahnt Mikrokredite und Crowdfunding, bei dem Gründungswillige ihre Projekte nach einer Beratung durch die L-Bank online vorstellen und dort nach dem Muster des Crowdfundings Startkapital einwerben können. Dabei kooperiert das Land mit der etablierten Crowdfunding-Plattform Startnext. Ist das Funding erfolgreich und erreicht mindestens 50 % des Finanzierungsbedarfs, gewährt die L-Bank ergänzend ein Darlehen in Höhe von bis zu 50 %, aber maximal 10.000 Euro. Alternativ zur Crowd-Variante können die Gründer nach der Gründungsberatung auch ein Direktdarlehen bei der L-Bank beantragen. Dieses soll v.a. Gründungsvorhaben abdecken, die weniger geeignet für das Crowdfunding sind. Dazu gehören z.B. Beratungsdienstleistungen oder unternehmensnahe Entwicklungen.

Innovationsfinanzierung 4.0

Die L-Bank unterstützt – in Zusammenarbeit mit der KfW – mit der Innovationsfinanzierung 4.0 Vorhaben, die für die Zukunfts-und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen von großer Bedeutung sind: Innovationsvorhaben, Digitalisierungsvorhaben, Vorhaben von innovativen Unternehmen nach der Definition des Europäischen Investitionsfonds sowie Innovationsvorhaben entlang der Wertschöpfungskette Mobilität. Gefördert werden KMU der gewerblichen Wirtschaft ebenso wie Angehörige freier Berufe. Die Förderung erfolgt in Form eines langfristigen zinsverbilligten Darlehens, das über Hausbanken ausgereicht wird, sowie durch einen Tilgungszuschuss. Beantragt wird der Kredit im Hausbankverfahren, d.h. das Unternehmen stellt den Förderantrag bei seiner Hausbank und diese leitet den Antrag an die L-Bank weiter. Die Hausbank erhält dann von der L-Bank den Förderkredit, den sie an das Unternehmen auszahlt. Falls das Unternehmen nicht über ausreichende Kreditsicherheiten verfügt, kann die Hausbank eine Bürgschaft bei der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg oder bei der L-Bank beantragen. Start der Innovationsfinanzierung 4.0 ist am 1. Juli.

Kostenlose Beratung zu virtueller Planung und Entwicklung

Im Rahmen des Projekts „Digitallotsen“ führt das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach zu den Themen „Virtual Engineering“, „Augmented Reality“ und „digitalisierte Entwicklungsprozesse“ Beratungssprechstunden für kleine und mittelständische Unternehmen durch. Diese werden über neue Geschäftsmöglichkeiten informiert, mit Informationen versorgt und über entsprechende Trends informiert. In Ostwürttemberg finden diese kostenfreien Sprechstunden einmal in jedem Quartal in Aalen statt. Die nächsten Termine sind am 23. Juni, 20. Juli und 4. Oktober.

Förderprogramm Klimaschutz-Plus

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat die nächste Runde im Förderprogramm Klimaschutz-Plus eingeläutet. Unternehmen, Kommunen, kirchliche Einrichtungen und Vereine können sich um Fördermittel für Investitionen in den Klimaschutz bewerben. Das Programm besteht aus einem CO2-Minderungsprogramm und einem Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm. Damit werden Maßnahmen zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle, Investitionen in die technische Gebäudeausstattung und der Einsatz regenerativer Energien bei der Wärmeversorgung in Nichtwohngebäuden ebenso wie die Einführung von Energiemanagementsystemen unterstützt. Die Antragsfrist für das CO2-Minderungsprogramm endet am 29. Juni, Anträge für das Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm müssen spätestens am 30. November eingegangen sein.